Besonders in Istrien kann man den starken Kontrast zwischen den dünn besiedelten ländlichen Regionen mit slawischer Mehrheit und den dicht besiedelten Städten mit italienischer Mehrheit erkennen. Die Bevölkerungsstruktur der westlichen Küstenstädte war hauptsächlich ein Relikt der alten venezianischen Kontrolle über die Handelshäfen an der Adria. Lassen Sie sich nicht von der Größe der Farbkleckse täuschen: Von etwa einer Million Menschen, die von der Annexion betroffen waren, waren etwa 55 % Italiener; Dennoch befanden sich fast eine halbe Million Slawen innerhalb der italienischen Grenzen.

Als Quellen dienten vor allem die österreichisch-ungarische Volkszählung von 1910 und die italienische Volkszählung von 1921.

Während der faschistischen Zeit wurde die slawische Bevölkerung verfolgt und gewaltsam italienisiert, was die ethnischen Ressentiments verstärkte, die in den letzten Phasen des Zweiten Weltkriegs in Gewalt umschlugen.

Weitere Einzelheiten zur Karte finden Sie unter https://storiainrete.com/appunti-per-una-carta-etnolinguistica-dellistria/

Von a_dude_from_europe

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4 Kommentare

  1. Terrible_Fail6752 on

    I think it’s wrong to use data from the 1921 census because it shows quite different numbers from the 1910 census. The demographics both changed much and there was census manipulation. I don’t think it’s relevant to show the results of the later census to indicate the ethnic make-up of the territories upon annexation. Either way the map is really nicely made.

  2. crivycouriac on

    Interesting, their expansionism was even more schizophrenic than Germany’s

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