
Linke Achse (blaue Linie): Google Trends-Interesse für „Wärmepumpe“, skaliert von 0–100 (100 = Höhepunkt im April 2023). Es handelt sich also um ein relatives Maß.
Rechte Achse (Balken): Jährliche Wärmepumpenverkäufe von BWP und TGA Fachplaner.
Was Sie sehen: Anfang 2022 stiegen die Gaspreise nach der Invasion in der Ukraine sprunghaft an. Die Leute fingen viel an, nach Wärmepumpen zu googeln, das Interesse stieg. Etwa ein Jahr später (2023) erreichten die Verkäufe einen Rekordwert von 356.000 Einheiten. Diese Verzögerung ist sinnvoll, da Installationen normalerweise eine Weile dauern.
Danach kühlte es ab. Die Gaspreise stabilisierten sich, die Subventionen wurden unsicher und sowohl Suchanfragen als auch Verkäufe gingen zurück. Der Umsatz sank im Jahr 2024 auf 193.000 (−46 %).
Jetzt: Seit Ende Februar 2026 sind die Heizölpreise bekanntlich massiv gestiegen. Das Suchinteresse nimmt wieder zu und nähert sich dem Niveau von 2022.
Ich fand es einfach cool anzusehen. Natürlich führt dies nicht zu einem 100-prozentigen Umsatzschub wie zuvor, aber vielleicht führt es zu einem Umdenken in Bezug auf die Heizsituation vieler Menschen hier in Deutschland.
Noch ein paar Infos: https://phuismann.github.io/datastories/waermewende-oelschock/ (Deutsch)
Erstellt mit Python und ich würde lügen, wenn Claude hier nichts tun würde.
Von DiesesInternet
1 Kommentar
Germany googling heat pumps again feels like déjà vu but with colder winters and warmer electricity bills.