








Das Steinhaus Torpa liegt 2,5 Meilen östlich von Borås. Sie ist eine der am besten erhaltenen mittelalterlichen Burgen Schwedens. Östlich des Steinhauses befindet sich ein Naturschutzgebiet mit altem Laubwald und interessanter Insektenwelt. Torpa war schon immer im Besitz der Familie Stenbock.
Das erste Steinhaus wurde Ende des 15. Jahrhunderts im Auftrag des Reichstags Arvid Knutsson Sparre över stjärna und seiner Frau Anna Stenbock als Verteidigungsburg gegen die Dänen erbaut. Im 16. und 17. Jahrhundert fanden einige Um- und Anbauten statt. In Torpa holte Gustav Vasa seine dritte Frau, Katarina Stenbock, ab.
Das Schloss ist innen interessanter als außen. Im Inneren strahlt es eine uralte, gespenstische Schönheit aus, kein Wunder, dass es für seinen Spuk bekannt ist. Das Schloss diente lange Zeit als Getreidespeicher. Diese Nutzung erforderte ein dichtes Dach, das das Gebäude während der Leerzeiten vor dem Verfall bewahrte.
Die Kapelle wurde 1699 geweiht. Sie befindet sich im neueren Teil des Schlosses. Der Stil der Kapelle ist im karolingischen Barock gehalten, wobei das Altarbild eine Beute aus dem 30-jährigen Krieg ist. Ziemlich toll, einen Kirchenraum mit Diebesgut zu dekorieren. Früher gab es für Jetsets nur wenige Einschränkungen.
Bild 1: Torpa-Steinhaus an einem sonnigen Sommertag. Bild 2: Zauberhaftes Stimmungsbild. Bild 3: Gravur des Schlosses mit Umgebung im 17. Jahrhundert aus Suecia antiqua et holderia von Erik Dahlberg. Bilder 4 – 9: Innenräume mit dem Altar in der Kapelle im letzten Bild.
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Von Ok_History_4163
1 Kommentar
Väldigt likt Nyköpingshus.