Habe kürzlich einen Aktenordnungsgerät mit klappbarer Ringheftungsfunktion käuflich erworben. Beim erstmaligen Einsatz heute fällt mir die „Vegan“ Zertifizierung auf.

    Was zum fliegenden F*ckerich ist denn in „nicht veganen“ Aktenordnern drin?

    Zunächst war Leder im Einband meine Vermutung aber eigentlich kann ich mir das bei einem 2-3€ Produkt beim allerbesten Willen nicht vorstellen.

    Hat jemand eine Idee? Gibt es andere obskure überraschend „nicht vegane“ Schreibgeräte/Accesoires auf die man Achten sollte?

    Von saibamo

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    17 Kommentare

    1. Kleber könnte nicht vegan sein.
      Edit: das ist auch der Grund warum das Siegel auf Mineralwasser zu finden ist, iirc

    2. Der Kleber wird häufig aus tierischen Produkten hergestellt soweit ich weiß

    3. sugiura-kun on

      Meine Freundin ist Buchbinderin und die meinte, bei Hartcovern mit Fadenheftung kann es immer gut sein, dass Kleber aus Knochen verwendet wird, weil der halt billiger ist. Bei Softcovern ist das aber wohl ausgeschlossen, weil dort ein flexibler Leim auf Erdölbasis benutzt wird. Daher gehe ich davon aus, dass man bei diesen harten Ordnern sonst auch Knochenleim benutzt.

    4. impression_no on

      Klebstoff. Der Grund wieso die meisten Aktenordner nicht vegan sind ist der Leim. (Glutinleim aus Gelatine bzw. Haut- oder Knochenleim, oder Kaseinkleber)

      Wachsmalstifte sind offensichtlich nicht vegan, in manchen Stiften is Lanolin (Wollfett), in Kugelschreibern ist manchmal Gelatine um die Gleitfähigkeit zu verbessern, manche Papiersorten werden mit Gelatine behandelt, Pinsel sind meist aus Tierhaar, Theoretisch könnte auch jeder Holzstift nicht vegan sein, je nach verwendetem Lack und Leim.

    5. Wasser mit v-Label hat mit dem Etikettenkleber übrigens sehr sicher nix zu tun. Dabei geht es wohl eher darum, dass Schwebepartikel nicht mit tierischen Produkten gefiltert wurden. Für den Ordner hingegen ist es sehr sicher der Leim.

    6. Expensive_Shallot_78 on

      JAWOHL, endlich Ordner ohne schlechtes Gewissen essen. War mein geheimes Laster. /s

    7. ColinDynamite on

      >Warum lizenziert das V-Label Non-Food-Produkte?

      >Nicht nur in Nahrungsmitteln lassen sich versteckte tierische Inhaltsstoffe finden, sondern auch in Non-Food-Produkten. Einige Beispiele sind Kosmetika, Drogerieartikel, Textilien und Papier- und Druckerzeugnisse. 

      >Reduzierte oder kaum verständliche Inhaltsstofflisten machen es Verbraucher:innen schwer, die tierischen Bestandteile oder Hilfsstoffe zu erkennen. Auch sind nicht alle verwendeten Stoffe deklarierungspflichtig. Das V-Label bietet Verbraucher:innen deshalb auch in diesem Bereich Orientierung und Sicherheit bei der Produktwahl. 

      https://www.v-label.com/de/faqs/

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