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    13 Kommentare

    1. In der unterfränkischen Gemeinde Mittelsinn wurde am Sonntag der (ehrenamtliche) Bürgermeister gewählt. Es gab nur einen einzigen Kandidaten (Philipp Kuhn), welcher von CSU, SPD und „Unabhängige Bürger“(ist wohl eine Partei) unterstütz wurde.

      >In Mittelsinn jedenfalls fanden die Wählerinnen und Wähler ihre Auswahl am Sonntag offenbar nicht komplett überzeugend. Und haben mehrheitlich nicht den einen, ihnen angebotenen Kandidaten gewählt. Sondern, wie es nun formvollendet in der Statistik heißt: „wählerbenannte Personen“.
      >Philipp Kuhn, der Vertreter von „CSU/SPD/UB“, versammelte 49,1 Prozent auf sich. Die besagten „wählerbenannten Personen“ kamen auf schöne 50,9 Prozent. […]
      >[Der amtierende Bürgermeister Dirk Schiefer] hatte bereits im September eine weitere Kandidatur abgelehnt. Schiefer hatte 2023 den verstorbenen Amtsinhaber ersetzt. Wollte jetzt aber nicht weitermachen, vor allem weil ihm das als hauptberuflichem Lokführer einfach alles zu viel wurde. […]
      >Schiefer, der Nicht-Kandidat, bekam zwei Stimmen mehr als Kuhn, der Kandidat. Drei Stimmen mehr – und Schiefer wäre, wider Willen gewissermaßen, offiziell zum ehrenamtlichen Bürgermeister gewählt worden.
      >Kandidat Kuhn findet das Ganze so oder so seltsam. Er glaube über Zuträger mitbekommen zu haben, im Hintergrund sei durchaus „Wahlkampf“ gemacht worden. Und das nicht für ihn. Schiefer dementiert dies via Main-Echo scharf.

      Hier wäre also fast jemand wider Willen zum Bürgermeister gewählt worden 😅

    2. Wieso macht man es nicht wie in dieser einen kleinen Gemeinde in den USA und stellt einen Hund oder eine Katze auf?

    3. So, Burgsinn in den Nachrichten auf r/de, Mittelsinn ebenfalls, jetzt fehlt nur noch Obersinn.

    4. > Kandidat Kuhn findet das Ganze so oder so seltsam. Er glaube über Zuträger mitbekommen zu haben, im Hintergrund sei durchaus „Wahlkampf“ gemacht worden. Und das nicht für ihn. Schiefer dementiert dies via Main-Echo scharf.

      Heh, da kann wohl jemand nicht verlieren

    5. PapstInnozenzXIV on

      Man sollte meinen, dass die Wahlbeteiligung einbricht, wenn nur ein Kandidat auf dem Wahlzettel steht.

      Aber nicht so in Mittelsinn!
      Von 625 Wahlberechtigten haben 473 ihre Stimme abgegeben. Das sind stolze 75,7%.

    6. throwaway_3d7fc4d5 on

      Ist in Rheinland-Pfalz Standard. Wenn es nur einen Kandidaten gibt kannst du entweder den wählen oder dein Kreuz auf „nein“ setzen.

      Besonders peinlich, wenn dann ein Gleichstand rauskommt. Hast dann zwar 50% der Stimmen aber scheiterst trotzdem.

    7. Ich Frage mich, wenn mehrere Personen den Namen des Gewinners haben, wie wird offiziell festgestellt, wer der richtige ist?

    8. Larissalikesthesea on

      Was etwas größere Städte angeht, gab es das mal im holsteinischen Plön, wo ein amtierender Bürgermeister, der alleine antrat, abgewählt wurde. Auch dort gab es wohl eine Kampagne, ihn nicht zu wählen.

    9. Wenn du weißt, dass du selbst als einzige Wahl nicht erste Wahl bist, macht es halt auch nur so Mittel… nee, der Kalauer ist mir jetzt zu albern.

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