TLDR:

    Ein anonymer Zeuge (Tibor), der zwischen 2019 und 2022 als Transporteur für einen der südkoreanischen Subunternehmer der Fabrik arbeitete, berichtete von schwerwiegenden Unregelmäßigkeiten und systemischen Missbräuchen beim Betrieb der Samsung SDI-Batteriefabrik in Gödi.

    Die wichtigsten Punkte des Gesagten sind folgende:

    1. Umgehung von Autoritätskontrollen

    Vorab angekündigte Inspektionen: Die Fabrikleitung wusste in der Regel 1–2 Wochen im Voraus über das Eintreffen des Katastrophenschutzes Bescheid.

    Entfernung gefährlicher Materialien: Vor den Inspektionen wurden 30–50 LKW-Ladungen gefährlicher Materialien (Nickel, Kobalt, Mangan und andere Verbindungen) zu externen Lagern im Komitat Pest (z. B. Vác, Gödöllő, Dunaharaszti) transportiert, um die Menge zu verbergen, die über die zulässige Lagergrenze hinausgeht.

    Nicht lizenzierte Lagerung: Diese externen Lagerhäuser hatten häufig keine Lizenz für die Lagerung dieser Art gefährlicher Materialien, sodass die Feuerwehrleute im Brandfall nicht wussten, womit sie es zu tun hatten.

    2. Arbeitssicherheit und Umweltrisiken

    Fehlende Schutzausrüstung: Dem Zeugen zufolge kamen die Arbeiter (hauptsächlich ukrainische und später philippinische Gastarbeiter) häufig ohne jegliche Schutzausrüstung, Masken oder Handschuhe mit gefährlichen Stoffen in Kontakt.

    Unsachgemäße Entsorgung: Die Altzellen (bis zu 20-30 %) wurden in Fässer mit Salzwasser geworfen und gebacken, wobei Elektrolyt und andere Stoffe herausspritzten. +2

    Undichtigkeiten: Die Gummidichtungen der Elektrolytleitungen wurden häufig erst ausgetauscht, wenn die ätzende, brennbare Flüssigkeit sichtbar austrat und dadurch auch der Boden beschädigt wurde.

    Verschmutzung: Es wurde gesagt, dass aufgrund von Systemdefekten für den Fötus schädliche Stoffe in die Kanalisation und in Oberflächengewässer gelangt sein könnten.

    3. Wirtschaftliche und politische Zusammenhänge

    Staatliche Subventionen: Im Gespräch hieß es, dass Samsung SDI mehr als 500 Milliarden HUF an öffentlichen Geldern erhalten habe, davon seien 5 Milliarden HUF für Forschung und Entwicklung bestimmt gewesen, diese seien aber angeblich nur für den Kapazitätsausbau verwendet worden.

    Inkompetenz der Behörden: Dem Zeugen zufolge sahen die Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde die Mängel, mussten aber bei höheren Anordnungen „den Mund halten“, und die verhängten Bußgelder waren im Vergleich zum Gewinn der Fabrik unbedeutend.

    Politische Themen: Die Rolle von Építő- és Épületgépészeti Rt. (Éltex) in der Abfallwirtschaft wurde ebenso erwähnt wie das Erscheinen ehemaliger Regierungsbeamter auf der Gehaltsliste des Unternehmens als „Kontaktpersonen der Regierung“.

    Tod in Gödö: Die Quelle bestätigt, dass es in Göd einen Todesfall gab. Dem Bericht zufolge bestand das südkoreanische Management darauf, dass die Produktion sofort nach der Entfernung der Leiche wieder aufgenommen werde. Letztlich wurde dies jedoch nur deshalb nicht realisiert, weil die Arbeiter dort die Arbeit verweigerten und Arbeiter aus einem anderen Bereich des Werks versetzt werden mussten.

    Todesfälle in anderen Anlagen: Es wird erwähnt, dass es nicht nur in Gödö zu Todesfällen kam, sondern auch in anderen (ungenannten) Batteriefabriken.

    Krankheiten und Leiden: * Einmal fielen in Gödö aufgrund der Stickstoffverschmutzung mehr als zehn Menschen in Ohnmacht.

    Unmenschliche Bedingungen: ungarisch "über ziemlich unmenschliche Dinge" spricht und verweist auf die Tatsache, dass die politische Elite und die Behörden wissentlich die Gesundheit und Sicherheit Tausender Arbeitnehmer gefährdeten.

    Am Ende des Videos wird versprochen, dass diese Fälle nach einem möglichen Regierungswechsel öffentlich und aus strafrechtlicher Sicht aufgeklärt werden.

    Bearbeiten:

    Ich habe lange nachgedacht und den obigen Text als Beitrag auch an den Samsung-Sub geschickt, ergänzt mit einer englischen Übersetzung und Hintergrundinformationen – damit es einen Kontext gibt. Es wird derzeit überprüft.

    Wenn überhaupt, ist dies eines der vielen Dinge, die auf europäischer oder sogar internationaler Ebene wirklich Anklang finden sollten.

    https://www.reddit.com/r/samsung/comments/1rf6p4r/update_on_the_hungarian_samsung_factory_poisoning/





    Von Ok_Rough547

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    13 Kommentare

    1. Recent_Worldliness62 on

      Konszenzuális szennyezés!

      A konszenzuális szennyezés az ott lakók és a dolgozók tudtával történt.

    2. Benéztem. Már látom ez egy youtube link. Szuper!

      ~~Facebookon, vagy youtubeon nézzétek meg, ne itt. Nem minket kell meggyőzni. Itt redditen kevés a fideszes, meg olyan aki még nem tudja. Viszont facen sokkal többen vannak akiknek fontos lenne hogy ezt lássák. De ha itt nézitek meg, akkor nem fogjátok facen vagy youtubeon és nem fogja vinni az algoritmus.~~

    3. Ma-holnap jöhetnek is az ukrán támadások a „kritikus infrastruktúra“ ellen /s

    4. Striking_Ad2057 on

      Na ukránok voltak itt is!!! Már akkor beavatkoztak a magyar választásokba!!!

    5. Ilyenek után egy normál országban rengeteg embernek mnimum le kelle mondania, de ez Mo itt hetente derülnek ki ilyenek szal ennek se lesz következménye

      A cső Fideszeseket úgy se fogja ez se érdekelni és vakon szavaznak továbbra is a Fideszre sajnos

    6. SomewhereOrganic3044 on

      Az a röhej, mennyire átlátszó amit csinálnak. És az a bosszantó, hogy rengeteg embernek fel sem tűnik.

      Ha kiborul a bili, azonnal generálnak valami ügyet, most épp az ukránok, meg infrastruktúra védelem és így tovább.

      De legalább ~~kormányozni~~ hazudni tudnak. /s

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