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    15 Kommentare

    1. > Die Quote betrug also etwa 19,7 Prozent – fast jede fünfte Tankstelle. Der Zeitraum von 11.30 bis 12.30 Uhr wurde den Angaben nach bewusst ausgeklammert, um mögliche Verzerrungen durch vorzeitige oder verzögerte Preismeldungen auszuschließen.

    2. TheBigGambling on

      Wenn es nur eine behörde gäbe, die sowas verfolgen könnte… Schade eigentlich

    3. Solange es keine wirksamen Kontrollen und Strafen gibt, wird sich das auch nicht ändern.

      Man muss an dieser Stelle aber auch die Behörden etwas in Schutz nehmen. Das Gesetz kam halt wirklich sehr schnell, ohne dass in den Ländern überhaupt jemand wissen konnte, wer genau wofür zuständig ist.

    4. Inevitable-Net-4210 on

      Um 12:00 Uhr gehen bei uns die Preise durch die Decke (2,159 €/l Diesel) um dann innerhalb von 1,5 h wieder auf um die 1,90 €/l zu sinken, weil eine Supermarkt-Tankstelle die Preise nicht erhöht. Das ist für mich eher ein Kasperltheater.

    5. „Der Markt regelt das“ mal wieder perfekt: Ein Gesetz, das eigentlich Verbraucher schützen sollte, beschert den Ölmultis dank gestiegener Margen noch fettere Rekordgewinne, während jede fünfte Tankstelle illegal weiter abkassiert.

      Aber klar, schuld am Betrug sind bestimmt nur die „langsamen Leitungen“ und nicht die chronische Gier des fossilen Kapitals.

    6. Wie machen die einzelnen Tankstellen das, wenn die Preise doch zentral gesteuert werden?

    7. Big_footed_hobbit on

      Leider ist in diesem Land Benzin als Antrieb alternativlos. Nach dem Schock ist vor dem Schock, der nächste Eimer hat 50PS mehr und ein Infotainment mit 20 Lautsprechern für Raumklang Deluxe.
      Aber vorne knattert weiter der Verbrenner, wie seit 100 Jahren (moderner Verbrenner)

      Die Leute laufen los und haben 20.000-80.000 und mehr für einen Diesel oder Benziner und wehklagen wieder wenn der nächste Anstieg kommt.

    8. Kein Wunder, wenn man den Bürgern nicht mal eine vernünftige Möglichkeit gibt, solche Verstöße zu melden.
      Letztens wollte ich tanken und direkt nach dem Aussteigen muss der Preis hochgegangen sein (um 18:30 Uhr). Natürlich nicht gesehen oder drauf geachtet, weil es ja eigentlich nicht passieren dürfte. Was soll man in so einem Fall machen? Zahlung verweigern und den ganzen Stress einer Anzeige riskieren? Die Tankstellenmitarbeiter haben auch nur wie kaputte Plattenspieler „es gilt der Preis an der Säule“ wiederholt.
      Online melden kann man es auch nicht. Man könnte lediglich eine Mail an den Verbraucherschutz schreiben, die dort dann zehn Monate ignoriert wird.

    9. Und warum macht man dann nichts dagegen? Erst ein dummes Gesetz erlassen und dann nicht schauen ob das dumme Gesetz eingehalten wird?
      Wo Kartellamt?

    10. Okay also die Zahlen kommen von dem Verbraucherdienst „mehr-tanken“, welche widerrum die Preise von der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K) zieht, welche zum Bundeskartellamt gehört.

      Und wieso genau muss jetzt der Verbraucherdienst diese Zahlen zusammenrechnen und warum kann das Amt das nicht machen?

    11. Grouchy_Milk4769 on

      Erst führen wir eine absolut beknackte Regel ein die erwartbar nichts bringt und nun streiten wir uns darum ob und wie diese Regel verfolgt wird anstatt sich zu fragen, warum „beim letzten mal“ eigentlich das Deutschlandticket erfunden und neun euro gekostet hat. Das wäre immer noch günstiger als jetzt Rabatte an Mineralölkonzerne zu überweisen, aber was weiß ich schon.

    12. Jojokrieger on

      Die Regel bringt wissenschaftlich gesehen eh nichts ich weiß gar nicht warum man sich jetzt aufregt, dass sie nicht verfolgt wird.

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