Hi zusammen,

    ich hoffe, ich bin hier richtig – ich hätte eine Frage zur Gartengestaltung bzw. zum Umgang mit größeren Bestandsbäumen.

    Auf meinem Grundstück in NRWstehen drei ältere Riesenmammutbäume. Sie wurden vor vielen Jahren gepflanzt und stehen heute relativ nah am Haus bzw. an der Terrasse (ca. 3–4 m Abstand).

    Ich habe ein Foto angehängt, auf dem man die Situation ganz gut erkennt – insbesondere, wie nah die Bäume inzwischen am Gebäude stehen.

    Optisch sind sie natürlich beeindruckend und spenden viel Grün, gleichzeitig frage ich mich aber zunehmend, ob der Standort auf Dauer sinnvoll ist – gerade im Hinblick auf:

    – langfristige Entwicklung der Baumgröße

    – Wurzelraum im Garten

    – Nähe zu Terrasse und Gebäude

    – Pflege- und Schnittmöglichkeiten

    Ich würde das Thema gerne vernünftig und fachlich angehen und nicht vorschnell entscheiden.

    Daher meine Fragen in die Runde:

    – Hat jemand Erfahrung mit großen Bestandsbäumen in eher kleineren Gärten?

    – Wie geht ihr mit Bäumen um, die mit der Zeit „zu groß für den Standort“ geworden sind?

    – Welche Rolle spielt in der Praxis ein Baumgutachten bei solchen Entscheidungen?

    – Gibt es sinnvolle Alternativen zur Fällung (z. B. Rückschnitt), die langfristig funktionieren?

    Mir geht es vor allem darum, eine gute Balance zwischen Gartennutzung, Sicherheit und Erhalt zu finden.

    Freue mich über eure Erfahrungen!

    Von NRWlerJunge

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    11 Kommentare

    1. greenladygarden82 on

      Hol dir einen Fachmenschen für Bäume dazu und lass die Bäume vor Ort begutachten, das können wir hier alles nicht beurteilen.

    2. AdReasonable4947 on

      Ich kann nur beitragen, dass in meiner früheren Nachbarschaft ein Haus steht ink Mammutbaum der bestimmt den doppelten Stammdurchmesser hat und der steht sogar noch näher am Haus.

      Meine eigenen großen Nadelbäume teilweise ähnliches Kaliber, habe ich von einem professionellen Baumpfleger etwas zurechtstutzen lassen. Das haben die gut überstanden und sind einfach wieder kompakter. Auch hilft das direkt proportional bei der Menge an Nadeln und dem Wasserbedarf. Bei mir geht aufgrund der Bäume nichts ohne dauerhafte Bewässerung. Ca 250m3 Zukauf pro Jahr trotz Zisterne.

    3. Much-Perspective-893 on

      Eine Baumkontrolle ist das was du brauchst, ein Gutachten ist im ersten Schritt übertrieben und deutlich teurer. Sollten Defekte/Schadsymptome vorliegen, würde darauf ein Gutachten/eingehende Untersuchung folgen.
      Eine Reduzierung der Höhe kann man „einfach mal so“ nicht empfehlen, damit richtest du mehr Schaden an als notwendig und störst die weitere Entwicklung/Vitalität. Die Kontrolle gibt dir dann Empfehlungen zur weiteren Pflege oder andere Maßnahmen.
      Den Garten kannst du mit einer sinnvollen Unterpflanzung aufwerten, hierzu würde ich erstmal die Nadeln entfernen und dann weitersehen.

    4. National-Device3852 on

      „Im Umkreis von 40 Metern eines Baumes soll nichts anderes stehen/gebaut werden. Die Wurzeln machen alles kaputt (Haus usw)“ stand auf dem Zettel von meinen Samen.

    5. NRWlerJunge on

      Hat jemand eine Idee oder Erfahrungen wie Behörden in der Regel auf dieses Thema schauen?

    6. DirtKnight4130 on

      Hi ich bin Studierter Arborist und versuche jetzt mal deine Fragen anhand des Bildes zu beantworten
      Ich würde mal behaupten dass wenn die Wurzeln jetzt noch keinen Schaden am Haus oder der Terasse angerichtet haben das auch nicht mehr passiert
      Was wichtig ist ist dass du die Wurzeln bei Gartenarbeit oder Neuanlage des Gartens nicht verletzt, den Boden nicht abgräbst oder verdichtest.
      Bei Mammutbäumen macht ein Rückschnitt keinen Sinn
      Wenn du auf Nummer sicher gehen willst hole dir einen ISA Zertifizierten Baumpfleger mit mindestens Fachagrarwirt als Qualifikation in den Garten

    7. Sobald solche Mammutbäume erstmal die Größe wie bei dir erreicht haben, passiert da nicht mehr viel – zumindest nicht zu deinen Lebzeiten. Und vermutlich auch nicht der deiner Kinder. Die Bäume wachsen in Jahrhunderten. Und btw.: Alles was du über der Erde siehst, haben die üblicherweise nochmal unter der Erde, du brauchst dir also keine Sorgen machen, dass die mal umkippen.

    8. Serious-Island-9301 on

      Hast du den Garten so übernommen oder hast du die Bäume selbst gepflanzt?

    9. JustLikeYou86 on

      Sind das Bergmammut Bäume? Ich denke das es die sind. Dann sind das Tiefwurzler und nicht problematisch von den Wurzeln.

      Die anderen Arten sind Flachwurzler, aber seltener.

      Rückschritt geht nicht so wirklich wie bei Laubbäumen und überleben die nicht langfristig… Fällen, dafür sind die zu alt. Genehmigung wird für solche gesunden Bäumen bestimmt nicht ausgestellt…

    10. No-Title-8770 on

      Hole dir zwei Firmen in den Garten:
      Einen Baumgutachter
      Eine Baumpflege Firma

      Lass den/die Baumgutachter/in die Maßnahmen bestimmen und durch einen Fachfirma ausführen. Ich sehe es als wichtig an Planung und Ausführung zu trennen, damit du die richtige Leistung bekommst und nicht die die im Zweifel al lukrativsten ist.

    11. Legitimate_Bad2921 on

      Wir haben einen sehr alten riesigen Birnenbaum im Garten und das mitten in der City.
      Er ist mindestens 80 Jahre und entsprechend hoch und trägt im Sommer Tonnen von Früchten,welche dann mühselig geerntet werden müssen oder auf unsere Köpfe fallen und Terrasse und auch leider zum Nachbarn.
      Rasen wächst gar nicht durch die Baumkrone.

      Wir sprechen hier über 15-20m Baum in einem kleinen City Garten.

      Trotzdem bringe ich es irgendwie nicht fertig ihn zu entfernen, irgendwann wurde er mal gepflanzt und hat Familien ernährt.
      Ich käme mir vor wie eine Baummörderin.

      Eine Entfernung Dich Fachbetrieb bei Deiner Größe mindestens 10.000 € pro Baum übrigens 

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