Vergessen Sie herkömmliche Kirchen und Bergburgen. Unter der Erde von Arnedo, in La Rioja, verbirgt sich ein logistischer Albtraum, den die Menschen in ein Meisterwerk verwandelt haben: die Höhle der 100 Säulen. Es handelt sich nicht um eine natürliche Formation, sondern um ein kolossales, handgeschnitztes Labyrinth, das sich den Gesetzen der Architektur widersetzt und von dem nur wenige Touristen noch etwas wissen.

    Was im Mittelalter als spiritueller Zufluchtsort für Mönche auf der Flucht aus der Welt begann, entwickelte sich schließlich zu einer unterirdischen Stadt mit tausend Gesichtern. Stellen Sie sich vor, Sie schlagen Tag für Tag gegen den Felsen, nicht um Mauern zu bauen, sondern um "leer" Mit chirurgischer Präzision erklomm er den Berg und hinterließ Säulen aus lebendigem Stein, damit der Hügel nicht darauf einstürzen konnte. Es ist die perfekte Definition negativer Architektur: Hier kommt es auf die Leere an, die entsteht, nicht auf das, was entsteht.

    ​Dieser Ort war jahrhundertelang die vielseitigste Ecke Spaniens. Was als heiliges Kloster San Miguel geboren wurde, wurde schließlich in bescheidene Häuser, geheime Lagerhäuser und dunkle Keller umgewandelt. Es ist eine in Stein gemeißelte Biografie, die uns zeigt, dass menschlicher Einfallsreichtum immer einen Weg findet, das Innere der Erde zu besiedeln, wenn es draußen an Platz mangelt. Wenn Sie dachten, Sie hätten schon alles im historischen Erbe gesehen, wird Sie dieses Säulenlabyrinth sprachlos machen.

    https://www.reddit.com/gallery/1s5vci7

    Von Galactic-farmer

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    3 Kommentare

    1. Que guay. Sé que hay construcciones similares en Etiopía pero no sabía que existiese aquí

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