U18-Wahl: AfD und Linke überraschend schwach – Jugendliche in Bayern wählen plötzlich wieder die politische Mitte

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    19 Kommentare

    1. Ehrlich gesagt, keine Ahnung was jetzt schlimmer sein soll. Die politische Mitte ist genau so beschissen wie der Rand.

    2. ColdOdd6470 on

      Dass unser Land das sonst digital so zurückliegt ausgerechnet digitale Wahlen einführen will. 

      Ich will ja nicht schwurbeln, aber mir wäre lieber wenn zuerst grundlegende Serviceangelegenheiten vernünftig digitalisiert werden.

      Edit: Andererseits scheint es bei erneutem Lesen eher so als möchte Digitalminister Fabian Mehring einfach sein Projekt pushen. Vielleicht ist das ganze nur belangloser Management-Bullshit um mehr Fördermittel etc zu erhalten.

    3. LaesterBruder87 on

      „Aus organisatorischen und technischen Gründen war die U18-Wahl auf die Abstimmung über Bürgermeister und Landräte beschränkt.“

      Ah ok Personen-,Mehreitswahl. Dass erklärt das Ergebnis. Man wählt einfach die Person die man kennt oder auf den Plakaten sieht. Das ist in keinem Fall überraschend.

      „Die Befragung Jugendlicher findet regelmäßig vor regulären Wahlen statt, diesmal allerdings mit einem völlig neuen Prozedere. Während das Ergebnis der U18-Wahl sich von den Prognosen für die reguläre Kommunalwahl am 8. März deutlich unterscheidet, könnte das Votum der Jugendlichen nämlich in anderer Hinsicht als Vorlage für zukünftige Wahlen dienen: Denn bei der U18-Wahl stimmte ein Teil der mehr als 30.000 Teilnehmenden erstmals nicht in Wahllokalen, sondern komplett digital ab.“

      Verstehe nicht wieso die das so feiern. Niemand will ernsthaft digital Wählen.

    4. Die geringe Wahlbeteiligung macht mir Hoffnung, weil ich den Eindruck habe, dass die bürgerliche Demokratie für viele immer weniger Anschluss findet. Man sollte sie als Signal für Legitimitätsverlust verstehen, nicht als Politikverdrossenheit aus Faulheit. Als unpolitisch würde ich unsere Jugend jedenfalls nicht bezeichnen.

      Dazu passt, dass das Angebot inhaltlich eng bleibt: nationalistische Rhetorik, Lagerdenken, Aufrüstung, Neoliberalismus. SPD und Grüne nennen sich zwar links, stehen mit ihren tatsächlichen Positionen aber rechts. Damit reihen sie sich für mich in ein Parteienspektrum ein, das insgesamt nach rechts verschoben ist und bis ins Rechtsradikale reicht. Angesichts von Klimakrise, Geopolitik und demografischem Wandel wirkt das gemachte Angebot wie Verwaltung der Krise statt ein Bruch mit ihren Ursachen.

    5. #**Tl;dr:**

      >Ginge es nach den Unter-18-Jährigen, würde die CSU bei der Kommunalwahl am besten abschneiden. Die Jugendlichen zwischen 14 und 17 Jahren wählten bei der U18-Wahl zu 29 Prozent CSU-Politikerinnen und Politiker auf die Chefsessel der Rathäuser. Auf Platz zwei kommt die SPD mit spektakulären 24,3 Prozent der Stimmen, gefolgt von den Grünen mit 10,8 Prozent. 10,4 Prozent wählten eine eigene Wählergruppe ihres Ortes, 6,9 entschieden sich für die Freien Wähler, 5,4 für die Linke. Die extrem rechte AfD schafft es bei Bayerns nächster Wählergeneration nur auf 4,5 Prozent. 7,1 Prozent entfielen auf „Sonstige“.

    6. Die CSU als politische Mitte zu bezeichnen ist ja absolut Absurd auch wenn diese wohl mittlerweile eher links der CDU steht, macht sie das aber nicht weniger Rechts…

    7. „Ginge es nach den Unter-18-Jährigen, würde die CSU bei der Kommunalwahl am besten abschneiden.“

      Ja, es ist Bayern, aber… Was ist da denn los?

    8. Ersatzaccount2025 on

      „Ginge es nach den Unter-18-Jährigen, würde die CSU bei der Kommunalwahl am besten abschneiden.“
      29%
      Für bayrische Verhältnisse ist das extrem schlecht.
      Die CSU hat die meiste Zeit ihres Bestehens eine absolute Mehrheit mit bis zu 63%

    9. Also die Mittelschule an der ich arbeite hatte 37% AfD und 30% CSU, politische mitte war da nicht

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