Heute könnte etwas ganz Ähnliches wie die Matrix geboren worden sein:

    Eon Systems: eine virtuelle Fliege mit einem simulierten echten Gehirn

    Eon Systems hat (10. März 2026) technische Details zu ihrem „Embodied Fly“-Projekt veröffentlicht: einer Simulation, bei der ein Modell des Drosophila-Gehirns einen physikalisch realistischen virtuellen Körper steuert. 

    Wie es funktioniert

    Das simulierte Gehirn basiert auf einem Leaky-Integrate-and-Fire-Modell (LIF), das aus dem Konnektom des erwachsenen Drosophila-Gehirns mit etwa 140.000 Neuronen und etwa 50 Millionen synaptischen Verbindungen erstellt wurde.  Der virtuelle Körper ist NeuroMechFly, ein anatomisch präzises neuromechanisches Modell mit 87 unabhängigen Gelenken, erstellt aus einem mikrotomografischen Röntgenscan einer echten Fliege, ausgeführt auf der MuJoCo-Physik-Engine. 

    Der Betriebszyklus besteht aus vier Phasen: Sinnesreize aus der virtuellen Welt aktivieren identifizierte Sinnesneuronen → das Gehirn aktualisiert seine Aktivität → einige absteigende Neuronen übersetzen die Gehirnleistung in motorische Befehle → Bewegung verändert den Sinneszustand und gibt dem Gehirn Rückmeldung.

    Demonstrierte Verhaltensweisen

    Im Demonstrationsvideo nutzt die Fliege unsichtbare Geschmacksreize, um zu einer Nahrungsquelle zu navigieren (stilisiert als Bananenscheiben), stoppt, um sich zu putzen, wenn sie mit „virtuellem Staub“ bedeckt ist, setzt dann ihren Spaziergang fort und beginnt zu fressen. Futtersuchverhalten und eine Fluchtreaktion auf bedrohliche visuelle Reize (Drohende) wurden ebenfalls implementiert.

    Anerkannte Einschränkungen

    Das Team ist sehr ehrlich, was die Einschränkungen angeht: Das neuronale Modell ist vereinfacht (keine detaillierte biophysikalische Dynamik, keine Plastizität oder Lernen), die Schnittstelle zwischen Gehirn und Körper verwendet nur eine kleine Anzahl absteigender Neuronen als „Kontrollgriffe“ und interne biologische Zustände wie Hunger, Erregung oder hormoneller Kontext werden nicht modelliert.

    Langfristiges Ziel

    Eon arbeitet an einem Rahmenwerk zur Spezifizierung der Wiedergabetreue von Emulationen und Brain-Uploads, das es mittelfristig teilen möchte, und sucht zu diesem Thema akademische und industrielle Kooperationen.  Die eingebettete Fliege wird als erste konkrete Demonstration dafür beschrieben, wie die Nachahmung eines verkörperten Gehirns in einem Körper funktionieren könnte.​​​​​​​​​​​​​​​

    https://eon.systems/updates/embodied-brain-emulation

    Von MasterPen6

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    4 Kommentare

    1. ilcredibileHulk on

      Nell idea originale gli esseri umani dovevano essere usati dalle macchine come una rete neurale per far ricavare potenza di calcolo.

      Morfeo avrebbe dovuto far vedere a Neo un chip dentro struttura ma si resero conto che l immagine del Chip era semplicemente troppo aliena per lo spettatore medio

      Quindi si sono inventati la cosa mezza insensata dell „uomo ci serve come fonte di energia“ e da qui l immagine di Morpheus che mostra la Duracell, molto più comprensibile per Homer Simpson.

      Seguitemi per altre storie di come Matrix abbia imbastardito e stuprato il cyberpunk.

    2. VenetoAstemio on

      >139.255 biological neurons. 50 million connections. Preserved, scanned, reconstructed, and emulated. In a landmark [**2024** ***Nature*** **paper**](https://www.nature.com/articles/s41586-024-07763-9), the model matched the biological fly’s neural responses with 91%

      Direi che è lunghetta arrivare a 80 miliardi di neuroni e 99.99999999% di fedeltà.

      È già lunghetta a simulare una singola cellula con una precisione atomica al momento, presumo.

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