Die Lufthansa Group, bereits 41 % Anteilseigner von ITA Airways, wird weitere 49 % für 325 Millionen Euro erwerben und damit 90 % des Unternehmens besitzen. Es ist nicht auszuschließen, dass sie bis 2028 weitere 75 Millionen investieren wird, um die verbleibenden 10 % zu halten und so eine 100 %ige Tochtergesellschaft der Gruppe zu werden.

    Wir hatten bereits darüber gesprochen, seit Lufthansa sich für die Übernahme unserer (neuen oder fast neuen) nationalen Fluggesellschaft engagiert hat, daher ist die Nachricht für Insider nicht neu.

    Die Marke ITA wird auf jeden Fall bestehen bleiben – so wie jede Lufthansa-Tochter ihre eigene Lackierung und operative Autonomie beibehalten hat, siehe Air Dolomiti, deren Chef ITA-CEO Jörg Eberhart war.

    Die Erreichung der 90 %-Beteiligung wird im Juni erfolgen, die Auswirkungen werden sich jedoch ab dem 1. Januar 2027 zeigen. Diese Monate werden sicherlich dazu genutzt, den Grundstein für die größte Unternehmensumstrukturierung des Unternehmens zu legen, die sich bereits im letzten Jahr verändert hatmit einer Straffung des Managementorganigramms (der Anwalt, dem jetzt Ranieri d’Atri als Nachfolger von Paolo Quaini folgt, wird in die Personalabteilung eintreten; wegfällt jedoch die Beschaffung, die wahrscheinlich in die der Gruppe übergehen wird).

    Dies wird wahrscheinlich auch einen Wechsel an der Spitze beinhalten, nämlich die Präsidentschaft von ITA Airways, die derzeit von Sandro Pappalardo innehat, einer von der Regierung gesuchten politischen Persönlichkeit, die nun im Hinblick auf die für heute geplante Erneuerung des Vorstands der ENAV um die Präsidentschaft von ENAV konkurriert.

    https://www.corriere.it/economia/trasporti/aerei/26_maggio_12/ita-airways-lufthansa-investe-ancora-e-sale-al-90-della-compagnia-italiana-4ed507a5-5f22-4803-a776-c6401ec5exlk.shtml

    Von ceelodan

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    7 Kommentare

    1. Dopo ITA Airways, magari arriveremo all’acquisizione di TAP Portugal, che già di suo non se la sta passando molto bene. Ciò consentirebbe al Gruppo di rafforzare le proprie rotte iberiche. Ma questa è un’altra storia…

    2. Dimostrazione di come ormai la nostra è terra di conquista. Quando (raramente) un’azienda italiana cerca di acquisire qualcosa in Francia o Germania, loro cercano di difendersi perché sanno le conseguenze. Noi ormai per come siamo messi speriamo che vengano ad acquisirci consapevoli che se fossimo noi a gestire le cose, andrebbero ancora più a puttane

    3. CanaveseForevah on

      buono, speriamo che arrivino al 100% in modo da smettere di pagare noi quel carrozzone

    4. Tutto questo rebrand per finire venduti a Lufthansa.
      Non era meglio l’offerta airfrance + etihad di anni fa?

    5. Dai che prima o poi la roba da svendere finirà, su.

      Ci avremo solo rimesso compagnie di stato foraggiate per decenni gestite come un pozzo da cui attingere soldi e un cesso in cui vomitare raccomandati.

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