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5Â Kommentare
>Aus Sicht der Grünen greifen die Maßnahmen im Verteidigungsministerium zu kurz. „Dass in hochsensiblen Bereichen der Ministerien offenbar erst jetzt konsequent gehandelt wird, ist alarmierend und ein gravierendes Sicherheitsproblem“, sagte der innenpolitische Sprecher der Fraktion, Marcel Emmerich, dem Handelsblatt. Er sprach von einem „ernsten Versäumnis“, sollten grundlegende Schutzmaßnahmen bislang nicht überall gelten. „Andere Ministerien, allen voran das Bundesinnenministerium, müssen jetzt unverzüglich nachziehen“, sagte Emmerich.
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>Der Grünen-Politiker kritisierte in diesem Zusammenhang, dass die Gefahren durch Spionage autoritärer Staaten „real“ seien, aber seit Jahren unterschätzt würden. „Deutschland ist ein zentrales Ziel nachrichtendienstlicher Aktivitäten“, sagte Emmerich.
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>Das Handyverbot im Verteidigungsministerium sei zwar richtig, bleibe jedoch nur ein „kleiner Schritt“. „Wer jetzt so tut, als sei damit die Gefahr gebannt, unterschätzt die Gefahr“, sagte Emmerich. Notwendig seien ein „Gesamtansatz mit klaren Sicherheitsstandards, besserer Abstimmung zwischen Behörden und Diensten und ein aktuelles, ressortübergreifendes Lagebild“.
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>Im Verteidigungsministerium selbst verweist man darauf, dass Sicherheitsvorgaben in den Bereichen militärische Sicherheit und Informationssicherheit laufend überprüft und angepasst würden. Mit Blick auf die veränderte Bedrohungslage dürfte der Druck steigen, die Vorgaben auch über den Geschäftsbereich der Bundeswehr hinaus auszuweiten.
https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/sicherheit-verteidigungsministerium-reagiert-auf-erhoehte-spionagegefahr/100217620.html
Bin ehrlich gesagt überrascht, dass das bisher noch nicht gängige Praxis war.
Was war dass dennn bisher für ein Geheimschutzkonzept?
Ich meine, ob es jetzt dringend notwendig ist Privathandys in Raucherpausen und beim Mittagessen in der Kantine zu verbieten, kannn man ja sicher drüber streiten, aber darum geht es ja nicht mal.
Sondern man jetzt keine privaten geräte mehr benutzen, wenn man mit Verschlusssachen arbeitet…
Selbst wenn man jetzt nicht davon ausgeht, dass das Handy von irgendwelchen Feinden angezapft wird, macht es das ja auch sehr einfach das Mitarbeiter Dokumente abfotografieren, etc.
> Die jetzt angeordneten Einschränkungen sind im Vergleich zu anderen Sicherheitsbehörden noch harmlos. Beim Bundesnachrichtendienst (BND) beispielsweise dürfen die Mitarbeiter überhaupt keine privaten Mobiltelefone oder Tablets mitbringen, auch bei der Nato ist die Nutzung von privaten Geräten streng reglementiert.
Man darf ja selbst bei größeren Konzernen teils keine privathandys mit in sensitivere Bereiche mitnehmen, da würde ich doch erwarten dass bei Sicherheitsbehörden, die mit Staatsgeheimnissen umgehen, die die Sicherheit der Bundesrepublik gefährden können, mindests mal ähnlich strenge regeln gelten.
Naja kommt einem Verbot gleich. VS-NfD oder höher ist ja quasi alles.
Kein BYOD mehr /s