Das ist die der ROK-Armee "All-Reservisten-Bataillon," wo jeder, vom einfachen Soldaten bis zum kommandierenden Offizier, ausschließlich aus Reservisten besteht. Es handelt sich um ein neues militärisches Experiment, das darauf abzielt, als Reaktion auf den Bevölkerungsrückgang Südkoreas eine kampfbereite Elitetruppe für Notfälle bereitzustellen.

    Am 12. des letzten Monats trafen sie sich auf einem Berg in Pocheon in der Provinz Gyeonggi zu ihrem ersten dreitägigen und zwei Nächte dauernden Mobilisierungstraining. Es handelte sich um eine groß angelegte gemeinsame Übung zwischen aktiven Truppen und Reservisten, um die Verteidigungsbereitschaft in der realen Welt zu meistern.

    Doch am Abend des 13. – dem zweiten Trainingstag – gegen 19 Uhr rief ein Reservist in den Zwanzigern an "A," verlor plötzlich das Bewusstsein und brach zusammen. Als er nach dem Abendessen zum Trainingsgelände ging, erlitt er einen Herzstillstand.

    Am Tag des Vorfalls lagen die Tagestemperaturen bei nahezu 30 °C (86 °F). Die Truppen hatten gerade hochintensive Außenübungen abgeschlossen und bewegten sich ständig steile Hügel hinauf und hinunter.

    Die Beamten vor Ort führten sofort eine Wiederbelebung durch und das Rettungsteam der Notrufnummer 119 traf innerhalb von 12 Minuten nach dem Anruf ein, um A zu helfen.

    Allerdings dauerte es vom Zeitpunkt des Vorfalls an 50 Minuten, bis A endlich das Krankenhaus erreichte. Tragischerweise erlangte er nie wieder das Bewusstsein und verstarb.

    Aber hier ist der kritischste Teil dieser Geschichte:

    Erstens handelt es sich bei diesen Reservisten nicht um Soldaten im aktiven Dienst, sondern um Zivilisten, die vorübergehend aus ihrem Alltagsleben einberufen wurden.

    Zweitens berichteten die großen Nachrichtenagenturen mit Ausnahme von KBS kaum weiter über diesen Vorfall. Sogar Fernsehsender verzichteten auf eine echte Untersuchung und berichteten einfach darüber "tragischer Unfall mit Herzstillstand" ohne auf die harten Trainingsbedingungen Rücksicht zu nehmen.

    Die wirklichen Details kamen erst ans Licht, weil ein YouTuber tatsächlich an genau derselben Trainingseinheit teilgenommen hatte. Erst nachdem dieser YouTuber die Realität enthüllt hatte, begannen andere Medien endlich, Artikel zu veröffentlichen – nicht um den Unfall selbst zu untersuchen, sondern lediglich um über das Video des YouTubers zu berichten.

    https://news.kbs.co.kr/news/pc/view/view.do?ncd=8568723

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    2 Kommentare

    1. Darkling000 on

      I mean that is quite sad and tragic, but soldiers die in training all the time. Military operations are inherently risky, regardless of if you are active duty or a reservist. If anything, reservists are probably more at risk given that their focus is split between their civilian and military roles.

      Hopefully the ROKA adjusts their risk assessment policy and brings a more capable medical team when conducting these this of events in the future.

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