> Aktuell bleibt die Plattform unter den Domains annas-archive.gl, annas-archive.pk sowie annas-archive.gd erreichbar.
Das nenne ich mal guten Journalismus.
aqa5 on
Auf der einen Seite kann ich die Interessen der Verlage verstehen, auf der anderen Seite sollte das Wissen der Menschheit nicht weggesperrt werden sonst landen wir in einem dunklen Zeitalter.
arwinda on
Solange die ganzen KI-Firmen das Internet kostenlos herunterladen und als Trainingsmaterial verwenden dürfen, bin ich dafür dass das Archiv auch online bleiben darf.
worst_mathematician on
Die ganz großen Verlage, Musiklabels, Studios etc. haben ihr Recht aufs rumheulen über Piraterie gänzlich verwirkt spätestens seitdem sie deutlich demonstriert haben dass für KI Firmen offensichtlich diese ganzen Regeln überhaupt nicht gelten und diese sich einfach die gesamte Weltbibliothek an kopierrechtlich geschütztem Material illegal herunterladen durften und dürfen.
Und im Gegensatz zum Studenten der sich ein Buch über libgen zieht, dem Doktoranten der sich Paper über sci-hub (ge)holt (hat) oder Rüdiger der sich nen Film illegal streamt, bei denen überhaupt nicht klar ist ob die sonst jemals dafür Geld ausgegeben hätten (Stichwort displacement), werden KI Firmen tatsächlich versuchen so einigen das Geschäft auszuhöhlen, direkt und indirekt.
Dabei ist auch die Argumentationsweise ziemlich interessant: aktuell herrscht ja sowohl medial und industriell das Narrativ dass KI „den größten wissenschaftlich/technischen Fortschritt“ der Menschheit seit n Jahren darstellen soll. Und KI Forscher und Firmen sagen, schwarz auf weiss, dass sie das ohne illegales scraping, torrenting und illegalen Bezug überhaupt nicht machen könnten. Das wird in weiten Teilen so akzeptiert ohne große Kritik oder Widerrede.
Das lässt die mediale und politische Verteufelung von Software- und Medienpiraterie erst recht nur noch wie eine reine Farce wirken. (Ich beziehe mich hier auf die öffentliche Wahrnehmung und wie über das Thema gesprochen wird. Die Frage nach Notwendigkeit und Sinn dahinter Werke rechtlich schützen zu können und wie solche Schutzmöglichkeiten umgesetzt werden sollen ist eine andere.)
druffischnuffi on
Zum Glück hab ich studiert als alles noch einfach war. LibGen verdanke ich 3 Abschlüsse
Brave_Profession_860 on
Annas Archive ist für viele Akademiker eine riesen Erleichterung, kaum eine Uni kann sich leisten alle Journals zu abonnieren, das kostet teilweise zig Millionen € pro Jahr und das für Artikel, die von Wissenschaftlern eigentlich mit einer „pro bono“ Haltung geschrieben wurden. Dass wir uns immer noch mit diesen Organisationen rumschlagen müssen die nichts anderes tun als die Arbeit anderer hinter Bezahlschranken zu stellen ist eine Schande, und es kostet uns wertvolle Ressourcen und verlangsamt den wissenschaftlichen Fortschritt.
flixilu on
Also ich könnte 10% von dem Datensatz speichern in zukunft knapp 20/25
Denke nicht das wir uns Sorgen machen müssen :3
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7 Kommentare
> Aktuell bleibt die Plattform unter den Domains annas-archive.gl, annas-archive.pk sowie annas-archive.gd erreichbar.
Das nenne ich mal guten Journalismus.
Auf der einen Seite kann ich die Interessen der Verlage verstehen, auf der anderen Seite sollte das Wissen der Menschheit nicht weggesperrt werden sonst landen wir in einem dunklen Zeitalter.
Solange die ganzen KI-Firmen das Internet kostenlos herunterladen und als Trainingsmaterial verwenden dürfen, bin ich dafür dass das Archiv auch online bleiben darf.
Die ganz großen Verlage, Musiklabels, Studios etc. haben ihr Recht aufs rumheulen über Piraterie gänzlich verwirkt spätestens seitdem sie deutlich demonstriert haben dass für KI Firmen offensichtlich diese ganzen Regeln überhaupt nicht gelten und diese sich einfach die gesamte Weltbibliothek an kopierrechtlich geschütztem Material illegal herunterladen durften und dürfen.
Und im Gegensatz zum Studenten der sich ein Buch über libgen zieht, dem Doktoranten der sich Paper über sci-hub (ge)holt (hat) oder Rüdiger der sich nen Film illegal streamt, bei denen überhaupt nicht klar ist ob die sonst jemals dafür Geld ausgegeben hätten (Stichwort displacement), werden KI Firmen tatsächlich versuchen so einigen das Geschäft auszuhöhlen, direkt und indirekt.
Dabei ist auch die Argumentationsweise ziemlich interessant: aktuell herrscht ja sowohl medial und industriell das Narrativ dass KI „den größten wissenschaftlich/technischen Fortschritt“ der Menschheit seit n Jahren darstellen soll. Und KI Forscher und Firmen sagen, schwarz auf weiss, dass sie das ohne illegales scraping, torrenting und illegalen Bezug überhaupt nicht machen könnten. Das wird in weiten Teilen so akzeptiert ohne große Kritik oder Widerrede.
Das lässt die mediale und politische Verteufelung von Software- und Medienpiraterie erst recht nur noch wie eine reine Farce wirken. (Ich beziehe mich hier auf die öffentliche Wahrnehmung und wie über das Thema gesprochen wird. Die Frage nach Notwendigkeit und Sinn dahinter Werke rechtlich schützen zu können und wie solche Schutzmöglichkeiten umgesetzt werden sollen ist eine andere.)
Zum Glück hab ich studiert als alles noch einfach war. LibGen verdanke ich 3 Abschlüsse
Annas Archive ist für viele Akademiker eine riesen Erleichterung, kaum eine Uni kann sich leisten alle Journals zu abonnieren, das kostet teilweise zig Millionen € pro Jahr und das für Artikel, die von Wissenschaftlern eigentlich mit einer „pro bono“ Haltung geschrieben wurden. Dass wir uns immer noch mit diesen Organisationen rumschlagen müssen die nichts anderes tun als die Arbeit anderer hinter Bezahlschranken zu stellen ist eine Schande, und es kostet uns wertvolle Ressourcen und verlangsamt den wissenschaftlichen Fortschritt.
Also ich könnte 10% von dem Datensatz speichern in zukunft knapp 20/25
Denke nicht das wir uns Sorgen machen müssen :3