Ich glaub nicht das schockbilder helfen, auf Zigaretten interessieren sie die leute nicht, mich würds auf alk auch nicht interessieren und bei fleisch wärs ähnlich.
bananachraum on
Ich habe mal einen Vortrag eines Psychologen mit Schwerpunkt Suchtprävention gehört, dem es genau um Abschreckbilder oder auch „lustige“ Präventionsplakatkampagnen ging. Alles in allem: hilft nur gegen Leute die „neu“ in die Sucht kommen, regelmäßige Raucher etc werden durch Abschreckbilder eher in ihrer Position verhärtet als abgeschreckt. Übertragen auf diese Idee würde es also vermutlich eher kontraproduktiv sein, da die meisten Fleischesser ja so erzogen sind.
Parkhausdruckkonsole on
Hier ein Artikel der SZ, der in die genau andere Richtung geht:
„Eine Welt voller Vegetarier wäre keine gute. Denn wer Leid verhindert, indem er Leben verhindert, verhindert auch Glück.“
SoySorcerer161 on
>Und solange kein Veganer mit Missionseifer in der Nähe ist, gelingt das gut.
Tldr ich hasse diese Formulierung
Wie ich diese Formulierung hasse. Missionieren haben Missionare gemacht. Gehilfen einer Institution die sich durch imaginäre Wesen legitimieren. Diese Formulierung klingt so als wären Beweggründe für Veganismus auf ausgedachten Gründen gebaut. Wobei es ja eher das Gegenteil ist. Der Konsum von Tierenerzeugnissen jedoch fußt auf ausgedachter Propaganda ala Milch ist gut für die Knochen, wobei die Wissenschaft das Gegenteil erwiesen hat.
Wenn mir jemand sagt ich würde missionieren, dann entgege ich immer, dass ich dies absolut nicht tue da missionieren auf etwas ist das auf absolut keiner wissenschaftlichen Grundlage beruht. Meine Entscheidung für den Veganismus lässt sich aber in allen 3 Säulen meiner Entscheidung für den Veganismus durch Fakten stützen.
BekannterAlkoholiker on
Hoffentlich werde ich nicht allzu sehr gebasht. Aber aus meiner Sicht kann man den Fleischkonsum mit dem Konsum von Zigaretten nicht vergleichen. Der Konsum von Zigaretten hat zwingend das Risiko von Lungenkrebs etc. zur Folge. Der Fleischkonsum hat nicht zwingend das qualvolle Sterben von Tieren zur Folge. In der aktuellen Massentierhaltung ist das leider häufig so, auch wenn natürlich — im Ansatz nachvollziehbar — in den klassischen Dokumentationen nur die schlechten Betriebe eingeblendet werden. Deshalb sind das für mich zwei verschiedene Fälle.
Ich will den Fleischkonsum nicht schönreden, aber aus meiner Sicht wird das viel zu häufig vermischt. Einerseits die Art und Weise der heute praktizierten Fleischproduktion, der auf Massentierhaltung basiert und andererseits der Fleischkonsum an sich.
Vergleichbares gilt für den Konsum von Milchprodukten oder Eiern. Aktuell hat Massentierhaltung die genannten Leiden für Milchkühe und Hühner zur Folge. Aber welches Leid ertragen die Hühner oder Kühe, die bei einer Familie im ländlichen Raum auf dem Anwesen leben? Ein anderes Beispiel: Das Kükenschreddern. Auch hier hat sich doch endlich gezeigt, dass eine Gesellschaft diesen Weg nicht gehen muss.
Beim Fleischkonsum wird natürlich immer die Verantwortlichkeit für das Sterben des Tieres bleiben. Dieses Argument wird immer bleiben und für eine zumindest vegetarische Lebensweise sprechen.
DeusoftheWired on
Die Autorin unterschätzt den Anteil an Menschen, die sich dieser Dinge völlig bewußt sind und sich aber für eine omnivore Ernährung entscheiden, und sei es auch nur aufgrund des Geschmacks.
Faint94 on
Veganer und verdränger ftfy
keepcoolkenner on
„Verdränger, Veganer und Verdränger“ wäre aber angemessener
keepcoolkenner on
Du hast da etwas falschrum. Rauchen führt nicht zwingend zu Lungenkrebs, usw. Fleischkonsum dagegen setzt immer auch zwingen das Töten von Tieren voraus. (Ausgenommen in-vitro-fleisch)
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11 Kommentare
Leider hinter der Paywall
Hier ohne pay wall: https://archive.ph/xOCMY
Ich glaub nicht das schockbilder helfen, auf Zigaretten interessieren sie die leute nicht, mich würds auf alk auch nicht interessieren und bei fleisch wärs ähnlich.
Ich habe mal einen Vortrag eines Psychologen mit Schwerpunkt Suchtprävention gehört, dem es genau um Abschreckbilder oder auch „lustige“ Präventionsplakatkampagnen ging. Alles in allem: hilft nur gegen Leute die „neu“ in die Sucht kommen, regelmäßige Raucher etc werden durch Abschreckbilder eher in ihrer Position verhärtet als abgeschreckt. Übertragen auf diese Idee würde es also vermutlich eher kontraproduktiv sein, da die meisten Fleischesser ja so erzogen sind.
Hier ein Artikel der SZ, der in die genau andere Richtung geht:
[https://archive.is/20240424191952/https://www.sueddeutsche.de/leben/veganismus-tierethik-vegetarier-schweisfurth-veganer-tierwohl-tiere-essen-ernaehrung-1.5569879](https://archive.is/20240424191952/https://www.sueddeutsche.de/leben/veganismus-tierethik-vegetarier-schweisfurth-veganer-tierwohl-tiere-essen-ernaehrung-1.5569879)
„Eine Welt voller Vegetarier wäre keine gute. Denn wer Leid verhindert, indem er Leben verhindert, verhindert auch Glück.“
>Und solange kein Veganer mit Missionseifer in der Nähe ist, gelingt das gut.
Tldr ich hasse diese Formulierung
Wie ich diese Formulierung hasse. Missionieren haben Missionare gemacht. Gehilfen einer Institution die sich durch imaginäre Wesen legitimieren. Diese Formulierung klingt so als wären Beweggründe für Veganismus auf ausgedachten Gründen gebaut. Wobei es ja eher das Gegenteil ist. Der Konsum von Tierenerzeugnissen jedoch fußt auf ausgedachter Propaganda ala Milch ist gut für die Knochen, wobei die Wissenschaft das Gegenteil erwiesen hat.
Wenn mir jemand sagt ich würde missionieren, dann entgege ich immer, dass ich dies absolut nicht tue da missionieren auf etwas ist das auf absolut keiner wissenschaftlichen Grundlage beruht. Meine Entscheidung für den Veganismus lässt sich aber in allen 3 Säulen meiner Entscheidung für den Veganismus durch Fakten stützen.
Hoffentlich werde ich nicht allzu sehr gebasht. Aber aus meiner Sicht kann man den Fleischkonsum mit dem Konsum von Zigaretten nicht vergleichen. Der Konsum von Zigaretten hat zwingend das Risiko von Lungenkrebs etc. zur Folge. Der Fleischkonsum hat nicht zwingend das qualvolle Sterben von Tieren zur Folge. In der aktuellen Massentierhaltung ist das leider häufig so, auch wenn natürlich — im Ansatz nachvollziehbar — in den klassischen Dokumentationen nur die schlechten Betriebe eingeblendet werden. Deshalb sind das für mich zwei verschiedene Fälle.
Ich will den Fleischkonsum nicht schönreden, aber aus meiner Sicht wird das viel zu häufig vermischt. Einerseits die Art und Weise der heute praktizierten Fleischproduktion, der auf Massentierhaltung basiert und andererseits der Fleischkonsum an sich.
Vergleichbares gilt für den Konsum von Milchprodukten oder Eiern. Aktuell hat Massentierhaltung die genannten Leiden für Milchkühe und Hühner zur Folge. Aber welches Leid ertragen die Hühner oder Kühe, die bei einer Familie im ländlichen Raum auf dem Anwesen leben? Ein anderes Beispiel: Das Kükenschreddern. Auch hier hat sich doch endlich gezeigt, dass eine Gesellschaft diesen Weg nicht gehen muss.
Beim Fleischkonsum wird natürlich immer die Verantwortlichkeit für das Sterben des Tieres bleiben. Dieses Argument wird immer bleiben und für eine zumindest vegetarische Lebensweise sprechen.
Die Autorin unterschätzt den Anteil an Menschen, die sich dieser Dinge völlig bewußt sind und sich aber für eine omnivore Ernährung entscheiden, und sei es auch nur aufgrund des Geschmacks.
Veganer und verdränger ftfy
„Verdränger, Veganer und Verdränger“ wäre aber angemessener
Du hast da etwas falschrum. Rauchen führt nicht zwingend zu Lungenkrebs, usw. Fleischkonsum dagegen setzt immer auch zwingen das Töten von Tieren voraus. (Ausgenommen in-vitro-fleisch)