

Die Gründe dafür sind vielfältig und zusammengenommen erklären sie einen tiefgreifenden Wandel auf dem Arbeitsmarkt. Erstens haben viele junge Menschen ihre Prioritäten geändert: Sie suchen nicht mehr nur nach einem Gehalt, sondern auch nach einem Gehalt Work-Life-BalanceFlexibilität, Wachstumsmöglichkeit. Wenn ein Angebot vorschlägt niedrige Löhne, lange Arbeitszeiten oder wenig Perspektivengeben oft schon vor dem Vorstellungsgespräch lieber auf. Hinzu kommt ein demografisches Problem: Es gibt weniger junge Menschen als früher. Infolgedessen sind sie in vielen Branchen zu einer schwer zu findenden Ressource geworden. Auch das Missverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage hat Auswirkungen. Viele Unternehmen sind auf der Suche Fachkräfte oder Fachkräfte, die das Schulsystem nicht mehr ausbilden kann in ausreichender Menge.
Ein weiteres Element betrifft die Art und Weise der Personalauswahl. Lange Verfahren, mehrere Vorstellungsgespräche, endlose Reaktionszeiten oder unklare Ankündigungen schrecken viele Kandidaten ab. Manche schicken Lebensläufe gleichzeitig an Dutzende von Unternehmen und verschwinden dann, sobald sie eine Gelegenheit finden, die sie für besser halten.
Der Nordosten ist das geografische Gebiet mit den größten Schwierigkeiten
Unter den fünf Regionen Italiens, die aufgrund des Mangels an Bewerbern bei den Auswahltests den höchsten Prozentsatz an Schwierigkeiten bei der Personalsuche aufweisen, sind vier auf die geografische Verteilung im Nordosten zurückzuführen. Der Bereich mit den größten Schwierigkeiten ist der Aostatal im Jahr 2025 scheiterte die Auswahl aus dem eben genannten Grund in 39,5 Prozent der Fälle. Sie folgen dem Trentino-Südtirol (39 Prozent), die Friaul Julisch Venetien (37,4 Prozent), Venetien (33,5 Prozent) und Emilia Romagna (33 Prozent). Die Region, die von dieser Besonderheit am wenigsten „betroffen“ ist, ist Apulien, wo es sozusagen „nur“ in fast 25 von 100 Fällen zu einem Scheitern der Auswahl kam, weil niemand erschien
PDF mit weiteren Tabellen: https://www.cgiamestre.com/wp-content/uploads/2026/05/colloquilavoro-16.05.26.pdf
https://www.reddit.com/gallery/1tessne
Von sr_local
6 Kommentare
Tanto se non si presentano persone le aziende ci mettono poco a trovare immigrati, che siano africani, brasiliani, indiani, etc.
Verissimo, si vede proprio nella realtà. Io per due posizioni di contabile senior in due aziende abbastanza importanti nella mia provincia ho avuto difficoltà ad avere 1 o 2 candidati papabili.
Se ne parlava proprio ieri alla cena di classe tra l’altro nel nord est.
>figure tecniche o specializzate che il sistema scolastico non riesce più a formare in quantità sufficiente.
Il mismatch tra le richieste del tessuto produttivo e l’offerta formativa è abissale: se il territorio richiede tecnici e manutentori e la scuola forma liceali che sanno il latino, i primi resteranno vuoti di offerta e i secondi saranno subissati, con i primi che arriveranno a strapagare chiunque faccia un minimo di carriera.
>Procedure lunghe, colloqui multipli, tempi di risposta infiniti o annunci poco chiari scoraggiano molti candidati
E grazie al *azz(?). Se per dare 10€/h netti ad uno l’azienda ne deve spendere 24-25€, ci mancherebbe pure che le selezioni non fossero bizzantine, d’altronde l’intero sistema lo è.
Poi c’è la mia ragazza laureata con 110L che ogni giorno si candida a qualche offerta di lavoro e non riceve manco risposta. Direi che il problema è a doppio senso.
Ricordiamo sempre che il personale non manca MAI: quello che manca è il personale al salario offerto.
Se sale il salario i candidati si trovano SEMPRE, vedi Bending Spoons, McKinsey, Lamborghini che hanno la fila.
Turistico, ma anche no.