Ich war neugierig, was passieren würde, wenn ich internationalen Ratschlägen folgen würde "Legen Sie das Geld in S&P 500-Aktien und vergessen Sie es" aber mit der griechischen Börse.

    Also habe ich mit Hilfe von Claude dieses Diagramm erstellt (ich schlage vor, die Protokolldarstellung zu aktivieren):

    https://claude.ai/public/artifacts/7760e8dc-bc11-46c8-93dd-927a7200189a

    Welche Schlussfolgerungen werden gezogen:

    • Der allgemeine Index begann am 31.12.1980 auf Basis von 100 Einheiten. Heute sind es rund 2.150 Einheiten, also nominal ×21,5. Allerdings beträgt die kumulierte Inflation in Griechenland im gleichen Zeitraum etwa x12,5. Wenn man DG deflationiert, beträgt sein realer Wert heute etwa 170 Basispunkte von 1980, was bedeutet, dass sich die reale Kaufkraft eines Anlegers, der in die Basis einsteigt, über einen Zeitraum von 45 Jahren lediglich um das 1,7-fache vervielfacht hat. Dies entspricht einer annualisierten Realrendite von ~1,2 %. Mist. Besser verzinste Staatsanleihen.
    • Die Blase von 1999 hat sich nie wieder erholt: DG erreichte am 17. September 1999 (als halb Griechenland mit seinem Börsenmakler sprach) ein Rekordhoch von 6.355 Punkten. 26 Jahre später ist der Gesamtindex mit 2.150 Punkten nominal um -66 % gesunken, real ist der Abstand sogar noch größer. Wer Ende 1999 kaufte, hat real nicht einmal ein Drittel seines Kapitals zurückerhalten.

    • Zwei aufeinanderfolgende Abstürze in einem Jahrzehnt: Der erste Absturz (1999→2002) mit dem Platzen der Börsenblase (GD fiel von 6.355 auf ~1.750 Punkte (-72%)). Die zweite (2007→2012) war die Schuldenkrise: Der DG brach von 5.200 Punkten (sekundärer Höchststand, Okt. 2007) auf 680 Punkte (-87 %) ein. Das Zusammentreffen zweier solcher Ereignisse ohne dazwischen liegende Erholung erklärt, warum der Aktienmarkt real nie wieder das Niveau von vor 1999 erreichte.

    • Die 1980er Jahre waren ein Scheinwachstum: Auf einer logarithmischen Skala zeigt das nominale BIP zwischen 1980 und 1990 einen stetigen Anstieg (100→480 Einheiten). Die reale Linie bleibt jedoch nahezu flach, da die griechische Inflation dieses Jahrzehnts (15–25 % pro Jahr) die nominale Rendite fast vollständig absorbierte. Der Markt brachte keinen wirklichen Reichtum hervor.

    • Im Vergleich zu reifen Märkten: Der S&P 500 hat in der Vergangenheit eine jährliche Realrendite von 7 % erzielt. Die Athener Börse erzielte ein Plus von 1,2 %. Diese Underperformance spiegelt die strukturellen Merkmale eines kleinen, flachen Marktes wider: politische Instabilität, Staatsschuldenkrise, seit Jahrzehnten hohe Inflation, geringe Liquidität und minimale Branchendiversifizierung.

    Πορεία Χρηματιστηρίου Αθηνών – από την ίδρυση του μέχρι σήμερα
    byu/You_Sir_Are_A_Rascal ingreece



    Von You_Sir_Are_A_Rascal

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    2 Kommentare

    1. Πολύ ενδιαφέρον post.

      Ωστόσο, τι ακριβώς έχει συμβεί τα τελευταία χρόνια, ώστε ο δείκτης του Athens Stock Exchange να έχει σχεδόν διπλασιαστεί μέσα στην τελευταία τριετία;

      Για παράδειγμα, το [Amundi MSCI Greece UCITS ETF](https://www.justetf.com/en/etf-profile.html?isin=FR0010405431) έχει σημειώσει άνοδο περίπου 119% σε τρία χρόνια. Αυτό σημαίνει ότι κάποιος που είχε επενδύσει στις μεγαλύτερες ελληνικές εταιρείες πριν από τρία χρόνια, σήμερα θα είχε ουσιαστικά διπλασιάσει το κεφάλαιό του.

      Ο ASE αποτελεί ένα χαρακτηριστικό παράδειγμα όπου το timing the market > time in the market.

    2. Καμία σχέση. Αν περιμένετε να σας δώσει στοιχεία ο γελοίος γενικός δείκτης χρηματιστηρίου που έχει της ίδιες εταιρείες εδώ και τόσα χρόνια ενώ ο s&p αναπροσαρμόζει της εταιρείες καθε τόσο πετώντας αυτες που είναι στασημες και βάζοντας μέσα δυναμικές εταιρείες που αναπτύσσονται, δεν μπορείτε να βγάλετε ασφαλή συμπεράσματα.
      Όποιος είχε επενδύσει μεμονωμένα σε εταιρείες και όχι δεικτη έχει αλλάξει η ζωή του. Τι να λέμε μυτηλιναίος, τιταν, cener, Σαράντης, profile, κρι κρι, Μοη και τόσες άλλες.

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