Wenn man jahrzehntelang Parallelwelten importiert hat, in denen Selbstbestimmung für Frauen optional ist und diese in Strukturen leben, in denen sie weder dürfen noch sollen, dann ist das keine Überraschung.

Die niedrigen Erwerbsquoten sind nur ein Resultat der jahrzehntelangen Ignoranz, dass in streng patriarchalen Milieus weibliche Selbstständigkeit gar nicht vorgesehen ist. Solange man sich nicht traut genau diese streng patriarchalen, religiös fundamentalistischen Auslegungen einer Religion als Integrationshemmnis klar zu benennen, bleibt jede Arbeitsmarktmaßnahme nur gut gemeinte Kosmetik.

https://kurier.at/politik/inland/zuwanderung-asyl-frauen-arbeitsmarkt-claudia-bauer-integration/403154817?fbclid=IwdGRleARdoV1leHRuA2FlbQIxMQBzcnRjBmFwcF9pZAo2NjI4NTY4Mzc5AAEeL8XxqR5-o9o9y3DDpYhDAwBhSjZnxDcxh_bmol0ENz0csRPL03E8edLHqLU_aem_X6LKYR8R_2ENPN-4yYMDOg

Von Jockey2

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23 Kommentare

  1. Ganz steile Hypothese: die im Bild gezeigte Ministerin würde das alles gar nicht ändern wollen wenn ihre Partei sie ließe. Stattdessen kommen solche Statements raus die sich auf das negative Ergebnis einer gar nicht stattgefundenen Integrationspolitik berufen.

  2. Hundeswagger420 on

    Wie können sich die Familien wo die Frauen seit 10 Jahren nicht arbeiten bitte das Leben leisten?
    Will jetzt nicht unterstellen, dass die dubiose Dinge tun, aber wie geht sich das aus?

  3. WilliTheWombat on

    Was für „importiert“? Spar dir dein menschenfeindliches Geschwurbel

  4. Good_Theory4434 on

    Im selben Artikel steht aber schon auch, dass 75% der zugewandterten Manner arbeiten.
    Außerdem macht die ganze Zahl keinen Sinn wenn man kein Alter dazu hat. Mit über 50 wirds wohl kein wunder sein wenn du arbeitslos bist da du in dem alter als einheimischer schon leicht mal keinen Job bekommst.

  5. TotalStatisticNoob on

    > Von jenen Asylsuchenden, die 2015 und 2016 ins Land kamen, waren nach acht bis neun Jahren 75 Prozent der Männer, aber nur 40 Prozent der Frauen in Beschäftigung. Bei jenen, die 2019 Österreich erreichten, ging die Integration rascher. Ihre Erwerbsquoten lagen fünf Jahre später bei über 60 Prozent bei Männern bzw. fast 30 Prozent bei Frauen.

    Ummm. Die Integration ging rascher, obwohl sowohl weniger Männer als auch Frauen arbeiten?

  6. d645b773b320997e1540 on

    Da drängt sich die Frage auf: Wie viel Prozent der heimischen Frauen haben ein Anstellungsverhältnis? Vor allem abseits Wiens, in den konservativeren Gegenden…

  7. Weil durch sozialleistungen fast genau so viel oder mehr geld kommt als durch arbeit. Is nicht deren schuld, is die des staates

  8. Was ist eig genau die Message , die ÖVP hat in der Regierungsarbeit versagt ?

  9. Bei der Bevölkerungsgruppe handelt sich meist um Frauen mit Kopftuch 

    Dass es in der Jobsuche Frauen mit Kopftuch und ausländischen Namen am schwierigsten haben, sollte jeden bekannt sein

    Überhaupt schauen Arbeitgeber leider auch auf Flüchtlingsstatus, ein Staatsbürger hat es in der Jobsucher leichter als jemand mit Aufenthaltserlaubnis.

    Sowas wird natürlich nicht miteinbezogen und es sind mal wieder nur die bösen Männer, die ihre Frauen unterdrücken und ihrer Freiheit berauben, an allen Schuld, als wären Frauen mit Migrationshuntegrund nur gedankenlose Wesen. 

  10. Julesvernevienna on

    Würd mich interessieren wie es bei den „hiesigen“ ist. Wie viele arbeiten hier und welche Auswirkung hat Kinderanzahl?

  11. Objective-Profit-885 on

    Ich kenne 3 Großfamilien: 2x 5 Kinder, 1x 7 Kinder – alles Österreicher, die Mütter gehen auch nicht arbeiten. Wie können die sich das leisten? (Realitiv) Gut verdienender Mann, Eigenheim, mehrere Kinder pro Zimmer, wocheneinkauf, Spielzeug und Kleidung wird weitergegeben, keine Zoo, Kino, Theater, Restaurant etc. Besuche, keine individuellen Wünsche.
    Und dann, ja, Kinder in Lehrberufe, keine weiterführenden Schulen, Geld muss teilweise abgegeben werden, frühestmögliches ausziehen, am besten mit 18.
    Ich nehme an, es wird bei ausländischen Familien ähnlich sein.

  12. Sheeprevenge on

    Die Zahlen nach Alter aufgeschlüsselt wären natürlich noch interessant. Wenn die Leut schon zu alt oder vielleicht noch in Ausbildung sind, dann machts ja keinen Sinn sie da mitzuzählen. Sonst müsst man auch die Österreicherinnen kritisieren, weil da arbeiten auch <50%.

  13. Icy_Weight537 on

    Wie viele dieser Frauen sind im erwerbsfähigen Alter und in der Lage zu arbeiten? Welcher Anteil der österreichischen Frauen arbeitet?

    Ich weiß die Antwort auf beides nicht. Es ist halt nur nicht immer alles so schwarz-weiß wie es dargestellt wird und manchmal hilft der Vergleich zur Einordnung 

  14. *werden für ihre Arbeit bezahlt. FTFY

    Nachdem zugewanderte Menschen hier in der Regel kein soziales Netz haben auf das sie sich stützen können ist das doch absolut logisch?? Die Mütter kümmern sich um ihren Nachwuchs und die guten Teilzeit Stellen die diese Frauen brauchen würden sind hart umkämpft.

    Klar fände ich es toll wenn Väter mehr Sorgearbeit übernehmen würden, aber das tun die meisten Männer ohne Migrationshintergrund hier schließlich auch nicht. Patriarchat ist überall, der einzige Unterschied ist das soziale Netz welches diese Ungleichheiten besser oder schlechter ausgleicht.

  15. Rich-Gift-2960 on

    Ist das jetzt positiv im Sinne der freien Religionsausübung zu sehen oder negativ im Anbetracht der religiösen Unterdrückung von Frauen?

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