Ich würde aus diesem Stück gerne eine Blühwiese machen. Wie würdet ihr vorschlagen vorzugehen und hat jemand damit bereits Erfahrung, die er mit mir teilen möchte?
Die bieten von Mai bis Oktober ohne Unterbrechung Nahrung für die Insekten und gleichzeitig leckere Erdbeeren für nicht Imsekten.
Die Sorten Meraldo und Florentina sind gut.
e_mk on
Kauf keine samenmischung, die meisten sind wirklich qualitativ schlecht/nicht einheimisch etc.
Was ich empfehlen kann:
Studentenblumen
Sonnenblumen
Aechinacea
Rittersporn
Spornblume
Waldmeister
Prachtscharte
Krokus
Tulpen
Allium (da tuts sogar ne gewöhnliche Zwiebel!)
Tagetes
Akelei
Kornblume
Jungfer im grünen
Mohn
Alle sind bei meinen Insekten heiß begehrt und streuen sich auch meist selbst wieder gut aus/bilden Zwiebeln.
Und wenn dein Garten ganz einbetoniert ist, dann würde ich sogar Efeu in Betracht ziehen, da er durch die späte Blüte quasi die einzige heimische nahrungsquelle in kritischen Zeiten ist.
tommele000 on
Runter Mähen, vertikurtieren, Samen schmeißen vielleicht noch etwas Boden verteilen die Samen wenn dann brauchen Boden Kontakt. Und dann heißt es warten. Ansonsten hat die Person recht mit Samen Mischungen es sei denn du hast jemanden dem du vertraust.
Civil_Size5552 on
Zu aller erst (!) Grasnarbe abstechen.
Sand einstreuen und umgeben.
Hoch geholte Wurzeln aussortieren.
Dann Blühmischung ausbringen und Walzen.
Nicht übertreiben mit dem Saatgut. Die zweijährigen Anteile Samen erst nach 2 Jahren aus und brauchen Platz. Also nicht alles zuballern.
Du wirst erst nach 2 – 3 Jahren alle Erfolge sehen.
No-Title-8770 on
Du bist aus dem Rheingau? Dann brauchst du UG 7 Rheinisches Bergland wenn du mit Regiosaatgut arbeiten möchtest, dem wohl höchsten Standart.
Ich plädiere immer dafür, das Büchlein von Saatgutproduzent Ernst Rieger zu lesen: Klärt alle Fragen von einem, der maximal Ahnung hat. Hab den Link gerade schon für einen anderen Post rausgesucht, hier ist er https://www.rieger-hofmann.de/sortiment-shop/medien/medien.html
Es gibt aber auch noch andere schöne Möglichkeiten für so ein eher kleines Stück, z.B. Blumen-Kräuter-Rasen, die nicht ganz so hoch werden. Da könnte auch „Rasen und Wiesen im naturnahen Garten“ (oder so ähnlich) von Ulrike Aufderheide gute Inspirationen bringen.
Eine stabile Wildbumenwiese zu etablieren, ist tricky. Ich habe es versucht, hatte damals nur Halbwissen und das Ergebnis war nur ein Jahr wirklich gut. Immerhin war es der Start für ein Buch: „Die Blumenwiese, das Fingerkraut und die Rettung der Welt“ 😁
Much-Perspective-893 on
Ich habe vor zwei Jahren ein bestehendes Rasenstück (200m²) in eine Wiese umgewandelt.
Ich habe erst gefräst und die Rasensoden somit abgetragen, etwa zu 70-80%.
Danach Sand, hier 4 Tonnen, eingearbeitet (Fräse).
Danach kam die Saatmischung drauf, da gibt es gute Anleitungen beim Hersteller, brauche ich hier nicht ausführen.
Ich habe mich allerdings für eine Komponente Mischung (100% Blumenanteil) entschieden weil ich Bock auf mehr Blumen hatte. Ich habe hier noch einzelne Blumensaaten hinzugefügt/ergänzt. Dazu muss man sich aber etwas mit der Materie auskennen und ist nicht notwendig.
Das erste Jahr war gut, alles ging gut auf und sah toll aus. Das zweite Jahr war krass aber dann hab ich zu spät geschnitten (gemäht). Die erste Blühte war wie auf Steroide aber die zweite eher mau.
Jetzt sehe ich die Blattrosetten für die erste Blühte im dritten Jahr und es sieht vielversprechend aus, ich bin sehr gespannt.
Die Mischung kam von Rieger Hofmann, kann ich sehr empfehlen.
Halte dich an die Empfehlung zur Aussaat und vor allem Schnittzeitpunkte!!!
Uthretarwee on
Ich hab nur an dem anderen Flussufer schon erkannt dass du am Reihn bist. Ich bin grad so stolz auf mich. Bin aus Südostbayern, btw.
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9 Kommentare
Als Blühwiese bieten sich Ganzjahreserbeeren an.
Die bieten von Mai bis Oktober ohne Unterbrechung Nahrung für die Insekten und gleichzeitig leckere Erdbeeren für nicht Imsekten.
Die Sorten Meraldo und Florentina sind gut.
Kauf keine samenmischung, die meisten sind wirklich qualitativ schlecht/nicht einheimisch etc.
Was ich empfehlen kann:
Studentenblumen
Sonnenblumen
Aechinacea
Rittersporn
Spornblume
Waldmeister
Prachtscharte
Krokus
Tulpen
Allium (da tuts sogar ne gewöhnliche Zwiebel!)
Tagetes
Akelei
Kornblume
Jungfer im grünen
Mohn
Alle sind bei meinen Insekten heiß begehrt und streuen sich auch meist selbst wieder gut aus/bilden Zwiebeln.
Und wenn dein Garten ganz einbetoniert ist, dann würde ich sogar Efeu in Betracht ziehen, da er durch die späte Blüte quasi die einzige heimische nahrungsquelle in kritischen Zeiten ist.
Runter Mähen, vertikurtieren, Samen schmeißen vielleicht noch etwas Boden verteilen die Samen wenn dann brauchen Boden Kontakt. Und dann heißt es warten. Ansonsten hat die Person recht mit Samen Mischungen es sei denn du hast jemanden dem du vertraust.
Zu aller erst (!) Grasnarbe abstechen.
Sand einstreuen und umgeben.
Hoch geholte Wurzeln aussortieren.
Dann Blühmischung ausbringen und Walzen.
Nicht übertreiben mit dem Saatgut. Die zweijährigen Anteile Samen erst nach 2 Jahren aus und brauchen Platz. Also nicht alles zuballern.
Du wirst erst nach 2 – 3 Jahren alle Erfolge sehen.
Du bist aus dem Rheingau? Dann brauchst du UG 7 Rheinisches Bergland wenn du mit Regiosaatgut arbeiten möchtest, dem wohl höchsten Standart.
Hier ein Beispiel: https://saatenzeller-shop.de/blumenwiese-50-graeser-50-kraeuter-regiosaatgut-zertifiziert-nach-regiozert.html
Bestehend hälfte/hälfte aus Gräserm und Kräutern („Blumen“).
Hier das selbe mit mehr Kräutern:
https://saatenzeller-shop.de/feldrain-saum-10-graeser-90-kraeuter-regiosaatgut-zertifiziert-nach-regiozert.html
Verhältnis 90/10
du wohnst am RHEIN??
ps: einfach native wilde essbare pflanzen hinmachen.
fuer voegel unso
Ich plädiere immer dafür, das Büchlein von Saatgutproduzent Ernst Rieger zu lesen: Klärt alle Fragen von einem, der maximal Ahnung hat. Hab den Link gerade schon für einen anderen Post rausgesucht, hier ist er
https://www.rieger-hofmann.de/sortiment-shop/medien/medien.html
Es gibt aber auch noch andere schöne Möglichkeiten für so ein eher kleines Stück, z.B. Blumen-Kräuter-Rasen, die nicht ganz so hoch werden. Da könnte auch „Rasen und Wiesen im naturnahen Garten“ (oder so ähnlich) von Ulrike Aufderheide gute Inspirationen bringen.
Eine stabile Wildbumenwiese zu etablieren, ist tricky. Ich habe es versucht, hatte damals nur Halbwissen und das Ergebnis war nur ein Jahr wirklich gut. Immerhin war es der Start für ein Buch: „Die Blumenwiese, das Fingerkraut und die Rettung der Welt“ 😁
Ich habe vor zwei Jahren ein bestehendes Rasenstück (200m²) in eine Wiese umgewandelt.
Ich habe erst gefräst und die Rasensoden somit abgetragen, etwa zu 70-80%.
Danach Sand, hier 4 Tonnen, eingearbeitet (Fräse).
Danach kam die Saatmischung drauf, da gibt es gute Anleitungen beim Hersteller, brauche ich hier nicht ausführen.
Ich habe mich allerdings für eine Komponente Mischung (100% Blumenanteil) entschieden weil ich Bock auf mehr Blumen hatte. Ich habe hier noch einzelne Blumensaaten hinzugefügt/ergänzt. Dazu muss man sich aber etwas mit der Materie auskennen und ist nicht notwendig.
Das erste Jahr war gut, alles ging gut auf und sah toll aus. Das zweite Jahr war krass aber dann hab ich zu spät geschnitten (gemäht). Die erste Blühte war wie auf Steroide aber die zweite eher mau.
Jetzt sehe ich die Blattrosetten für die erste Blühte im dritten Jahr und es sieht vielversprechend aus, ich bin sehr gespannt.
Die Mischung kam von Rieger Hofmann, kann ich sehr empfehlen.
Halte dich an die Empfehlung zur Aussaat und vor allem Schnittzeitpunkte!!!
Ich hab nur an dem anderen Flussufer schon erkannt dass du am Reihn bist. Ich bin grad so stolz auf mich. Bin aus Südostbayern, btw.