Der Rechnungshof (RH) hat sich die 2024 erfolgte Umstellung der GIS-Gebühr auf den ORF-Beitrag und deren Auswirkungen auf die ORF-Beitrags Service GmbH (OBS) näher angesehen.

Die Prüfer stellten fest, dass die Umstellung entgegen den Erwartungen des Finanzministeriums und der OBS, früher GIS GmbH, die Aufwendungen für das ORF-Tochterunternehmen nicht reduziert hat. Im Gegenteil: Diese stiegen von 2023 auf 2024 um 1,45 Mio. Euro.

(…)
Viele Beschwerden an die OBS drehten sich laut RH auch um lange Wartezeiten, zugesandte Zahlungserinnerungen trotz Beitragsbefreiung, ungerechtfertigte Inkassoschreiben und ausbleibende Rückmeldungen nach dem Hochladen von Sterbeurkunden. Der RH stellte fest, dass der OBS viele Mängel im Kundendienst seit Jahren bekannt waren.

https://orf.at/stories/3422778/

Rechnungshof: ORF-Beitragsumstellung senkte OBS-Aufwendungen nicht
byu/DieTaubengeis inAustria



Von DieTaubengeis

Share.

10 Kommentare

  1. Ich versteh nicht wieso das nicht einfach das Finanzamt einheben kann. Die haben alle Daten, da muss sich niemand an oder abmelden, das könnte einfach so vollautomatisch passieren.

  2. Naja sehr selektiv zitiert

    > Denn unvollständige Daten im Zentralen Melderegister erschwerten die Ermittlung von Beitragspflichtigen, was zu vielfältigen Problemen führte, die wiederum Anfragen und Beschwerden und somit auch den Personalaufwand ansteigen ließen.

    > Die mangelhafte Datenlage führte etwa dazu, dass im selben Haushalt lebende Personen aufgrund uneinheitlicher Adresseinträge im ZMR mehrere Zahlungsaufforderungen erhielten.

  3. Maleficent-World3908 on

    Und jetzt kommt „Höherer Aufwand -> Bürger muss mehr zahlen“

Leave A Reply