
Foto: YONHAP News Die Regierung überprüft Erkenntnisse darüber, dass ein unter südkoreanischer Flagge fahrendes Frachtschiff in der Straße von Hormus angegriffen wurde. Es wurden keine Opfer gemeldet. Das Ministerium für Ozeane und Fischerei teilte am Montag mit, dass vermutlich ein unter südkoreanischer Flagge fahrendes Frachtschiff auf der Wasserstraße angegriffen worden sei. Ein Beamter des Außenministeriums sagte, das Konsularbüro des Ministeriums prüfe, ob das Schiff angegriffen worden sei. In einer ersten Beurteilung wurden keine südkoreanischen Opfer identifiziert, da das Ministerium daran arbeitet, das Ausmaß des Schadens am Schiff zu ermitteln und die Verantwortlichen für den möglichen Angriff zu identifizieren. Einer Quelle zufolge lag das Frachtschiff in Umm al Quwain in den Vereinigten Arabischen Emiraten vor Anker und etwa 20 Besatzungsmitglieder befanden sich an Bord des Schiffes. Dies geschah im Anschluss an den Start des „Project Freedom“ durch die Vereinigten Staaten, einer Operation zur Befreiung gestrandeter Schiffe in der kritischen Wasserstraße. Nach Angaben des Ministeriums für Ozeane und Fischerei in Seoul sind 26 südkoreanische Schiffe in der Straße von Hormus gestrandet. An Bord der Schiffe befinden sich insgesamt 123 südkoreanische Besatzungsmitglieder, 37 weitere südkoreanische Seeleute sind ebenfalls auf einem Schiff unter ausländischer Flagge in der Meerenge gestrandet.