Gysi zu interner Kritik: »Der Vorwurf ist derart absurd…«

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/die-linke-partei-ikone-gysi-reagiert-auf-interne-kritik-a-4d986988-f7af-40b2-8490-305ea3239627

14 Kommentare

  1. Babayagaletti on

    >Das Schreiben, über das der SPIEGEL berichtet hatte , wurde verfasst von der parteiinternen Bundesarbeitsgemeinschaft Migrantische Linke/ Links*Kanax, einem parteiinternen Zusammenschluss.

    Hmhmhm. Wie geil finden das eigentlich andere Migranten, dass die sich Links*Kanax nennen?

    Ich bin ja selber eher links aber diese Deutungshoheit linker Strömungen fuckt mich so ab. Man selbst darf immer alles raushauen wenn man die Leute lange genug an die Wand redet. Aber Äußerungen Anderer werden überinspiziert, gewichtet und aus dem Kontext gerissen.

  2. So können die Linken ihren Aufstieg auch selbst manipulieren. Immer wieder gut wenn man parteiinterne Konflikte an die Öffentlichkeit bringt

  3. Meine Güte…diese Kanax Linksjugend schießt gegen Gysi.

    Wie bekloppt seid ihr eigentlich?

    Jeder Linkswähler stellt sich hinter Gysi bevor er sich hinter Links Kanax stellt.

    Ich habe Linke gewählt aber dieser angehende Hass gegen Juden schadet dieser Partei einfach und wenn die das nicht gebacken bekommen, werden sie Wähler verlieren.

  4. Salatwurzel on

    Ich weiß wirklich nicht wie weit links man stehen muss dass man Gregor Gysi ernsthaft Rassismus unterstellt.

    Ich könnte es ja bei anderen Politikern verstehen, aber bei Gregor Gysi? Nur weil er Dinge anspricht die eventuell unangenehm sind, versucht man ihn quasi zu canceln und wirft sinnlos mit der Rassismuskeule um sich. Absolut wild.

    Ich bin gespannt wie lange es noch dauern wird bis man ihn als Nazi beschimpft LOL

  5. Captain_Albern on

    So wie sich Gesellschaft und Wirtschaft entwickeln, sollte linke Politik eigentliche ein Selbstläufer sein. Hier sehen wir, warum es nicht so ist.

  6. SeaCoconut6817 on

    Kann die Linke sich nicht einfach mit Mieten und Bauen weiterhin beschäftigen und mehr soziale Politik in den Vordergrund stellen? 

    Ich sehe nicht, warum man sich so lautstark mit Themen beschäftigen muss, die die meisten Linken-Wähler kaum juckt oder ihnen nicht hilft. 

  7. Lost-Situation-185 on

    Gysi ist sicher kein Rassist, aber auch sicher nicht die heilige Kuh für die ihn manche hier halten. Und – man kann auch eine vereinzelte rassistische Aussage tätigen ohne gleich eine rassistische Weltanschauung zu haben. Das habe ich und sehr wahrscheinlich jeder einzelne hier auch bereits gemacht. Dass er den Dialog sucht ist ja auch schon ein gutes Signal

  8. leif_son_of_quan on

    Ich weiß nicht was mit den Kommentaren hier los ist, Gysi ist hier halt einfach völlig im Unrecht und reproduziert 1:1 den ganzen Rechten Scheiß vom importierten Antisemitismus und „den arabern“ die alle antisemitisch seien. Die Kritik ist da völlig berechtigt.

  9. krautbaguette on

    Gysi hat viele Jahre auch behauptet, der einzige männliche Feminist in der Politik zu sein. Ich kann ihm viel zugute halten, aber er nimmt sich schon SEHR oft als die einzig legitime Messlatte für linke Politik wahr, und all seine rhetorischen Fähigkeiten, inklusive sympathischer Selvstironie, können seine Arroganz nicht völlig verdecken. Ja, Gregor, auch du kannst noch lernen.

  10. Hätte man intern klären können, Gregor ist der letzte der einem ein Gespräch verwehrt. Warum liefern diese Links*Kanax den Rechten mit so einem Brandbrief Schlagzeilen gegen Links. Bescheuerte Volltrottel.

  11. Fabulous_Pressure_96 on

    Nun ja, man kann beide Seiten verstehen, denn seine Aussage kann man durchaus so problematisch deuten. Klar gibt es Antisemitismus auch unter Migranten, aber eben auch, nicht ausschließlich und unter Inländern genauso. Einem so wortgewandten Rhetoriker wie Gysi sollten Missinterpretationen eigentlich nicht passieren. Dennoch ist auch er nicht fehlerfrei. Es wäre tatsächlich besser gewesen, wenn man sich zunächst intern besprochen hätte. Hoffentlich passiert das jetzt friedlich.

  12. SaudiHaramco on

    Dass es innerhalb der Linken Außeinandersetzungen darüber gibt, welche Positionen man bzgl. Migration usw. hat und warum manche Positionen evtl. rassistische Ressentiments bedienen ist ja klar. Aber warum muss denn immer sofort ein Brandbrief mit Vorwürfen und Forderungen sein?

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