Das am Riigikogu tätige Entwicklungsüberwachungszentrum bietet drei Möglichkeiten zur Überwindung der Finanzierungskrise im Gesundheitswesen.

    Das Zentrum für Entwicklungsüberwachung weist in seinem neuesten Jahrbuch darauf hin, dass das Defizit im estnischen Gesundheitswesen dauerhaft sei und dass einzelne Kürzungen oder eine bessere Kostenkontrolle nicht mehr ausreichen, um es zu überwinden. Zusätzliches Geld kann durch die Erhöhung der Beschäftigung und ausländischer Arbeitskräfte, die Ausweitung der Steuerbemessungsgrundlage für die Krankenversicherung oder die Erhöhung der privaten Finanzierung und des Miteigentums erzielt werden.

    Erste Option: ausländische Arbeitskräfte:

    Das Gesundheitswesen würde auch zusätzliches Geld für eine stärkere Einbindung ausländischer Arbeitskräfte bringen. Beispielsweise würde die Aufnahme von 10.000 ausländischen Arbeitskräften mit einem durchschnittlichen Gehalt etwa 37 Millionen Euro in den Haushalt des Gesundheitsfonds einbringen. Eine Anhebung des Renteneintrittsalters um zwei Jahre würde weitere 34 Millionen Euro kosten.

    Eine weitere Möglichkeit: eine Erhöhung der Selbstbeteiligung:

    Etwa 100 Millionen Euro pro Jahr könnten durch die höheren Zuzahlungen der Menschen zu Gesundheitsleistungen in die Gesundheitsversorgung einfließen, wenn die Gesundheitskasse und private Krankenkassen eine freiwillige Versicherung anbieten würden. Ein solches System wird heute in Frankreich und Kroatien verwendet.

    Beispielsweise würde eine monatliche Versicherungszahlung von 15 Euro pro Million Menschen dem Gesundheitssystem etwa 180 Millionen Euro pro Jahr einbringen. Allerdings würde der Staat diese zusätzliche Prämie für Geringverdiener oder bestimmte soziodemografische Gruppen wie Behinderte zahlen.

    Die dritte Möglichkeit: Den Krankenversicherungsanteil der Sozialsteuer (13 %) auch aus anderen Einkünften als dem Gehaltseinkommen zu beantragen (betrifft wahrscheinlich in erster Linie OÜ-Inhaber):

    Auch wenn die Krankenversicherungssteuer auf die gleiche Bemessungsgrundlage wie die Einkommensteuer umgestellt würde, kämen rund 100 Millionen Euro mehr in die Gesundheitsversorgung. Das bedeutet, dass neben dem Gehaltseinkommen auch andere Einkommensarten von der Krankenversicherungssteuer erfasst würden. Diese Änderung würde dazu beitragen, die Gesundheitsfinanzierung an die Veränderungen auf dem estnischen Arbeitsmarkt anzupassen, da die Zahl der Menschen, die ihr Einkommen in Form von Unternehmertum erzielen, in den letzten Jahren gestiegen ist. Laut Statistik Estlands gab es im Jahr 2023 77.000 aktiv tätige Unternehmen ohne bezahlte Mitarbeiter. Im Jahr 2017 waren es jedoch 40.000.

    Das Jahrbuch zur Entwicklungsüberwachung weist darauf hin, dass seit 2005 in allen Gesundheitsfinanzierungsanalysen eine Ausweitung der Steuerbemessungsgrundlage für das Gesundheitswesen empfohlen wird, da eine auf Arbeitssteuern basierende Finanzierung aufgrund der Alterung der Bevölkerung und der Ausbreitung des Unternehmertums nicht nachhaltig ist. Võrk und Piirits wurden 2023 gefundendass die Einführung einer Krankenversicherungssteuer, die dieselbe Steuerbemessungsgrundlage wie die Einkommensteuer verwenden würde, zusätzliche Gesundheitseinnahmen in Höhe von 0,3-0,4 % des BIP generieren würde.

    Angesichts der Einstellung der Menschen zur Einwanderung oder zur Erhöhung des persönlichen Anteils wäre eine Besteuerung von OÜ-Inhabern in ähnlicher Weise wie Lohnarbeiter wahrscheinlich die am wenigsten schmerzhafte Option? Denn weder der durchschnittliche Arbeitnehmer noch der Rentner wären von einer solchen Änderung finanziell betroffen und OÜ-Inhaber sind in der Gesellschaft nicht besonders beliebt.

    https://arenguseire.ee/uudised/arenguseire-aastaraamat-tervishoid-vajab-otsuseid-kust-saada-lisaraha/

    Von EarlGrey_Addict

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    5 Kommentare

    1. Miks peaks maksma ettevõte ravikindlustust, kui tal pole töötajaidki? Kelle eest ta maksab seda? Pigem olgu dividendid sellega maksustatud kui et käibe pealt peab mingit ravikindlustust maksma. See viib lõpuks üldse rahad riigist välja.

    2. Ashamed-Horror-4512 on

      > AI koolitused

      > >Maksuküüru kaotamine

      >>> Korruptiivsed mängud nagu nt tekstiilijäätmete ümbertöötlemise tehase skeem

      >>>> Kulupõhine eelarve, et riigil oleks päriselt ülevaade sellest, kuhu raha läheb, mitte et rahandusminister ei peaks meedias ütlema, et ma riigieelarvet ei vaata, mõtetu ja arusaamatu dokument.

      Palun. Raha on sitaks.

      EDIT : Holy shit, välistööjõud on esimene punkt. ggwp.

    3. Fine-Run992 on

      Toon hea lahenduse. Kui uus ehitise hind ületab 45k €, siis kehtestada maks 1000% vananeva ühiskonna ravi ja pensionite maksmiseks. Mediaanpalk lubab soetada 45k € korteri ja koduta pere luua ei saa. Kui sahkerdajad tahtlikult vähendavad sündivust, las nemad siis maksavad vanurite ravi kinni.

    4. Distinct_Trash7491 on

      4) Vähendada elustiilihaigete ravi. Ikkagi alkohooliku ja ahelsuitsetaja ning narkotarvitaja peale raha kulutama ei peaks. Mitte nii palju kui täna.

    5. International_Twist6 on

      Ammu oleks olnud aeg see variant nr 3 käibele võtta. Meil on kümnetes tuhandetes neid firmasid, kus mitte kedagi ei tööta. Tooted toodavad ja müüvad end ise, teenused osutavad end ise, töötajaid pole. Ja siis on OÜ juhatuse ainsal liikmel miinimumpalk juhatamise eest ning aastas 100 000 dividende. Sotsiaalmaksu praktiliselt ei panusta, sest kõik raha tuleb dividendidest. Ja muidugi kõik isiklikud kulud on „ettevõtluskulu.“ Nii ei saagi seda raha jätkuda.

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