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    4 Kommentare

    1. Darauf erstmal ein Löffelchen Radithor, und das spülen wir runter mit ein paar Schluck Wasser aus meinem Revigator. Bei der guten Medizin steht mir eine strahlende Zukunft bevor.

      Hieß es nicht auch mal, dass Zigaretten gut für die Atmung wären? Vielleicht nehme ich dann doch lieber ein paar gute alte Kent mit ihrem micronite filter, heilsamer Rauch gefiltert durch blauen Asbest. Das „best“ ist sogar im Namen!

      Ohne Scherz jedoch, bei einigen der alten Wundermittel bin ich dann doch froh, dass unsere Medizin gewisse Fortschritte gemacht hat. Wobei ich vielleicht nicht wissen will, auf welche Dinge unserer Medizin in hundert Jahren dann mit derselben Brille zurückgeschaut wird, mit der wir heute auf Radithor und Asbestfilter blicken. Ignorance is bliss. Manchmal.

    2. Der Artikel ist nicht korrekt. Gerade erst wurde der Zugang zu einer Behandlung mit Diamorphin etwas erleichtert. Das Mindestalter beträgt jetzt 18 Jahre, Abhängikeit muss seit 2 Jahren bestehen, außerdem muss eine erfolglose Substitutionstherapie von mind. sechs Monaten vorliegen.

    3. -runs-with-scissors- on

      Ja, und jetzt wieder Wundermedikament. Für schwer von Opiatabhängigkeit betroffene Menschen, bekommt man damit tolle Ergebnisse. Man darf nicht vergessen, dass niemand gern injiziert, aber manchmal ist es als Substitutionsfoem erforderlich. Ich habe viele solche Patienten behandelt und bin von der Diaphinsubstitution voll überzeugt. Aber man muss halt auch berücksichtigen, dass eine Abhängigkeit auch bei gelingender Sibstitution Leid bewirkt, das man nicht abstellen kann.

    4. LayLillyLay on

      Und weil wir so viel weiter sind gibt es es jetzt eine weltweite Opioide Krise…

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