Lee fordert eine Verschiebung der Lieferkette und eine Industriereform inmitten des Nahostkonflikts

Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae Myung hat die Regierung aufgefordert, wichtigen nationalen Projekten Vorrang einzuräumen, etwa der Erforschung alternativer Lieferketten, der Verfolgung einer mittel- bis langfristigen industriellen Umstrukturierung und dem Übergang zu einer plastikfreien Wirtschaft. Der Präsident äußerte diese Forderung am Dienstag bei einer Kabinettssitzung und betonte die Notwendigkeit, die Bemühungen zur Beseitigung struktureller Schwachstellen in der Wirtschaft und Industrie des Landes, die während des Nahostkonflikts zutage getreten sind, zu beschleunigen. Lee wies darauf hin, dass die jüngsten Gespräche zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran nicht zu einer Einigung geführt hätten und dass die eskalierenden Spannungen rund um die Straße von Hormus es schwierig machten, optimistisch über die Situation zu blicken. Er sagte, die Regierung solle anhaltende Störungen in den globalen Energie- und Rohstofflieferketten sowie hohe Ölpreise als gegeben betrachten und die Notfallreaktionssysteme entsprechend stärken. Lee forderte außerdem die rasche Umsetzung eines Nachtragshaushalts in Höhe von 26,2 Billionen Won zur Unterstützung der vom Krieg Betroffenen. Er forderte außerdem die am Iran-Krieg beteiligten Länder auf, mutige Schritte zu unternehmen, um Frieden zu erreichen, basierend auf den Prinzipien der universellen Menschenrechte und den Lehren der Geschichte.

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