
Ankerkraut-Gründer kaufen Firma überraschend von Nestlé zurück. Der Verkauf an den Lebensmittelkonzern Nestlé löste 2022 breite Kritik aus. Nun kauft das Ehepaar Lemcke die Firma für Gewürzmischungen wieder zurück.
https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/konsumgueter-ankerkraut-gruender-kaufen-firma-ueberraschend-von-nestle-zurueck/100217085.html
29 Kommentare
Ich kaufe mein Salz immer direkt ohne Kräuter.
Die Verkäufe müssen wirklich massivst eingebrochen sein nach der Übernahme.
Ich denke die ursprüngliche Käuferschaft war schon eher der Typ Kunde, der Nestlè Produkte bewusst meidet.
Wäre interessant zu wissen, wie viel Kohle die mit dem Verkauf und Rückkauf gemacht haben und ob die Marke so weitergeführt wird wie unter Nestlè, also mit stark reduzierter Mitarbeiterzahl und der typischen corporate culture.
Joa machts nicht besser, die haben ihre Selee verkauft.. die kann man nicht einfach so zurück kaufen.
Etwas spät für die Einsicht. Mal schauen wie viele wieder umsteigen.
Gut aber ich kaufe kein Produkt von Menschen die an Nestlé verkaufen.
Ist für mich verbrannte Erde, erstickt an der Firma.
Zu spät, der Schaden in der Wahnehmung der Kunden ist angerichtet.
Eh fast alles Gewürze von der gleichen Importfirma nur mit anderem Namen fancy eingepackt
>„Wir wussten, dass Nestlé nicht den besten Ruf hat, aber den Shitstorm haben wir total unterschätzt“, sagten die Lemckes 2023 im Gespräch mit dem Handelsblatt.
Da würde mich wirklich interessieren, was genau die bitte erwartet haben.
Wie sie vermeiden, das Wort Nestle in den Mund zu nehmen, ist schon unterhaltsam:
>[Anne Lemcke](https://de.linkedin.com/in/anne-lemcke-650b23189?trk=public_post_embed-text) und ich haben vor 13 Jahren eine kleine Firma gegründet, die Mission war es, den Geschmack in deutschen Küchen und auf deutschen Tellern zu verbessern. 2022 war es dann soweit, wir haben an den Lebensmittel Marktführer verkauft. Nun, fast genau auf den Tag 4 Jahre später, wagen wir einen großen Schritt und haben unser Unternehmen wieder zurückgekauft.
Ich hab mich damals schon gefragt, warum man so erfolgreich und gleichzeitig dümmlich naiv sein kann. Die waren anscheinend wirklich wegen des negativen Backlash verwundert. Das zeigt für mich wieder mal, dass Erfolg mehr Glückssache als alles andere ist.
Davon abgesehen braucht sowieso keiner solche merkwürdigen Gewürzmischungen. Mit einem überschaubaren Satz an Einzelgewürzen in brauchbarer Qualität kann man viel mehr machen.
Schön, aber der Name ist trotzdem verbrannt.
Alles sowieso das selbe Zeug. Nur kauft das Biodinkelklientel halt lieber Dalai-Lama Artisanal Himalaya-Meersalz als Speisesalz der Aldi Eigenmarke.
Ich hatte vier Jahre Zeit mit andere Gewürzmarken zu suchen. Ich bleib jetzt bei denen und gehe nicht zurück zu Ankerkraut
Ganz ehrlich. Der Nestle-Verkauf war nur der letzte Sargnagel. Die Leute haben mittlerweile verstanden, dass der Aufpreis hauptsächlich in die hübsche Verpackung wandert. Und die gibts mittlerweile auch von den Eigenmarken zum halben Preis.Un gerade in der aktuellen Zeit, wo nochmal mehr Leute auf den Prei achten, sehe ich nich, dass eine „Premium-Gewürzmischung“ wieder groß rauskommt.
An der Stelle sei gesagt, dass Mälzer & Fu gerade die Produktion an Nestlé gegeben haben.
Ist mir auch ein Rätsel wie man mit so Standardgewürzmischungen so viel Geld machen kann. Leute geben 5€ für 150g Salz mit Knoblauch- und Paprikapulver aus wenn man „Rühreigewürz“, „Bratkartoffelgewürz“ usw. drauf schreibt weil sie selbst nicht kochen können.
Also ich kaufe wenn dann etwas von Herbaria. Die gibt es seit 1919
Meiner Meinung nach kann man seine Seele verkaufen, aber nicht zurück kaufen.
Das hätten sie sich vorher überlegen sollen, der Ruhm ist jetzt bekleckert.
Ich finde das gut. Hab die Grillgewürze immer gerne genutzt und die Sachen nach dem Verkauf an Nestlé tatsächlich boykottiert.
Die haben ein paar Mischen, für die ich bei der Konkurrenz keinen adäquaten Ersatz gefunden habe.
Ich geb denen ne zweite Chance.
Die brauchen ja anscheinend auch die Kohlen… 😉
Ob das wirklich funktioniert? Gefühlt hat die Marke, und die Gründer selbst, so viel Schaden genommen, das es mich wundern würde wenn sie jetzt unter dem Namen nochmal durchstarten können. Sie werden damals sicher gewusst haben das der Verkauf an Nestle ein Risiko für das eigene Ansehen und das Ansehen der Marke sein wird.
Nie gekauft, immer geschenkt bekommen, jedes Mal gedacht: WTF, einfach zusammengewürfeltes, das man meist ratz fatz selbst, günstiger bekommt.
Ok. Cool. Habe ich gelesen und werde in ein paar Minuten nicht mehr dran denken.
Schritt 1: Verkauf das Unternehmen teuer an Nestle.
Schritt 2: Der Umsatz bricht ein weil keiner von Nestle kaufen will, das Unternehmen verliert an Wert.
Schritt 3: Kauf es billig zurück.
Und dann wieder an Heinz verkaufen.
Schamlose Werbung für https://kontor-online.com/
Kaufe seit Jahren Gewürze dort, geile rubs und Mischungen und super Kundenservice falls mal was nicht passt.
Preislich auch 1a
Ich sag ehrlich, ich hätte es auch so gemacht (bis auf den Rückkauf). Ich glaube nicht, dass man auf Dauer mit den großen Marken mithalten kann. Außerdem 6€ für Salz mit ein bisschen Kräutern ist schon heftig.
Keine Ahnung wer so eine scheiße damals gekauft hat oder es heute noch tut, hochwertiges salz und weitere gewürze in guter qualität ohne zucker kann ich auch selbst günstiger in viel besserer qualität kaufen…
Das hätt ich glaub nicht gemacht, aber ok
Ich lass den Link Mal hier… Ganz hinten im Ökotest, wie man das von einem Nestlé Produkt erwartet
https://www.n-tv.de/ratgeber/Diese-Kraeuter-der-Provence-sind-ungenuegend-id30420924.html