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    35 Kommentare

    1. Ich bin der Meinung, dass ich das schon gestern gelesen habe. Es ist einfach nur frech, beschämend.. naja. Feldweg und 5m weit gedacht. Aber was willst du von dieser Schrottregierung erwarten?

    2. Wenn wir das gleiche System auf Unternehmen anwenden würden hätte ich damit weniger Probleme. Aber aus irgendeinem Grund wird das Fehlverhalten von Unternehmen einfach durch Subventionen und Unterstützungsleistungen ausgebügelt und es geht lächelnd weiter. Warum der Bürger nicht von der gleichen Hand gefüttert werden darf erschließt sich mir nicht.

    3. Friendly-Arachnid884 on

      Das Problem was mittlerweile entsteht ist, dass man gar keine lust mehr hat das zu bezahlen, wenn man als normalo eh nichts mehr vom bürgergeld hat, wenn man es mal braucht….

    4. TheRealAfinda on

      Also wenn diese Regierung eines kann, dann ist es zumindest das Verschlechtern der Aufstiegsmöglichkeiten für alle, die nicht mit dem Silberlöffel aufwachsen.

      Das Problem daran ist, dass eine solche Verschlechterung nur mit erheblichem Widerstand wieder rückgängig gemacht werden kann. Wenn der Wunsch dazu überhaupt existiert.

    5. Zartbitterly on

      Das hat wie immer nur ein Ziel: Menschen in unwürdige Jobs und Arbeitsbedingungen zwingen.

      Druck übt die Politik wie immer nur auf Arbeitnehmer aus.

    6. Die Regierung: wir brauchen eine Aktienrente.

      Auch die Regierung: so ficken wir euch, wenn ihr euch selbst eine Aktienrente macht.

    7. Terror_Raisin24 on

      Ja, das ist großer Mist. Es zeigt auch, dass die versprochenen Einsparungen nicht auf Kosten einiger weniger Arbeitsunwilliger generiert werden, sondern dass man bei jedem Jobverlust mit massiven Einschnitten in die eigene Altersvorsorge zu rechnen hat.

    8. Warum ist einiges vom Schonvermögen ausgenommen? Frage an die Gebildeteren in diesem Bereich: Könnte man hiergegen als ETF-Sparer klagen?

    9. der_schneewolf on

      Klingt irgendwie logisch finde ich. Wenn du Geld (oder Aktien/ETFs) hast, dann ist erstmal das zu verwenden bevor man auf die Allgemeinheit zugeht und deren Geld verwendet.

      Es geht auch nicht darum, dass man mal kurz arbeitslos wird. Da erhält man Arbeitslosengeld. Es geht um die Phase nach dem Arbeitslosengeld, also wenn man schon ein Jahr (oder länger, je nach Alter) arbeitslos war.

      Wusste gar nicht, dass ETFs beim Vermögen bisher gar nicht betrachtet wurden, klingt ja auch schräg.

    10. Verstehe ich das richtig, wenn ich mit Ende 30 mir über 10k für die private Altersvorsorge beiseite gelegt habe, muss ich das erst mal verbrauchen?

    11. Ask-For-Sources on

      >Ab Juli gilt ein Schonvermögen bis 20 Jahre von 5000 Euro. Zwischen 21 und 40 Jahren ein Schonvermögen von 10.000 Euro. Zwischen 41 und 50 Jahren ein Schonvermögen von 12.500 Euro und ab 51 Jahren ein Schonvermögen von 15.000 Euro.

      >Die Alternative wäre, die ETF-Anteile zu verkaufen und stattdessen sein Erspartes in eine Riester-Rente oder ein ähnliches Produkt zu stecken, das vom Schonvermögen ausgenommen ist.

      ..

      >Mit der Reform werde ein neues Kapitel aufgeschlagen. „Wir schaffen ein System, das denen, die sich ernsthaft bemühen, eine echte Perspektive bietet und gleichzeitig deutlich macht: Wer Unterstützung sucht, muss auch Verantwortung übernehmen“, sagte Biadacz.

      Als verantwortungsvoller Bürger informiert man sich ja meist über die möglichen Anlagestrategien zur finanziellen Sicherung im Alter.  Das sagt die Verbraucherzentrale über Riester:

      >Viele Riester-Verträge sind unrentabel und teuer. Selbst bei attraktiver Förderung sollten Sie sich über die Angebote unabhängig informieren oder sie durch eine Verbraucherzentrale prüfen lassen.

      >Die Riester-Rente sieht abgesehen von wenigen Ausnahmen die Zahlung einer lebenslangen Rente durch einen Versicherer vor. **Die rechnet sich oft nur, wenn man 95 Jahre und älter wird.**

      >Die privaten Lebensversicherer müssen vorsichtig kalkulieren und wollen natürlich auch noch Gewinne erzielen. Das bedeutet, dass sie eine Lebenserwartung unterstellen, die weit über der liegt, die das Statistische Bundesamt veröffentlicht. 

    12. Aber es gibt doch sicher eine Verschonungsbedarfsprüfung ab 26 Millionen für die ärmsten unter uns? /s

    13. BerneDoodleLover24 on

      Wo war die Verteidigung des Bürgergelds als die SPD und die Ampel dafür so verdammt wurden?

      Das war doch abzusehen und die Mehrheit wollte es ja so (ich nicht).

    14. Bürgergeld (insoweit vielleicht auch ein etwas irreführender Begriff) ist das letzte Mittel des Sozialstaates und dient der Existenssicherung. Da ist es doch völlig logisch, dass hierfür zunächst alle eigenen verfügbaren Mittel verwendet werden bevor der Staat einspringt.

    15. Rechte von Arbeitslosen sind auch Arbeiterrechte.
      Die Möglichkeit sich etwas anzusparen, sich Puffer aufzubauen, ist wichtig für Stabilität und Aufstiegschancen.

      All das torpediert die Union gerne (als Speichellecker der Reichen) und die angebliche Arbeiterpartei SPD

    16. Dot-Slash-Dot on

      Bei allem verdienten Unionsgebashe: unsere liebe *“Arbeiterpartei“* trägt das mit. Wenn man halt das komplette politische Kapital für Wahlgeschenke für Rentner verballert bleibt für anderes nichts mehr übrig.

    17. Down-Votet mich in den siebten Kreis der Hölle, aber das Bürgergeld ist kein bedingungsloses Grundeinkommen und ich sehe nicht ein mein Steuergeld zu Leuten zu schieben, die auf einem dicken Aktienpaket sitzen.

    18. Angenommen das ETF Vermögen wäre groß genug, dann bevor man ins Bürgergeld rutscht alles verkaufen und sich davon im Zweifel irgendwo eine Eigentumswohnung kaufen und selbst einziehen?

      Denn bei der Eigentumswohnung zählt nur die Wohnfläche als anrechenbare Größe (wenn größer als 130m2), alles andere wäre auch geschützt.

    19. Ist der Artikel nicht ziemlich ungenau? Wer kurzfristig in die Arbeitslosigkeit rutscht, bekommt doch keine Grundsicherung sondern erstmal Arbeitslosengeld.

      Die Grundsicherung stockt das auf – hier sehe ich das Problem – oder kommt erst nach der Bezugsgrenze.

      So ganz sicher bin ich mir am Ende noch nicht, wie ich dazu stehe. Anders als bei klassischen Rentenprodukten kommt man beim ETF Sparplan jederzeit an sein Geld. Sich hier vom Staat zusätzlich aushalten zu lassen, finde ich nicht solidarisch. Gleichermaßen sind die Ideen für Aktienrente halt auch nur Gelddruckmaschinen für die involvierten Institute

    20. Top. Dann kommt man ja nie mehr aus den Sozialleistungen raus. Warum versauen die eigentlich alles wieder, was die Ampel gerade so trotz FDP verbessern konnte?

    21. Warum soll der Steuerzahler nach einem Jahr Leute finanziert die keinen Job finden/annehmen OBWOHL die sich selbst versorgen können? Soll mir mal einer der hater hier erklären

    22. Es gibt für diese Neuregelung keine guten Argumente. Es ist offensichtlicher Klassenkampf.

      Das ist drauf ausgerichtet

      1. Mehr Druck auf Arbeitnehmern auszuüben (‚wenn du arbeitslos wirst, verlierst du deine Investments‘). Dies hat einen Chilling-Effekt auf Arbeitnehmer, ohne dabei tatsächlich an die Arbeitnehmerrechte ran zu müssen. Clever, aber halt moralischer Abfall
      2. Bürgergeldempfängern die langfristigen Aufstiegschancen zu verwehren.

      Es gibt sonst keine Mechanismen hier. Arbeitslose werden nicht besser vermittelt oder motiviert, neue Jobs zu finden, und viel Geld wird auch nicht gespart.

      Mal von den negativen Auswirkungen auf private Vorsorge (wichtiger denn je angesichts der Rentenkatastrophe) noch abgesehen, aber das kommt noch oben drauf. Wenn ich sagen wir mal 30k angespart habe, dann für 8 Monate aus dem Arbeitsmarkt bin weil Jobkrise, und 12k liquidieren muss, dann schmeißt das langfristig an Opportunitätskosten schnell mal 30k aus meiner späteren Altersvorsorge raus. (Die Nummern sind hier ein wenig aus der Luft gegriffen, ja, das ist nur ein illustratives Beispiel.) Und übrigens verliert der Staat hier auch an Kapitalertragssteuer in der Zukunft – das ist wsl. eher nebensächlich, da wir hier eh von kleinen Vermögen reden, aber kann man trotzdem auch mal erwähnen, weil es halt noch mal zeigt, dass man hier gar nicht viel sparen kann.

      Und das nur, weil ich (wie empfohlen!!) gespart habe, man bestraft hier also finanziell verantwortungsvolles Handeln. Wenn ich eine Kumpel habe, der (wie ja oft fälschlicherweise über Bürgergeldempfänger behauptet) sein ganzes Gehalt auf Alk und Kippen verballert, und der wird ebenfalls mit mir entlassen, kriegt der jetzt Bürgergeld und ich nicht. Das ist ja mal ein richtig tolles Incentive! Dafür, dass man sowas eigentlich vorbeugen will, scheint das irgendwie hirnrissig zu sein.

      Wie gesagt, dass ganze ist offensichtlich drauf ausgerichtet, die Arbeiterklasse unten zu halten.

      Es gibt eh bereits Vermögensgrenzen beim Bürgergeld, diese Neuregelung betrifft also nur ärmere Schichten noch härter als eh schon.

    23. Da bleibt nur eine Frage: Wann sehen wir Rente endlich als sozialleistung?

      Die Angriffe auf alles andere und der Ausschluss der Rente als Äquivalenzprinzip ist offensichtlich nciht mehr tragbar.

    24. TransportationOk4499 on

      Am Ende muss ich meine Ersparnisse aufgrund von schlechten/unfähigen Management Entscheidungen aufbrauchen, während der noch großzügig Boni einsteicht.

    25. Aber es gibt schon die Verschonungsbedarfsprüfung ab 26 Millionen oder? Weil das wäre jetzt voll doof wenn ich davon etwas verkaufen müsste.

    26. Nur_so_ein_Kerl on

      >Die Alternative wäre, die ETF-Anteile zu verkaufen und stattdessen sein Erspartes in eine Riester-Rente oder ein ähnliches Produkt zu stecken, das vom Schonvermögen ausgenommen ist.

      Soweit ich das verstehe wird die Riester Rente hier deutlich gegenüber ETFs bevorzugt, warum das und ist das aus staatlicher Perspektive so klug?

    27. AbsoLutRubyRed on

      Das ist ja hart. Dann muss ich in dem Falle alles in eine Immobilie stecken und in einen Kredit gehen, damit ich Geld bekomme

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