In München warfen Präsident und Kanzler der Technischen Universität (TUM) vor zwei Jahren eine Leitende Oberärztin und stellvertretende Chefärztin am Campus für präventive Sportmedizin und Sportkardiologie raus, nachdem sie ihren Vorgesetzten, einen renommierten Professor und Chefarzt, wegen eines angeblichen tätlichen Übergriffes angezeigt hatte.
Wie bitte?
tuffel95 on
Versucht man hier ein Exempel zu statuieren? Von wegen „hier ihr Führungskräfte, wenn ihr nicht auf Linie seid finden wir einen Grund um euch zu feuern“?
Wonderful-Pause1048 on
Solche Publikationen dürften dem Image dieser Klinik ordentlich schaden.
Kolenga on
Ist das nicht dieselbe Klinik, in der der Chef vor ein paar Jahren gedroht hat, Streikende von der Polizei wegknüppeln zu lassen? Im Namen der Patienten?
premolarbear on
Hahaha ja genau. Ich will nicht wissen wieviele Millionen Überstunden bei Ärzten in Deutschland ständig erbracht werden, aber „nicht aufgeschrieben werden dürfen“, da es sonst gegen das Arbeitszeotgesetz verstoße. Und wer dann die Zeit aufschreibt wird vor Gerixht gezogen. Danke füe nichts.
anno2122 on
86 min falsch abgrechnet? Wie viele überstunden sind verfallen oder würdr auf druck nicht aufzeichnet.
[deleted] on
[deleted]
fridolinkiesew on
Ließt sich so, als wolle der Freistaat mit dem Kopf durch die Wand und als wolle man die Ärztin loswerden, koste es, was es wolle. Mit ihr selbst muss das gar nichts zu tun haben. Wahrscheinlich eine rein wirtschaftliche Betrachtung.
Wenn das Gericht schon durchblicken läßt, wie es den Fall sieht (hätte man auch in einem Gespräch klären können). Und wenn dann noch alle Mitarbeiter, die in den streitigen 86 Minuten mit der Ärztin gesprochen haben sollen, als Zeugen vernommen werden sollen, dann deutet das für mich alles auf eine sehr hohe Abfindung hin, die die Ärztin am Ende kassieren wird.
Ja, das wird teuer. Aber wenn die Stelle nicht nachbesetzt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Abfindung aus Sicht des Freisaats „amortisiert“.
KenoTomBrook on
Bayern. Zieht die Mauer wieder hoch. Waaas? Da war gar keine?
Wegen genau sowas bin ich in ner Gewerkschaft inkl. Arbeitsrechtsschutz.
Freidrehende Arbeitgeber
Erinnerung: Die Dame hat an ihrem Urlaubstag an einer Personalveranstaltung teilgenomen und statt am exakten Ende der Veranstaltung hat sie 86min später ausgestempelt. Fun Fact: Sie kann Zeugen für die Zeit benennen, die ihr fachliche Fragen gestellt haben.
Dass eine Klinikleitung so dermaßen dämlich agiert, ist schon ungewöhnlich.
Bilbo-the-cat on
Also 86 Minuten pro Tag ist schon nicht wenig. Das schaff ich erst nach meiner dritten Toilettenpause.
Wallybee10011 on
86 Minuten? Die habe ich schon nach den ersten 60 Minuten /s
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13 Kommentare
In München warfen Präsident und Kanzler der Technischen Universität (TUM) vor zwei Jahren eine Leitende Oberärztin und stellvertretende Chefärztin am Campus für präventive Sportmedizin und Sportkardiologie raus, nachdem sie ihren Vorgesetzten, einen renommierten Professor und Chefarzt, wegen eines angeblichen tätlichen Übergriffes angezeigt hatte.
Wie bitte?
Versucht man hier ein Exempel zu statuieren? Von wegen „hier ihr Führungskräfte, wenn ihr nicht auf Linie seid finden wir einen Grund um euch zu feuern“?
Solche Publikationen dürften dem Image dieser Klinik ordentlich schaden.
Ist das nicht dieselbe Klinik, in der der Chef vor ein paar Jahren gedroht hat, Streikende von der Polizei wegknüppeln zu lassen? Im Namen der Patienten?
Hahaha ja genau. Ich will nicht wissen wieviele Millionen Überstunden bei Ärzten in Deutschland ständig erbracht werden, aber „nicht aufgeschrieben werden dürfen“, da es sonst gegen das Arbeitszeotgesetz verstoße. Und wer dann die Zeit aufschreibt wird vor Gerixht gezogen. Danke füe nichts.
86 min falsch abgrechnet? Wie viele überstunden sind verfallen oder würdr auf druck nicht aufzeichnet.
[deleted]
Ließt sich so, als wolle der Freistaat mit dem Kopf durch die Wand und als wolle man die Ärztin loswerden, koste es, was es wolle. Mit ihr selbst muss das gar nichts zu tun haben. Wahrscheinlich eine rein wirtschaftliche Betrachtung.
Wenn das Gericht schon durchblicken läßt, wie es den Fall sieht (hätte man auch in einem Gespräch klären können). Und wenn dann noch alle Mitarbeiter, die in den streitigen 86 Minuten mit der Ärztin gesprochen haben sollen, als Zeugen vernommen werden sollen, dann deutet das für mich alles auf eine sehr hohe Abfindung hin, die die Ärztin am Ende kassieren wird.
Ja, das wird teuer. Aber wenn die Stelle nicht nachbesetzt wird, ist es nur eine Frage der Zeit, bis sich die Abfindung aus Sicht des Freisaats „amortisiert“.
Bayern. Zieht die Mauer wieder hoch. Waaas? Da war gar keine?
[Hier](https://www.regensburg-digital.de/zweifelhafter-grund-diverse-formfehler-spitzenmediziner-am-universitaetsklinikum-regensburg-wehrt-sich-gegen-kuendigung/18032026/) noch der Bericht von Regensburg-Digital dazu.. Ist schon 2 Wochen alt. Vielleicht interessiert es wen.
Wegen genau sowas bin ich in ner Gewerkschaft inkl. Arbeitsrechtsschutz.
Freidrehende Arbeitgeber
Erinnerung: Die Dame hat an ihrem Urlaubstag an einer Personalveranstaltung teilgenomen und statt am exakten Ende der Veranstaltung hat sie 86min später ausgestempelt. Fun Fact: Sie kann Zeugen für die Zeit benennen, die ihr fachliche Fragen gestellt haben.
Dass eine Klinikleitung so dermaßen dämlich agiert, ist schon ungewöhnlich.
Also 86 Minuten pro Tag ist schon nicht wenig. Das schaff ich erst nach meiner dritten Toilettenpause.
86 Minuten? Die habe ich schon nach den ersten 60 Minuten /s