Das Europäische Parlament hat Empfehlungen zur Lösung der Wohnungskrise in der Europäischen Union angenommen. Darin schlagen die Abgeordneten Maßnahmen vor, die dazu beitragen sollen, menschenwürdigen, nachhaltigen und bezahlbaren Wohnraum für EU-Bürger zu gewährleisten. Der Bericht warnt davor, dass Millionen Europäer aufgrund steigender Immobilienpreise und des Mangels an bezahlbarem Wohnraum mit prekären Lebensbedingungen konfrontiert sind.

    Die Abgeordneten fordern daher Maßnahmen, die den Neubau von Wohnungen und die Sanierung bestehender Gebäude unterstützen. Ein Teil des vorbereiteten Plans für bezahlbaren Wohnraum sollte auch Mittel zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und zur Bekämpfung der Energiearmut umfassen. Gleichzeitig sollten neue Wohnungen Qualitätsstandards in den Bereichen Isolierung, Energieeffizienz und Luftqualität erfüllen.

    Das Parlament befasste sich auch mit der wachsenden Zahl von Kurzzeitmieten. Nach Ansicht der Abgeordneten muss ein Gleichgewicht zwischen der Entwicklung des Tourismus und der Verfügbarkeit von Wohnraum für die Anwohner gefunden werden. Das kommende Gesetz sollte gemeinsame europäische Ziele festlegen, während einzelne Länder und Städte über ausreichend Flexibilität bei der Verabschiedung konkreter Maßnahmen verfügen sollten. Die Abgeordneten betonen außerdem die Notwendigkeit, den öffentlichen und sozialen Wohnungsbau in EU-Städten auszubauen, um die Verfügbarkeit von Wohnraum, insbesondere für gefährdete Bevölkerungsgruppen, zu verbessern.

    Gleichzeitig verurteilte das Parlament die illegale Besetzung von Immobilien und forderte einen besseren Schutz der Eigentümer. Den Abgeordneten zufolge sollten die Mitgliedstaaten außerdem die Rechte der Mieter stärken und für faire Bedingungen auf dem Mietmarkt sorgen. Im Finanzbereich befürworten die Abgeordneten auch Steuermaßnahmen, die Haushalten mit niedrigem und mittlerem Einkommen helfen, Hürden für den Kauf ihres ersten Eigenheims verringern und langfristige Mietwohnungen unterstützen würden.

    Der Bericht fordert außerdem höhere Investitionen in den Wohnungsbau, beispielsweise durch eine bessere Nutzung vorhandener europäischer Mittel oder die Umleitung ungenutzter Mittel aus dem Konjunkturprogramm in den Bau und die Renovierung von Sozial- und bezahlbarem Wohnraum.

    Gleichzeitig fordern die Abgeordneten einfachere und schnellere Genehmigungsverfahren in der Bauwirtschaft, beispielsweise digitale Baugenehmigungen oder kürzere Fristen für die Erteilung von Baugenehmigungen.

    Nicht zuletzt deckt der Bericht auch den Bausektor ab. Nach Ansicht der Abgeordneten sollte die EU die Produktion von Baumaterialien in Europa unterstützen, Innovationen im Bauwesen entwickeln und die Arbeitsbedingungen der Arbeitnehmer in diesem Sektor verbessern, einschließlich besserer Ausbildung und fairer Löhne.

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    Von Narrow_Pop3000

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    7 Kommentare

    1. ToiletWarlord on

      Ach, keby ich porodnici vyjebali do kontajnera, nemuseli by sme sa na ich tvare pozerat 🙁

    2. Tí dvaja čo mali zas za problém? Normálne by im to mali ľudia spamovat pod príspevky, nech dajú nejaké vysvetlenie.

    3. Krajná pravica v skutočnosti nechce riešiť problémy a vie len kričať? Šok.

    4. Professional_Fix4663 on

      „Súčasťou pripravovaného plánu pre cenovo dostupné bývanie by mali byť aj finančné prostriedky na zlepšenie energetickej účinnosti budov a boj proti energetickej chudobe. Nové bývanie by zároveň malo spĺňať štandardy kvality v oblasti izolácie, energetickej efektívnosti a kvality ovzdušia.“

      Všetky tieto štandardy vedú k drahšiemu bývaniu.

    5. Koukám že u vás máte taky lidi co neznají tlačítko ano stejně jako my máme Davida z SPD

    6. 1. pozriem na obrazok
      2. Vidim dva cervene paciky dole
      3. Stale tie iste tvare

      To je ta destrukcia Europskej unie zvnutra.

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