Die neuen Berater werden das bestimmt alles in Ordnung bringen
SirDoggo90 on
Ist diese Wirtschaftkompetenz der CDU von der man immer hört
just_reading2025 on
Früher (TM) gab es in der Politik noch so etwas wie Rückgrat und bei groben Fehler gab es auch mal einen Rücktritt. Wir haben aber einen „Mehrzweckeier-Kanzler“, welcher in den Umfragen sogar unbeliebter als Scholz ist.
r/tja
BarryGB on
das ist der doch sowas von scheißegal
Iamaknowmad on
Sehr freundlich das als Rechenfehler darzustellen und nicht als Betrug und Landesverrat
Saires on
Reiche **IST** der Rechenfehler…
Ersobar on
>Die Zahlenbasis von Frau Reiche scheint allerdings nicht dieselbe zu sein, wie sie Forschungsinstitute, die Bundesnetzagentur oder das Bundeswirtschaftsministerium nutzen. Stattdessen rechnet sie mit falschen Zielwerten, wiederholt [belegte Falschbehauptungen](https://correctiv.org/faktencheck/2026/03/23/katherina-reiche-strom-fuer-drei-milliarden-euro-weggeworfen-ist-irrefuehrend/) und widerspricht sich selbst, damit am Ende der Eindruck bleibt, dass die Energiewende in der jetzigen Form kaum zu bewältigen sei.
Das fasst die Arbeitsweise von K. Reiche ganz gut zusammen und lässt die naheliegende Vermutung der Befangenheit elegant aus.
MrBubblepopper on
Wie zum Geier kann eine Partei die über 16 Jahre kontinuierlich die Regierung inne hatte nach nur einem zyklus Päuschen SO inkompetent und kurzsichtig sein ?
Lobbying ist viel zu stark in Deutschland und wird viel zu schwach bekämpft. Sogar amtor ist wieder in der Politik. Als ob es keine Konsequenzen gibt
smeno on
Der Text trifft es auf den Punkt, würde ich sagen.
minearth on
> Ihr eigenes Ministerium jedoch rechnet für 2050 mit einer Reduzierung um 30 Prozent
Das verlinkte – aus 2017 – ist keine „Rechnung“ sondern gibt ein Ziel des Ministeriums aus. Ich entnehme dem Text auch nicht, dass Katharina Reiche glaubt, dass wir 2050 noch den gleichen Primärenergiebedarf wie jetzt haben.
loowig on
wo sind die linksradikalen Terroristen wenn man sie wirklich braucht ?
ScientificBackground on
Und jetzt wird die Schuld auf Rechenfehler geschoben? Es ist ganz einfach: Sonne und Wind kostenlos, Öl und Gas und Kohle und Uran teuer. Welchen Rechenfehler muss man machen, um daraus eine Energiewende scheitern zu lassen?? Ist das ganze Ministerium denn nur für Reiche?
Sonnenrabe on
Golem macht halt auch direkt den Rechenfehler, dass Primärenergiebedarf ungleich Strombedarf ist. Finde ich komplett verrückt, dann so weiter zu diskutieren. Es kann das eine um 30% sinken, während das andere wächst. Die gesamte erste Seite des Artikels ist exakt das was man Reiche vorwirft und es gibt Stand jetzt schon 30 Kommentare hier, die diesen Blödsinn replizieren und mit Aufmerksamkeit honorieren.
Seite 2 geht so weiter, in dem man einfach annimmt, dass Gas und Wind unabhängig voneinander im Netz existieren und jederzeit beliebig hin und her ausgetauscht werden können. Der Strompreis ist Wind + Gas und nicht Strompreis Wind und Strompreis Gas.
Auf Seite 3 wird dann doch eingestanden, dass die Stromproduktion steigen wird und dann wird der komplett verrückte Vergleich gezogen, die Netzkosten je kWh zu rechnen. Was an dieser Einheit „wissenschaftlich“ sein soll, erschließt sich mir nicht.
Dieser gesamte Artikel ist schlechter als die Energiepolitik die Reiche tatsächlich macht. Denn diese ist wie Habecks Politik, nur leicht anderes Wording. Das Ergebnis ist real das selbe, auch wenn das hier keiner glaubt.
Gfiti on
Wir haben nichts versucht und es klappt trotzdem nicht
Rockefeller1337 on
Wenn nichts mehr geht: Robert Habeck beschuldigen
MangoJerry81 on
Wie lange müssen wir uns die Frau noch antun? Kann man nicht irgendwie eine Petition machen für ihre Absetzung?
FairEbb2909 on
Können wir bitte aufhören, davon auszugehen, dass diese Leute dumm sind? Wenn sie es wären sollten sie umgehend aus ihren Posten entfernt werden. Wenn sie, was viel wahrscheinlicher ist, zumindest einen Teil der Kompetenz haben, die sie zu haben vorgeben ist das Lüge und Täuschung aus niederen Beweggründen. BkA, deswegen möchte ich keinen Straftatbestand aus der Ecke rufen aber dass das kriminelles Verhalten ist sollte außer Frage stehen. Auch für die Berichterstatter.
Meme-Botto9001 on
Rechenfehler….eher völlige Inkompetenz und Lobbyhörigkeit.
TheTiltster on
Es kotzt mich nur noch an! Ständig kommt von der konservativ-rechten Ecke dieses ständige Framing, die Energieqende und generell alles progressive wäre ja ach so „ideologisch“ und „unrealistisch“, dabei werden sie grade von ihren eigenen Lügen eingeholt. Aber durch die Dauerbeschallung mit ihrer Propaganda durch Springer und Co. kommen sie damit durch und werden regelmäßig wiedergewählt.
Straight_Secret_2694 on
Ist Frau Reiche ein menschliches Wesen? Die schaut auf allen Bildern als sei sie von einem anderen Stern.
OldWar6125 on
>Das beginnt beim Primärenergiebedarf, der in Deutschland bei [2.900 Terawattstunden](https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch#primrenergieverbrauch-nach-energietrgern) liegt. Er umfasst den Stromverbrauch ebenso wie die Wärmeerzeugung und den Verkehrssektor. Was die Wirtschaftsministerin nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass dieser Bedarf seit Jahrzehnten sinkt, vor allem wegen des effizienteren Umgangs mit Energie. Müssten fast 3.000 Terawattstunden aus erneuerbaren Energien erzeugte werden, hätte Frau Reiche einen Punkt.
Stimmt, ist aber relativ irrelevant. Pi mal daumen müssen wir bis 2050 die erneuerbaren vervierfachen. Das ist absolut machbar, nicht einmal ambitioniert.
Von der Fläche her ist das auch kein Problem. Habe Daten von 2024 gesehen. Da haben alle PV-Freiflächenanlagen zusammen ca 45.000ha, also 0.13% der Fläche Deutschlands eingenommen. Vervierfachung der Leistung, dann aber noch Effizienzgewinne und wir landen bei -ich schätze mal – 0.5% der Fläche Deutschlands.
Windparks brauchen etwas mehr Platz, aber man kann die Fläche darunter halt noch benutzen.
Übrigens: Golfkurse belegen ca. 48.000 ha. Just saying…
>Zieht man hingegen in jedem Land Stromsteuer und Mehrwertsteuer ab, bleibt Deutschland teuer, liegt aber nur noch im oberen Mittelfeld. Die gezielte Förderung des Stromverbrauchs, um den Umstieg von fossilen Energieträgern zu erleichtern, hat hierzulande vermutlich keine hohe Priorität.
Da kann man auch noch die Konzessionsabgabe abziehen. Denn warum sollen Gemeinden über den Stromverbrauch finanziert werden.
Die 37ct/kWh sind auch so nicht aussagekräftig. Das ist der Mittelwert aller angebotenen Tarife. Gerade teure Grundversorger Tarife ziehen den Schnitt ziemlich hoch. (Das ist auf der von Golem verlinkten Website schon berücksichtigt.)
>
Anschließend kommt die Wirtschaftsministerin auf die Redispatchkosten zu sprechen. Hier wiederholt sie die Geschichte der verschwendeten 3 Milliarden Euro und des verschenkten Stroms wegen abgeschalteter Windparks und Solaranlagen.
>[…]Zudem sinken die Kosten für Abschaltungen und Reservekraftwerke seit Jahren. Am höchsten waren sie 2022, als extrem verteuertes Gas für die Stromerzeugung genutzt werden musste.
Hier muss ich unsere Wirtschaftsministerin in Schutz nehmen. Denn auf der anderen Seite steigen die abgeregelten Energiemengen. Insbesondere abgeregelte PV steigt seit wenigen Jahren drastisch. Es ist schon richtig da frühzeitig gegenzusteuern. Die richtige Antwort wäre aber eine Gebotszonenaufteilung. Aber das erzeugt einen Wutanfall bei Söder und es geht auch nicht schnell.
> Sie rechnet vor, dass das Stromnetz im Jahr 2035 bis zu 90 Milliarden Euro kosten könnte.
>Allerdings hätte sie diese sehr stolze Summe einmal auf die kWh Strom umrechnen sollen und berücksichtigen müssen, dass die Stromproduktion bis dahin deutlich angestiegen sein wird. Im Schnitt ergibt das 10 Cent je kWh, was auf dem Niveau der aktuellen Netzentgelte liegen würde.
Das müsst ihr mir erklären, 90 milliarden Euro by 10ct/kWh würde bedeuten ihr geht von einem verbrauch von 900 Milliarden kWh in 2035 aus. Alle Studien, die ich kenne gehen von einem Verbrauch von 600-700 Milliarden kWh aus. (Heute ca. 525 Milliarden kWh).
Apropo Studien. Ich vermute stark, dass die 90 Milliarden Euro aus dieser McKinsey Studie kommen:
Da sind es aber die Gesamtsystemkosten, inklusive Erzeugung. Also praktisch die Kosten von Strom vor Steuern. Dies als nur Kosten des Netzwerkes hinzustellen – wie es unsere geschätzte Wirtschaftsministerin tut – ist entweder manipulativ oder inkompetent.
90 Milliarden Euro bei einem angenommenen Stromverbrauch von 650 Milliarden kWh wäre übrigens ein durchschnittlicher Strompreis von ca. 14 ct/kWh + Steuern.
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23 Kommentare
Reiche leck Eier
Es reicht !
Die neuen Berater werden das bestimmt alles in Ordnung bringen
Ist diese Wirtschaftkompetenz der CDU von der man immer hört
Früher (TM) gab es in der Politik noch so etwas wie Rückgrat und bei groben Fehler gab es auch mal einen Rücktritt. Wir haben aber einen „Mehrzweckeier-Kanzler“, welcher in den Umfragen sogar unbeliebter als Scholz ist.
r/tja
das ist der doch sowas von scheißegal
Sehr freundlich das als Rechenfehler darzustellen und nicht als Betrug und Landesverrat
Reiche **IST** der Rechenfehler…
>Die Zahlenbasis von Frau Reiche scheint allerdings nicht dieselbe zu sein, wie sie Forschungsinstitute, die Bundesnetzagentur oder das Bundeswirtschaftsministerium nutzen. Stattdessen rechnet sie mit falschen Zielwerten, wiederholt [belegte Falschbehauptungen](https://correctiv.org/faktencheck/2026/03/23/katherina-reiche-strom-fuer-drei-milliarden-euro-weggeworfen-ist-irrefuehrend/) und widerspricht sich selbst, damit am Ende der Eindruck bleibt, dass die Energiewende in der jetzigen Form kaum zu bewältigen sei.
Das fasst die Arbeitsweise von K. Reiche ganz gut zusammen und lässt die naheliegende Vermutung der Befangenheit elegant aus.
Wie zum Geier kann eine Partei die über 16 Jahre kontinuierlich die Regierung inne hatte nach nur einem zyklus Päuschen SO inkompetent und kurzsichtig sein ?
Lobbying ist viel zu stark in Deutschland und wird viel zu schwach bekämpft. Sogar amtor ist wieder in der Politik. Als ob es keine Konsequenzen gibt
Der Text trifft es auf den Punkt, würde ich sagen.
> Ihr eigenes Ministerium jedoch rechnet für 2050 mit einer Reduzierung um 30 Prozent
Das verlinkte – aus 2017 – ist keine „Rechnung“ sondern gibt ein Ziel des Ministeriums aus. Ich entnehme dem Text auch nicht, dass Katharina Reiche glaubt, dass wir 2050 noch den gleichen Primärenergiebedarf wie jetzt haben.
wo sind die linksradikalen Terroristen wenn man sie wirklich braucht ?
Und jetzt wird die Schuld auf Rechenfehler geschoben? Es ist ganz einfach: Sonne und Wind kostenlos, Öl und Gas und Kohle und Uran teuer. Welchen Rechenfehler muss man machen, um daraus eine Energiewende scheitern zu lassen?? Ist das ganze Ministerium denn nur für Reiche?
Golem macht halt auch direkt den Rechenfehler, dass Primärenergiebedarf ungleich Strombedarf ist. Finde ich komplett verrückt, dann so weiter zu diskutieren. Es kann das eine um 30% sinken, während das andere wächst. Die gesamte erste Seite des Artikels ist exakt das was man Reiche vorwirft und es gibt Stand jetzt schon 30 Kommentare hier, die diesen Blödsinn replizieren und mit Aufmerksamkeit honorieren.
Seite 2 geht so weiter, in dem man einfach annimmt, dass Gas und Wind unabhängig voneinander im Netz existieren und jederzeit beliebig hin und her ausgetauscht werden können. Der Strompreis ist Wind + Gas und nicht Strompreis Wind und Strompreis Gas.
Auf Seite 3 wird dann doch eingestanden, dass die Stromproduktion steigen wird und dann wird der komplett verrückte Vergleich gezogen, die Netzkosten je kWh zu rechnen. Was an dieser Einheit „wissenschaftlich“ sein soll, erschließt sich mir nicht.
Dieser gesamte Artikel ist schlechter als die Energiepolitik die Reiche tatsächlich macht. Denn diese ist wie Habecks Politik, nur leicht anderes Wording. Das Ergebnis ist real das selbe, auch wenn das hier keiner glaubt.
Wir haben nichts versucht und es klappt trotzdem nicht
Wenn nichts mehr geht: Robert Habeck beschuldigen
Wie lange müssen wir uns die Frau noch antun? Kann man nicht irgendwie eine Petition machen für ihre Absetzung?
Können wir bitte aufhören, davon auszugehen, dass diese Leute dumm sind? Wenn sie es wären sollten sie umgehend aus ihren Posten entfernt werden. Wenn sie, was viel wahrscheinlicher ist, zumindest einen Teil der Kompetenz haben, die sie zu haben vorgeben ist das Lüge und Täuschung aus niederen Beweggründen. BkA, deswegen möchte ich keinen Straftatbestand aus der Ecke rufen aber dass das kriminelles Verhalten ist sollte außer Frage stehen. Auch für die Berichterstatter.
Rechenfehler….eher völlige Inkompetenz und Lobbyhörigkeit.
Es kotzt mich nur noch an! Ständig kommt von der konservativ-rechten Ecke dieses ständige Framing, die Energieqende und generell alles progressive wäre ja ach so „ideologisch“ und „unrealistisch“, dabei werden sie grade von ihren eigenen Lügen eingeholt. Aber durch die Dauerbeschallung mit ihrer Propaganda durch Springer und Co. kommen sie damit durch und werden regelmäßig wiedergewählt.
Ist Frau Reiche ein menschliches Wesen? Die schaut auf allen Bildern als sei sie von einem anderen Stern.
>Das beginnt beim Primärenergiebedarf, der in Deutschland bei [2.900 Terawattstunden](https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/primaerenergieverbrauch#primrenergieverbrauch-nach-energietrgern) liegt. Er umfasst den Stromverbrauch ebenso wie die Wärmeerzeugung und den Verkehrssektor. Was die Wirtschaftsministerin nicht erwähnt, ist die Tatsache, dass dieser Bedarf seit Jahrzehnten sinkt, vor allem wegen des effizienteren Umgangs mit Energie. Müssten fast 3.000 Terawattstunden aus erneuerbaren Energien erzeugte werden, hätte Frau Reiche einen Punkt.
>Ihr [eigenes Ministerium](https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Infografiken/Energieeffizienz-in-Zahlen/TWh/abbildung-03.html) jedoch rechnet für 2050 mit einer Reduzierung um 30 Prozent. Noch optimistischere Berechnungen liegen bei einer Halbierung, was insgesamt mit der hohen Effizienz von elektrischen Antrieben und Heizungen zusammenhängt.
Stimmt, ist aber relativ irrelevant. Pi mal daumen müssen wir bis 2050 die erneuerbaren vervierfachen. Das ist absolut machbar, nicht einmal ambitioniert.
Von der Fläche her ist das auch kein Problem. Habe Daten von 2024 gesehen. Da haben alle PV-Freiflächenanlagen zusammen ca 45.000ha, also 0.13% der Fläche Deutschlands eingenommen. Vervierfachung der Leistung, dann aber noch Effizienzgewinne und wir landen bei -ich schätze mal – 0.5% der Fläche Deutschlands.
Windparks brauchen etwas mehr Platz, aber man kann die Fläche darunter halt noch benutzen.
Übrigens: Golfkurse belegen ca. 48.000 ha. Just saying…
>Der falschen Annahme des deutschen Energiebedarfs folgt der Verweis auf den hohen Strompreis in Deutschland. Der war mit zuletzt 37 Cent je kWh tatsächlich viel zu hoch, laut Ministerin sei er wegen der erneuerbaren Energien „explodiert“. [Innerhalb der EU](https://ec.europa.eu/eurostat/cache/visualisations/energy-prices/enprices.html?geos=EU27_2020,EA,BE,BG,CZ,DK,DE,EE,IE,EL,ES,FR,HR,IT,CY,LV,LT,LU,HU,MT,NL,AT,PL,PT,RO,SI,SK,FI,SE,IS,LI,NO,ME,MK,AL,RS,TR,BA,XK,MD,UA,GE&product=6000&consumer=HOUSEHOLD&consoms=KWH2500-4999&unit=KWH&taxs=I_TAX,X_TAX,X_VAT&nrg_prc=undefined¤cy=EUR&language=EN&detail=0&component=0&order=DESC&dataset=nrg_pc_204&time=2025-S1&chartInDetails=0&chartId=mainChart&chartGeo=&percentage=0&share=false) liegt Deutschland damit an der Spitze.
>Zieht man hingegen in jedem Land Stromsteuer und Mehrwertsteuer ab, bleibt Deutschland teuer, liegt aber nur noch im oberen Mittelfeld. Die gezielte Förderung des Stromverbrauchs, um den Umstieg von fossilen Energieträgern zu erleichtern, hat hierzulande vermutlich keine hohe Priorität.
Da kann man auch noch die Konzessionsabgabe abziehen. Denn warum sollen Gemeinden über den Stromverbrauch finanziert werden.
Die 37ct/kWh sind auch so nicht aussagekräftig. Das ist der Mittelwert aller angebotenen Tarife. Gerade teure Grundversorger Tarife ziehen den Schnitt ziemlich hoch. (Das ist auf der von Golem verlinkten Website schon berücksichtigt.)
>
Anschließend kommt die Wirtschaftsministerin auf die Redispatchkosten zu sprechen. Hier wiederholt sie die Geschichte der verschwendeten 3 Milliarden Euro und des verschenkten Stroms wegen abgeschalteter Windparks und Solaranlagen.
>[…]Zudem sinken die Kosten für Abschaltungen und Reservekraftwerke seit Jahren. Am höchsten waren sie 2022, als extrem verteuertes Gas für die Stromerzeugung genutzt werden musste.
Hier muss ich unsere Wirtschaftsministerin in Schutz nehmen. Denn auf der anderen Seite steigen die abgeregelten Energiemengen. Insbesondere abgeregelte PV steigt seit wenigen Jahren drastisch. Es ist schon richtig da frühzeitig gegenzusteuern. Die richtige Antwort wäre aber eine Gebotszonenaufteilung. Aber das erzeugt einen Wutanfall bei Söder und es geht auch nicht schnell.
> Sie rechnet vor, dass das Stromnetz im Jahr 2035 bis zu 90 Milliarden Euro kosten könnte.
>Allerdings hätte sie diese sehr stolze Summe einmal auf die kWh Strom umrechnen sollen und berücksichtigen müssen, dass die Stromproduktion bis dahin deutlich angestiegen sein wird. Im Schnitt ergibt das 10 Cent je kWh, was auf dem Niveau der aktuellen Netzentgelte liegen würde.
Das müsst ihr mir erklären, 90 milliarden Euro by 10ct/kWh würde bedeuten ihr geht von einem verbrauch von 900 Milliarden kWh in 2035 aus. Alle Studien, die ich kenne gehen von einem Verbrauch von 600-700 Milliarden kWh aus. (Heute ca. 525 Milliarden kWh).
Apropo Studien. Ich vermute stark, dass die 90 Milliarden Euro aus dieser McKinsey Studie kommen:
[https://www.mckinsey.com/de/~/media/mckinsey/locations/europe%20and%20middle%20east/deutschland/news/presse/2026/2026-02-24%20strommarktreport/mckinsey%20strommarktreport%202026.pdf?_gl=1*2z1n7y*_gcl_au*NzEzNzE1NTM3LjE3NjkzOTEwMjM](https://www.mckinsey.com/de/~/media/mckinsey/locations/europe%20and%20middle%20east/deutschland/news/presse/2026/2026-02-24%20strommarktreport/mckinsey%20strommarktreport%202026.pdf?_gl=1*2z1n7y*_gcl_au*NzEzNzE1NTM3LjE3NjkzOTEwMjM)
Da sind es aber die Gesamtsystemkosten, inklusive Erzeugung. Also praktisch die Kosten von Strom vor Steuern. Dies als nur Kosten des Netzwerkes hinzustellen – wie es unsere geschätzte Wirtschaftsministerin tut – ist entweder manipulativ oder inkompetent.
90 Milliarden Euro bei einem angenommenen Stromverbrauch von 650 Milliarden kWh wäre übrigens ein durchschnittlicher Strompreis von ca. 14 ct/kWh + Steuern.