Kommission empfiehlt Aus für Partner-Mitversicherung, höhere Zuzahlungen und Zuckersteuer

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/krankenkassen-experten-kommission-empfiehlt-abschaffung-der-beitragsfreien-mitversicherung-und-hoehere-patientenbeteiligung-a-6d9135af-f16f-4f19-9305-21bd60548103

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    25 Kommentare

    1. EdwardDrinkerCope- on

      Alles zulasten der Patienten. Wie wärs wir streichen den Großteil der Krankenkassen und ihre Vorstände weg?

    2. Also bis auf die Partner-Mitversicherung klingt der Rest (Alkoholsteuer, Zuckersteuer, Homöopathie streichen) doch ganz sinnvoll.

    3. Zuckersteuer ist positiv überraschend aber Partnerversicherung ist mal wieder erwartbar zu kurz gedacht. Dadurch wird die Familiengründung weiter erschwert und es gibt in Zukunft noch weniger Beitragszahler.

    4. pastafariFSM on

      Ich bin mir ja ziemlich sicher, dass das alles kommt. Mit Ausnahme der Zuckersteuer.

    5. Eine tolle „Einsparung“, wenn man einfach per Zuckersteuer, Tabaksteuer etc. die Steuern anhebt und so die Einnahmen erhöht.

      Der bei weitem größte im Artikel genannte „Einsparposten“ sind die 12 Milliarden € pro Jahr für Bürgergeldempfänger. Nur würde das Geld natürlich dann vom Steuerzahler übernommen, also eingespart wird da nichts. Trotzdem sinnvoll, weil gesetzlich Versicherte die Last nicht einseitig tragen sollten.

      „Allerdings ist die Finanzlage im Bundeshaushalt so angespannt, dass die schwarz-rote Koalition dieser Empfehlung wohl kaum folgen dürfte“

      Na super.

      Also mir scheint, die gkv ist in einer recht aussichtslosen Lage.

    6. Es wird kommen:
      – Aus für die Partner-Mitversicherung
      – Höhere Zuzahlung

      Was nicht kommen wird:
      – Zuckersteuer (Zuckerlobby sagt nein, haben schon Grüne, CSU etc. versucht)

    7. Exotic-Draft8802 on

      Zuckersteuer find ich gut.

      Alternativen zum Rest :

      * der Bund muss die Beiträge von Leuten übernehmen, die das nicht selbst können bzw bisher nicht eingezahlt haben. Dann ggf halt eine Vermögenssteuer um den Haushalt des Bundes zu erhöhen 
      * Krankenhäuser zusammen legen 
      * werbeverbot für Tabak, ggf irgendwann ein Verkaufsverbot a la https://www.tagesschau.de/ausland/europa/grossbritannien-rauchverbot-kauf-tabak-100.html – bin von einem kompletten Verkaufs und konsumverbot kein Fan weil es unnötig die justitz belastet. Eher ein Verkauf über spezielle Läden
      * „Advanced Practice Nurses“ (APN) einführen. Dann kann man bei 0815-krankheiten die Krankschreibung leichter bekommen und muss nur zum Arzt wenn es länger dauert / komplizierter ist. 

    8. HotConfusion1003 on

      >Homöopathie solle nicht mehr bezahlt werden, weil sie keinen medizinischen Nutzen habe.

      Ein Traum würde wahr.

    9. ScientificBackground on

      Die denken auch Mal wieder nicht an die Kinder, die können ebenfalls selbst einzahlen. Auf die Welt kommen, noch keine 15 Jahre eingezahlt und schon Leistungen brauchen? Unverschämt. Und wer kostet überhaupt so viel Geld für die Versicherungen? Richtig, die Kranken. Einfach Kinder und Kranke Menschen von Leistungen ausschließen. Und ältere Menschen.

      Und für diese Experteneinschätzung bitte die ausstehende Beratungsgebühr in Höhe von 400 Mrd Euro bezahlen. Die man auch Locker zur Finanzierung des Haushalts hätte nutzen können.

      teils /s aber irgendwie auch so offensichtlich, dass das Geld in die eigenen Taschen geht und die Bevölkerung als Sündenbock dargestellt wird. Wir hätten Habeck haben können…

    10. Auch interessant, dass anscheinend noch nicht mal über die Ausweitung des Kreises der Beitragszahler (z. B. via allgemeiner Bürgerversicherung) nachgedacht wurde.

    11. Gibt es eigentlich irgendeinen Bereich der Lebens, der nicht teurer wird? Irgendeinen?

    12. Zuckersteuer, höhere Tabak- und Alkoholsteuer sind sehr sinnvolle Maßnahmen. Auch die Streichung von homöopathischen Leistungen ist richtig.

      Kürzung der Vergütungsleistung für Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte sehe ich kritisch. Da kracht es jetzt schon überall. Wenn das so weiter geht, werden noch schneller KH pleite machen.

      Dann darf sich aber bitte keiner beschweren, dass das lokale Krankenhaus zu macht oder spezielle Leistungen nicht mehr anbieten kann.

      Das gilt aber insbesondere auch für die Praxen. Bereits jetzt ist der Großteil der Leistungen für gesetzlich versicherte Patienten nicht kostendeckend. Wenn jetzt noch weiter gekürzt wird, laufen wir in eine ambulante Parallelmedizin rein, wie zB in GB und Österreich. Extrem basic GKV-Leistungen, aber alles kostenintensivere dann halt nur noch für P-Patienten oder auf Selbstzahlerbasis.
      Neue Therapien/Diagnostische Maßnahmen etablieren sich dann auch deutlich langsamer, weil die dafür notwendigen Investitionskosten von den Praxen nicht finanziert werden können.

    13. Hot_Equivalent6562 on

      Immer weniger Leistung bei höheren Zuzahlungen und Beiträgen hört sich vernünftig an

    14. Tikitakakalaka on

      Eingriffe in Lebensgestaltung der Bürger, so dachte ich, kommen erst mit den Grünen?

    15. Wie wärs mit ein paar krankenversicherungen einstampfen und zusammenlegen und mehr digitaliserung ermöglichen sodass man nicht wegen jedem pups zum arzt (oder sogar mehreren ärzten wenn man noch ne Überweisung braucht) tigern muss

    16. Na immerhin wird endlich mal die Bezahlung homöopathischer Leistungen gestrichen…

    17. Zusammengefasst: Wirklich was ändern will man nicht. Sondern nur an ein paar Stellschräubchen drehen.

    18. KermitTheFrogo01 on

      >Ebenfalls auf der Liste findet sich die zuletzt heiß diskutierte mögliche **Streichung der beitragsfreien Mitversicherung** für nicht oder nur geringfügig beschäftigte Ehepartner (3,5 Milliarden Euro)

      Also mal dumme Frage: Der Arbeitgeber zahlt ja 50%. Darf ich dann also normalen Mindestbeitrag entrichten? Also 220? Oder 220 + den eigentlichen Arbeitgeberanteil, weil der Staat hier nicht wie bei Grundisicherungsbeziehern einspringt?

      Oder ist mein Beitrag dann abhängig vom Verdienst des Ehepartners? + dann der Arbeitnehmeranteil den man selbst übernehmen muss?

      Außerdem:

      >Kürzungen beim Krankengeld: Es soll künftig auch in Anteilen (zum Beispiel 25 Prozent, 50 Prozent, 75 Prozent) ausgezahlt werden können, je nach dem Grad der Arbeitsunfähigkeit.

      Also gehe ich krank zur Arbeit, um kein Geld zu verlieren, und stecke alle an. Die müsen dann auch zum Arzt und/oder können nicht arbeiten. Wo spart das Kosten?

      >Die Kosten für die Behandlung von Bürgergeldempfängern soll wieder komplett der Staat aus dem Bundeshaushalt zahlen – so lautet zumindest die Empfehlung der Kommission.

      Linke Tasche, rechte Tasche.

    19. Man kann über die kostenlose Mitversicherung denken was man will, aber wenn das wirklich nur für „Neu-Verheiratete“ kommt ist das einfach nur der nächste Baustein unserer Gerontokratie.

    20. Wer mal Elterngeld beantragt hat freiwillig versichert ist, musste der GKV einen Nachweis über seine Kapitaleinkünfte erbringen. Darauf werden dann eventuell Beiträge erhoben. Wer Rentner ist und in der Krankenversicherung der Rentner muss das übrigens nicht.

    21. Ich sehe schon das Insta Reel vom Söder wie er sich ne Paulaner Spezi reinzieht und gegen die Zuckersteuer ätzt

    22. thingswastaken on

      Wäre das nicht toll wenn die Unternehmen die diese Produkte auf den Markt bringen Abgaben dafür zahlen müssten wenn sie nachgewiesenermaßen schädlich sind?

      Wie so ne Art Steuer halt, dafür dass sie öffentliche Infrastruktur nutzen um letzten Endes gegen besseres Wissen Leuten ihren von Dauerwerbung gepushten Ranz zu verkaufen.

      Checke nicht ganz wieso es immer wieder am kleinen Menschen hängen bleibt. Niemand müsste sich Gedanken drüber machen wie man Zucker-Konsum in der Bevölkerung effektiv reduziert wenn einfach Mal die Firmen gezwungen würden gesündere Alternativen zu entwickeln weil sie für das andere Zeug strafen zahlen.

      Geht ja in anderen Industrien auch (Abgase z.B. wobei das ja auch eher mäßig geklappt hat).

    23. Unser jüngstes Kind ist 8 Jahre alt und hat autistische Züge. Meine Frau aus diversen Gründen derzeit nicht arbeitsfähig. Noch dazu ist die Kinderbetreuung hier in der Großstadt eine absolute Katastrophe.
      Meistens fallen 2 von 5 Betreuungstage spontan aus wegen Personalmangel. Davon abgesehen, tut sich das autistische Kind generell schwer in der Betreuung.
      Wie sollen da beide Elternteile vernünftig arbeiten gehen? Dann kriegt man noch 225 Euro extra „reingedrückt“.
      Es ist unglaublich wie sehr wir uns als Eltern mittlerweile finanziell geschröpft vorkommen. Es ist so oder so schon schwer genug.

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