




Das Holz ist von einem Küchenstudio aus einem Abfallcontainer. Die kästen habe ich Freestyle zusammengebaut. Bütten vom Baumarkt, Kanten abgeschnitten, sodass sie in die Kästen reinpassen und mit der Oberkante sowie dem Boden aufliegen.
Jeweils drei Stücke KG-Rohr als Abstandshalter unten und ein KG-Rohr als Docht, vollgestopft mit Erde, um die Verbindung zur Erdschicht herzustellen. Auf den Abstandshaltern Rasenschutzmatten mit Vlies darüber als solide Basis für die Erde. Und zum Schluss noch das Abwasserrohr als Einlass für den Tank.
Und ja es sind eigentlich viel zu viele Tomaten pro Bütt aber die letzten Jahre hat das super mit 4 Pflanzen pro kleinem Blumenkasten funktioniert 🙂
Falls jemand so etwas nachbauen möchte, die Erde im Dochtrohr muss fest angedrückt und befeuchtet werden. Dann kommt der Rest der Erde drüber und muss 1x von oben angegossen werden. Danach nur noch via Wassertank, der über den Docht und die Zugkraft der Wurzeln von oben die Erde mit Wasser versorgt.
Von Lazy-Company-3096
9 Kommentare
Was sagt eigentlich die Statik zu solchen Gewichten auf dem dem Balkon? Gibt das Probleme?
Bekommst du da auf Dauer keine Probleme mit Staunässe oder ist da ein Überlauf über dem Reservoir?
Hab sowas für meine Mutter gebaut, mit 10cm Blähton unten und einem Überlauf, ebenfalls auf 10cm Höhe.
Meine Mutter bekommt jede Pflanze kaputtgegossen aber nicht im Hochbeet
Sieht toll aus. 🙂
Eine echt coole Idee:).Reicht dieser eine Docht wirklich aus? Beziehungsweise hast du damit schon etwas Erfahrung? Könnte mir gut vorstellen für nächste Session sowas nach zu bauen 🙂
Hätte gerne mehr Bilder zum Nachbauen.
Die Tomaten sehen aber leider gar nicht gut aus.
Wer sowas nachbauen möchte hier noch ein paar Tipps von mir:
Erddocht von OP ist nicht zu empfehlen. Ich habe bei mir etwas größere Dochte und die mit Blähoton (Blähton vorher gut abwaschen, weil pH-Wert). Hat dne Vorteil dass der mineralisch ist. Alles Organische, was dauerhaft im Nassen steht, kann prinzipiell auch ordentlich verrotten, gammelig werden usw. also besser etwas mineralischens, was nicht gammeln kann als Docht, dann hat man auch was länger Freude dran.
2. Wenn man einen Hahn relativ weit unten anbringt und an diesem einen Schlauch anbringt, dann kann man den Hahn Entweder Senkrecht (Schlauchöfnfung nach oben) oder waagerecht (Schlauchöffnung zur Seite) stellen. Die obere Kante der Schlauchöffnung bestimmt den maximalen Wasserstand im Reservoir, so kann man dann bspw. spät im Jahr den maximalen Stand niedriger einstellen und so verhindern, dass, wenn es öfters mal regnet und nicht mehr so heiß ist, die Erde dauerhaft total nass ist. Machts deutlich einfacher, die Saison etwas länger zu ziehen.
Erde gerne locker machen indem man ordentlich blähton oder perlite dazu mischt (ich mach geschätzt 40/60) sonst sackt das schnell in sich zusammen und wird steinhart, verliert die Kapilarkraft…
Düngung muss sowieso stattfinden, wird so aber zum nobrainer, einfach unten mit ins reservoir dazugeben und ab gehts. Ich werf ab und an auch mal ne Calciumtabeltte von DM mit rein, wenn die Tomaten Blütenendfäule bekommen, hilft ungemein. Den Dünger dann am besten einen mit EDTA wählen, außerdem regelmäßig die erde mal durchwaschen. Also von oben so viel wasser drauf, dass es ordentlich durch dne Überlauf raus kommt.
So ein 20l Tank brauch ne Weile zum befüllen. Ich finds am leichtesten einen Längeren Schlauch an die Spitze der Gieskanne anzubringen, den rüssel kann man dann richtig gut ins Befüllrohr rein schieben und dann einfach nur noch kippen, ab dafür.
den Kommentaren Poste ich noch Fotos davon, wie ich die Teile baue. Bin auch 100% davon überzeugt, ist beste Leben
Hey, ich hab sowas auch gerade gebaut. Blähton für die Wasserschicht, Fleece drüber, Erde drauf. Einen Docht hab ich nicht gebaut, könnte ein Fehler sein. Dafür einen Überlauf (-Loch) auf Höhe Oberkante Blähton. Mal sehen ob es funktioniert oder ich noch einen Docht brauche.