Meine Lieblingsgeschichte, wie ein Autofahrer mich fast umgebracht hätte. Ich bin in einen Kreisverkehr hereingefahren (so ein flacher) und wollte links raus. Auto fährt grade durch und versucht mich im Kreisverkehr zu überholen.
Bot970764 on
> Besonders gefährdet im Straßenverkehr sind laut Statistik ältere Personen. Im Jahr 2025 waren 61,5 Prozent der tödlich verunglückten Fahrradfahrerinnen und -fahrer 65 Jahre und älter.
> Lag deren Anteil bei den tödlich Verunglückten mit Fahrrädern ohne Hilfsmotor bei 56,3 Prozent, waren es in der Gruppe der getöteten Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer 67,3 Prozent.
Für den Anstieg ist die oben genannte Gruppe mit verantwortlich. Wichtige Einordnung, unabhängig davon muss natürlich der Verkehr für Radfahrer sicherer werden. Schnelle Fahrräder + wenig Übung und langsame Relationszeiten sind nicht optimal.
PrivatMarcel on
Führerschein für Radfahrer muss her!!!
Rollewurst on
Wundert mich nicht, ich wohne in Münster und wir haben mit Abstand die beste Infrastruktur im Bundesland, wahrscheinlich im ganzen Land. Ich wohne hier seit 16 Jahren und hatte 0 unfälle.
Hab davor in bawü aufm land gewohnt, da bin ich ca 3 mal die woche fast tot gefahren wurden 🙂
Potential-Try7371 on
Es schwingen sich auch immer Leute aufs Rad die das besser nicht tun sollten.
Elfmeter on
In dem Artikel steht, dass in dem meisten Fällen nicht der Radfahrer schuld hat.
Die meisten Topkommentare bisher: Die Radfahrer sind ja selber schuld…
ElectronicWinds on
Maßnahmen: Helm-, Führerschein- und Kennzeichenpflicht. Rechtsüberholverbot, Ahndung, wenn ein Radweg nicht genutzt wird. Zack, gehen die Unfallzahlen runter.
SojusCalling on
Es ist einfach ein Fiebertraum.
Ich fahre so ca 100km Fahrrad pro Woche hier in Berlin. Bin gut sichtbar, Dynamo-Licht ist eh immer an, neongelber Helm. Als Reisegeschwindigkeit habe ich so 25-30 km/h. Fahre StVO-konform, nehme mir aber auch meinen zustehenden Raum.
Jede fucking Woche habe ich mehrere Situationen, die ich selbst entschärfen muss, weil mir sonst Verletzung oder schlimmeres droht. Man wird geschnitten, Vorfahrt/Vorrang genommen, genötigt, beleidigt oder bedrängt. Gleichzeitig findet man sich auf dem Rad in der Stadt oft in der absoluten Infrastrukturhölle wider. Linksabbiegen an einer großen Kreuzung? Fuck you, nimm mal nen fetten Umweg oder 2 völlige Ampelumlaufzeiten in Kauf. Ausfallstraßen mit Fahrradtempo? Fuck you, du steht an wirklich jeder Ampel wieder bei rot. Benutzungspflichtiger Radweg? Fuck you, viel Spaß mit dem brutalen Pump-Track, der dir deine Handgelenke und Rückenwirbel neu sortiert.
Macht einfach keinen Spaß. Ich will doch einfach nur normal und sicher von A nach B kommen.
TheMegaDriver2 on
Wenn ich sehe was für Flugzeugträger große Autos vor der Schule jeden Tag als Eltern Taxi stehen bin ich fast überrascht, dass es so wenig Tote sind. Da fährt jemand Dodge RAM. Da ist die Motorhaube bei mir auf Kinnhöhe. Die Kinder passen komplett in den Radkasten.
Mit der amerikanisierung der Autos wird das immer schlimmer werden.
WombeI on
Was mich 0 wundert. Bei uns ist gerade ein Bahnübergang gesperrt. Jetzt wird der GESAMTE Verkehr durch eine enge Fahrradstraße geleitet.
Das bedeutet das der gesamte Verkehr halb über den Bürgersteig fährt weil die Fahrbahnbreite keinen Gengenverkehr zulässt.
Heute aufm Weg ins Büro mit dem Fahrrad hätte quasi jeder 2te Autofahrer ne Verurteilung wegen versuchten Mordes verdient.
Und ja Heimtücke und so ist alles erfüllt. Nur weil du meinst über den Bürgersteig fahren zu müssen weil du irgendwo hin musst, heißt das nix. Und mit seinem 3t Monster absichtlich über den Bürgersteig fahren weil du 2 Minuten Umweg über ne legale Umleitung sparen willst erfüllt die restlichen Gründe.
Von daher wundert das niemanden, so ist unsere Infrastruktur einfach geplant. Autofahrer dürfen alles und der Rest muss halt sehen wo er bleibt.
Pjoenmaker on
Nach sehr viele Jahren Fahrrad fahren in der Großstadt bin ich es leid und fahre wieder Auto. Und zwar immer etwas langsamer als erlaubt und schwer zu überholen. Parkplätze belege ich jetzt auch wieder. Da ich immer mindestens 1,8 m Sicherheitsabstand z.B. zu Radfahrenden halte, ist es für mich sehr schwer, diese zu überholen. Deshalb bleibe ich dann meist dahinter. In meiner Blechkiste kann mir nichts mehr passieren und deshalb habe ich die Ruhe weg.
JustDestructor369 on
Realität ist so ein Fiebertraum, heute früh werde ich nach keinen 20 Sekunden auf der Straße fast umgefahren und am Abend gibt’s einen Artikel über das Problem 🫠
Fuchsi7405 on
Wundert micht bei dem Fahrverhalten nicht
MightyKartoffel on
Darauf erstmal noch einen viel zu schmalen Schutzstreifen auf die Fahrbahn direkt neben die parkenden Autos malen.
Adrian1403_ on
Viele fahren auch einfach so…..
Havco on
mehr Radfahrer mehr tote. Danke für downvote aber ist doch so.
Connect_You_5837 on
Wenn ich mir ansehe wie egoistisch und regelwidrig manche so fahren, oder wie Senioren manchmal im Affenzahn mit dem E-Bike unterwegs sind und völlig die Geschwindigkeit unterschätzen, wundert mich dass nicht.
let_us_be_better on
Ich glaubs. Ich wohn in nem südlichen Stadtteil von Freiburg und wurde in den letzten 7 Tagen 2 mal von Autofahrern fast überfahren. Beide male als sie zum Abbiegen den Fahrradweg queren mussten und weder geblinkt noch geschaut haben. Ich war neben ihnen auf dem verpflichtenden Fahrradweg.
Ich ärger mich schon gar nicht mehr über Autofahrer, welche mir die Vorfahrt nehmen, über den Bürgersteig fahren, oder auf dem Fahrradweg parken, oder diesen als Spur benutzen, oder ohne Abstand überholen, oder, oder. Das sind übrigens Dinge, die alle in den letzten 7 Tagen passiert sind.
Ich fands tatsächlich in Bayern besser. Da hatte ich an meinen Wohnorten wenigstens schön abgetrennte Fahrradwege. Wie jemand auf die Idee kommt, dass man in Freiburg gut Fahrradfahren kann, erschliesst sich mir nicht.
Ich kriege mittlerweile so einen Hass, wenn ich hier auf Reddit irgendwelche Carbrains sehe, die sich über Radfahrer aufregen. Man müsste den meisten von denen den Führerschein abnehmen. Aber das merken die gar nicht mehr.
OfficeZestyclose9952 on
Behandle einfach alle auf der Straße wie die letzten Vollidioten. Die meisten sind es nämlich auch. Egal ob Fahrradfahrer, Autofahrer, Rollerfahrer, Lieferanten, alles die selben Deppen, nur mit unterschiedlicher Tonnage. Ich bin immer geduldig, lasse sogar Leuten die Vorfahrt, die sie eigentlich nicht haben. Autos, die an der Straßenseite parken, scanne ich automatisch nach Insassen ab und wenn jemand drin ist, gehe ich automatisch davon aus, dass diese Person ihre Tür aufmachen wird, sobald ich in Reichweite bin. An der Ampel warte ich extra, wenn gewisse Fahrzeuge hinter mir sind (SUVs, dicke Ami-Jeeps, Lieferwagen, getunte Karren, LKWs sowieso), bis diese alle vorbei sind, auch wenn mich die Leute dabei komisch angucken. Aber mir ist mein Leben wichtiger, als mein Stolz.
Die meisten Menschen da draußen würden dein Leben in Kauf nehmen, nur weil du sie gerade etwas nervst, egal ob berechtigt oder nicht.
GoodRazzmatazz4539 on
Es ist eine Schande. Ich frage mich ob wirklich Leute wollen das in den Städten noch mehr Autos sind. Verstehe nicht wieso es so kontrovers ist lebenswerte Städte zu bauen.
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20 Kommentare
Meine Lieblingsgeschichte, wie ein Autofahrer mich fast umgebracht hätte. Ich bin in einen Kreisverkehr hereingefahren (so ein flacher) und wollte links raus. Auto fährt grade durch und versucht mich im Kreisverkehr zu überholen.
> Besonders gefährdet im Straßenverkehr sind laut Statistik ältere Personen. Im Jahr 2025 waren 61,5 Prozent der tödlich verunglückten Fahrradfahrerinnen und -fahrer 65 Jahre und älter.
> Lag deren Anteil bei den tödlich Verunglückten mit Fahrrädern ohne Hilfsmotor bei 56,3 Prozent, waren es in der Gruppe der getöteten Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer 67,3 Prozent.
Für den Anstieg ist die oben genannte Gruppe mit verantwortlich. Wichtige Einordnung, unabhängig davon muss natürlich der Verkehr für Radfahrer sicherer werden. Schnelle Fahrräder + wenig Übung und langsame Relationszeiten sind nicht optimal.
Führerschein für Radfahrer muss her!!!
Wundert mich nicht, ich wohne in Münster und wir haben mit Abstand die beste Infrastruktur im Bundesland, wahrscheinlich im ganzen Land. Ich wohne hier seit 16 Jahren und hatte 0 unfälle.
Hab davor in bawü aufm land gewohnt, da bin ich ca 3 mal die woche fast tot gefahren wurden 🙂
Es schwingen sich auch immer Leute aufs Rad die das besser nicht tun sollten.
In dem Artikel steht, dass in dem meisten Fällen nicht der Radfahrer schuld hat.
Die meisten Topkommentare bisher: Die Radfahrer sind ja selber schuld…
Maßnahmen: Helm-, Führerschein- und Kennzeichenpflicht. Rechtsüberholverbot, Ahndung, wenn ein Radweg nicht genutzt wird. Zack, gehen die Unfallzahlen runter.
Es ist einfach ein Fiebertraum.
Ich fahre so ca 100km Fahrrad pro Woche hier in Berlin. Bin gut sichtbar, Dynamo-Licht ist eh immer an, neongelber Helm. Als Reisegeschwindigkeit habe ich so 25-30 km/h. Fahre StVO-konform, nehme mir aber auch meinen zustehenden Raum.
Jede fucking Woche habe ich mehrere Situationen, die ich selbst entschärfen muss, weil mir sonst Verletzung oder schlimmeres droht. Man wird geschnitten, Vorfahrt/Vorrang genommen, genötigt, beleidigt oder bedrängt. Gleichzeitig findet man sich auf dem Rad in der Stadt oft in der absoluten Infrastrukturhölle wider. Linksabbiegen an einer großen Kreuzung? Fuck you, nimm mal nen fetten Umweg oder 2 völlige Ampelumlaufzeiten in Kauf. Ausfallstraßen mit Fahrradtempo? Fuck you, du steht an wirklich jeder Ampel wieder bei rot. Benutzungspflichtiger Radweg? Fuck you, viel Spaß mit dem brutalen Pump-Track, der dir deine Handgelenke und Rückenwirbel neu sortiert.
Macht einfach keinen Spaß. Ich will doch einfach nur normal und sicher von A nach B kommen.
Wenn ich sehe was für Flugzeugträger große Autos vor der Schule jeden Tag als Eltern Taxi stehen bin ich fast überrascht, dass es so wenig Tote sind. Da fährt jemand Dodge RAM. Da ist die Motorhaube bei mir auf Kinnhöhe. Die Kinder passen komplett in den Radkasten.
Mit der amerikanisierung der Autos wird das immer schlimmer werden.
Was mich 0 wundert. Bei uns ist gerade ein Bahnübergang gesperrt. Jetzt wird der GESAMTE Verkehr durch eine enge Fahrradstraße geleitet.
Das bedeutet das der gesamte Verkehr halb über den Bürgersteig fährt weil die Fahrbahnbreite keinen Gengenverkehr zulässt.
Heute aufm Weg ins Büro mit dem Fahrrad hätte quasi jeder 2te Autofahrer ne Verurteilung wegen versuchten Mordes verdient.
Und ja Heimtücke und so ist alles erfüllt. Nur weil du meinst über den Bürgersteig fahren zu müssen weil du irgendwo hin musst, heißt das nix. Und mit seinem 3t Monster absichtlich über den Bürgersteig fahren weil du 2 Minuten Umweg über ne legale Umleitung sparen willst erfüllt die restlichen Gründe.
Von daher wundert das niemanden, so ist unsere Infrastruktur einfach geplant. Autofahrer dürfen alles und der Rest muss halt sehen wo er bleibt.
Nach sehr viele Jahren Fahrrad fahren in der Großstadt bin ich es leid und fahre wieder Auto. Und zwar immer etwas langsamer als erlaubt und schwer zu überholen. Parkplätze belege ich jetzt auch wieder. Da ich immer mindestens 1,8 m Sicherheitsabstand z.B. zu Radfahrenden halte, ist es für mich sehr schwer, diese zu überholen. Deshalb bleibe ich dann meist dahinter. In meiner Blechkiste kann mir nichts mehr passieren und deshalb habe ich die Ruhe weg.
Realität ist so ein Fiebertraum, heute früh werde ich nach keinen 20 Sekunden auf der Straße fast umgefahren und am Abend gibt’s einen Artikel über das Problem 🫠
Wundert micht bei dem Fahrverhalten nicht
Darauf erstmal noch einen viel zu schmalen Schutzstreifen auf die Fahrbahn direkt neben die parkenden Autos malen.
Viele fahren auch einfach so…..
mehr Radfahrer mehr tote. Danke für downvote aber ist doch so.
Wenn ich mir ansehe wie egoistisch und regelwidrig manche so fahren, oder wie Senioren manchmal im Affenzahn mit dem E-Bike unterwegs sind und völlig die Geschwindigkeit unterschätzen, wundert mich dass nicht.
Ich glaubs. Ich wohn in nem südlichen Stadtteil von Freiburg und wurde in den letzten 7 Tagen 2 mal von Autofahrern fast überfahren. Beide male als sie zum Abbiegen den Fahrradweg queren mussten und weder geblinkt noch geschaut haben. Ich war neben ihnen auf dem verpflichtenden Fahrradweg.
Ich ärger mich schon gar nicht mehr über Autofahrer, welche mir die Vorfahrt nehmen, über den Bürgersteig fahren, oder auf dem Fahrradweg parken, oder diesen als Spur benutzen, oder ohne Abstand überholen, oder, oder. Das sind übrigens Dinge, die alle in den letzten 7 Tagen passiert sind.
Ich fands tatsächlich in Bayern besser. Da hatte ich an meinen Wohnorten wenigstens schön abgetrennte Fahrradwege. Wie jemand auf die Idee kommt, dass man in Freiburg gut Fahrradfahren kann, erschliesst sich mir nicht.
Ich kriege mittlerweile so einen Hass, wenn ich hier auf Reddit irgendwelche Carbrains sehe, die sich über Radfahrer aufregen. Man müsste den meisten von denen den Führerschein abnehmen. Aber das merken die gar nicht mehr.
Behandle einfach alle auf der Straße wie die letzten Vollidioten. Die meisten sind es nämlich auch. Egal ob Fahrradfahrer, Autofahrer, Rollerfahrer, Lieferanten, alles die selben Deppen, nur mit unterschiedlicher Tonnage. Ich bin immer geduldig, lasse sogar Leuten die Vorfahrt, die sie eigentlich nicht haben. Autos, die an der Straßenseite parken, scanne ich automatisch nach Insassen ab und wenn jemand drin ist, gehe ich automatisch davon aus, dass diese Person ihre Tür aufmachen wird, sobald ich in Reichweite bin. An der Ampel warte ich extra, wenn gewisse Fahrzeuge hinter mir sind (SUVs, dicke Ami-Jeeps, Lieferwagen, getunte Karren, LKWs sowieso), bis diese alle vorbei sind, auch wenn mich die Leute dabei komisch angucken. Aber mir ist mein Leben wichtiger, als mein Stolz.
Die meisten Menschen da draußen würden dein Leben in Kauf nehmen, nur weil du sie gerade etwas nervst, egal ob berechtigt oder nicht.
Es ist eine Schande. Ich frage mich ob wirklich Leute wollen das in den Städten noch mehr Autos sind. Verstehe nicht wieso es so kontrovers ist lebenswerte Städte zu bauen.