Wissensabfluss ans Militär: Bundesregierung hat keinen Überblick über sensible Forschungskooperationen mit China | Die Bundesregierung will Sicherheitsrisiken bei Kooperationen mit chinesischen Forschungseinrichtungen minimieren. Eine Anfrage zeigt jedoch: Sie erfasst die Bedrohungslage gar nicht.

    https://correctiv.org/aktuelles/china-science-investigation/2026/04/02/wissensabfluss-ans-militaer-bundesregierung-hat-keinen-ueberblick-ueber-sensible-forschungskooperationen-mit-china/

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    6 Kommentare

    1. Haben wir dafür überhaupt schon ein Fax-Formular entworfen? Nein? Dann existiert das Problem auch nicht. Ordnung muss sein!

    2. Naja, das ist ja einfach eine logische Folge von Bürokratieabbau.

      Einen genauen Überblick über alle Prozesse zu haben ist ja eine der Kernkompetenzen einer starken Bürokratie. (Was nicht direkt bedeutet, dass die Regierung dann auch einen Überblick hat.)

      Dass die Situation gar nicht erst erfasst wird ist doch Ziel der konservativen Politik der letzten fünfzig Jahre.

    3. sloth_takes_a_nap on

      Jedes Mal wenn Dorothee Bär ein Amt hat, hört man von ihr zuerst große Sprüche, dann ein Jahr lang gar nichts und zum Schluss irgendeine Story, bei der man sich fragt, ob jemand wirklich derart inkompetent sein kann.

    4. Relative_Bird484 on

      Hm… so ganz nachvollziehen kann ich das nicht. Ich werde teilweise schon bei Studierenden aus China, die nur für 3-Monate in ihrem Bachelor kommen, vom Verfassungsschutz angerufen und über Gefahren und Verhaltensweisen aufgeklärt. Bei Doktoranden wird (verständlicherweise) noch sehr viel genauer nachgefragt, wozu die Zugang bekommen und was bei uns sonst so geforscht wird.

    5. DrummerDesigner6791 on

      Das Problem ist, dass viele Forschungsinstitute in Deutschland geradezu in die chinesischen Arme getrieben werden. Im letzten Jahr sind viele nationale Forschungsförderungen ausgelaufen und werden zur Zeit nicht erneuert, was sonst im großen und ganzen immer der Fall war, auch wenn natürlich die Schwerpunkte verschoben wurden. Von diesen Förderungen wurden Doktoranden eingestellt, die jetzt gerade mitten in ihrer Arbeit stecken. Wenn die Institute diese nicht entlassen wollen, müssen sie sich nach anderen Geldquellen umsehen, wo dann die Chinesen gerne einspringen.

    6. MangoJerry81 on

      Schon ein Foto von der Bär als Titelbild und alles ist klar. Ähnliches Level wie Scheuer, Spahn, Klöckner…

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