



Der Beitrag stammt aus meinem Subreddit r/Svenskastormakten. Hier finden Sie weitere Beiträge über einen faszinierenden und dynamischen Teil unserer Geschichte.
Eine starke Wirtschaft war eine Voraussetzung für die expansive Politik Schwedens während der Supermachtära. Daher wurden in dieser Zeit große Investitionen getätigt, um die Rohstoffproduktion und den Außenhandel zu steigern.
Der Abbau von Silber, Blei und Zink in der Silbermine Sala war zu dieser Zeit ein wichtiger Teil der schwedischen Wirtschaft. Seine Blütezeit erlebte das Bergwerk im 16. und 17. Jahrhundert, doch gegen Ende des 17. Jahrhunderts begann der Silbergehalt im Erz zu sinken.
Der Erzabbau erfolgte mit Hilfe von Feuer und Wasser, Spaten und Spitzhacken. Die Bergleute zündeten Feuer an und löschten das Feuer mit Wasser, wodurch das Gestein platzte. Es war natürlich eine schwere und gefährliche Arbeit. Im 17. Jahrhundert wurden im Bergwerk häufig Kriegsgefangene und Sträflinge eingesetzt.
Die Mine war Eigentum des schwedischen Staates, sodass der Gewinn aus dem Betrieb direkt in die Staatskasse floss. Im Gegensatz zu Eisen und Kupfer wurde Silber nicht exportiert. Das Silber wurde für Münzen und Schmuck verwendet. Das Blei wurde unter anderem für Schrot und Pfeifen verwendet. Das Zink wurde unter anderem für die Legierung Messing verwendet.
Die Stadt Sala wurde im Jahr 1624 von Gustav II. Adolf für das Bergwerk errichtet und zwei große Wassersysteme mit Seen und Teichen angelegt, die das Bergwerk und die Hütte mit Energie versorgten.
Mark Knopfler – Silvertown Blues: https://youtu.be/Q67Ub0QrM_w?is=xSvJf4tgqClx4KZO
https://www.reddit.com/gallery/1smj39t
Von Ok_History_4163
1 Kommentar
Kan man besöka gruvan idag?