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    16 Kommentare

    1. PowerfulSpeed8131 on

      Das Portal „Nius“ bleibt ein Verlustgeschäft. Der Millionär Frank Gotthardt musste erneut einen zweistelligen Millionenbetrag hinzugeben. Die Abo-Einnahmen sind dagegen gering und die Zahl der Leser auf ein Rekordtief gefallen. Der Slogan wurde von „die Stimme der Wahrheit“ auf „Verlässlich. Überparteilich. Populär.“ verändert. Seit dem 1. Mai ist das „Verlässlich“ auch gestrichen.

      Der Jahresfehlbetrag für 2024 beläuft sich auf 16,2 Millionen Euro, dazu kommen 3 Millionen aus dem Gründungsjahr 2022 sowie 13,8 Millionen aus 2023. Macht knapp 33 Millionen Euro Verlust. Bis Ende 2024 hat Gotthardt zusätzlich 37,4 Millionen Euro reingesteckt. Dazu habe Vius, die Firma hinter Nius, 2024 das österreichische Portal Exxpress gekauft und besitzt dort 75%, die 2024 knapp 7 Millionen Euro Verlust gemacht haben. Da es bei beiden Portalen keine Anzeichen gab, das sich da etwas verändert hat, musste Gotthardt wohl auch für 2025 erneut Geld nachschießen.
      Aus seinem Umfeld hört man, das es inzwischen wohl mehr als 50 Millionen Euro sind.

      Nius wurde im April so selten wie noch nie besucht: 3,5 Millionen Aufrufe verbuchte die Seite, was sie auf Platz 177 unter den den reichweitenstärksten Seiten mit inhaltlichem redaktionellem Angebot macht. Das Hoch war im August 2024 mit 9,5 Millionen Aufrufen. Im Juli 2025 verkündete man das es monatlich über 5 Millionen Aufrufe seien. Sie sprechen von Millionen, die sie mit Beiträgen über Radio, YouTube und Social Media erreichen, dazu hält Vius noch 75% an einer im Februar gegründeten österreichischen Firma Vius Radio FlexCo, für die es bislang keine Pläne gibt.

      Ein geleakter Datensatz zeige zudem auf, das Nius zwischen Juli 2023 und Juni 2025 rund 350.000 Euro an Abos eingenommen habe, zusätzlich ruft man zu Spenden auf.

    2. Das ändert gar nix, das ist ne Propaganda-Maschine, die wird nicht betrieben um mit ihr Geld zu machen, sondern um die Politik so zu lenken, dass an den anderen Investitionen mehr Geld raus kommt. Das quersubventioniert sich schon…

    3. miomi_starfall on

      Unironisch: könnte man da was machen, damit das noch mehr Verluste macht?

    4. Zephyric_Valla on

      Erst habe ich mich gefreut, dann wurde ich daran erinnert, dass der Typ Chefredakteur der BILD war. 
      Und die BILD ist alles andere als Tod. Ich sehe immer noch wie boomer die BILD scharmlos auf das Kassenband legen. 

      Im Gegenteil. Das Desinformationsblatt ist immer noch einer der meist gekauften Artikel.

    5. Es gibt keine Verluste – wenn die Bilanz durch politisch motiviert Investoren ausgeglichen wird. Geld machen war nicht die primäre Motivation. Ziel wird sein, früher oder später nicht auf nius angewiesen zu sein.

    6. RecognitionOwn4214 on

      Es haben schon Qualitätsmedien Probleme mit Abos, wer soll das schon für Schund bezahlen.. das ist doch wurscht, ob man sich auf Facebook, Insta oder Nius echauffiert

    7. ErzherzogHinkelstein on

      >Wenn für diese noch laufenden Abos in der Bilanz eine Verpflichtung von 45.406 Euro steht, dann flossen so im Jahr 2024 100.000 Euro und es gab weniger als 1.000 Jahresabos. Ein Tropfen auf den heißen Stein.

      >Dazu kommen zwar noch die Einnahmen von Monats- und zeitweise angebotenen Wochenabos, auf die die Bilanz keinen Rückschluss zulässt. Ein geleakter interner Datensatz zeigte, dass „Nius“ zwischen Juli 2023 und Juni 2025 insgesamt rund 350.000 Euro Einnahmen durch Abonnements generierte.

      Die Zielgruppe liest halt relativ konsequent nicht. Es ist wie Eulen nach Athen tragen, diesen Leuten Leseabos andrehen zu wollen.

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