Ich frage mich vorurteilsfrei, warum die breite Masse nun der FPÖ so viel zuspruch gibt. Insb. wird ständig die „kleiner Mann“ Message geliefert. Dabei stärkt die FPÖ den kleinen Mann ja eigentlich nicht. Siehe folgende Beispiele:

– Die FPÖ ist klar gegen Vermögens- und Erbschaftssteuern – große Vermögen sollen nicht stärker beitragen.

– Steuersenkungen entlasten absolut gesehen höhere Einkommen stärker als niedrige.

– In der Regierung gab es den 12-Stunden-Tag – das hilft eher Unternehmen als Arbeitnehmern.

– Generell wirkt die Partei bei Wirtschaftsfragen oft unternehmensnah.

Das passt für mich nicht ganz zum Bild einer Partei für den „kleinen Mann“.

Ist es der Frust über die anderen Parteien? Habt ihr nicht Angst davor, dass wir einem autoritären Regime unterhalten (siehe Trump, Orban)?

Danke für die Antworte!

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Von Ok_Knowledge6618

16 Kommentare

  1. Buggles_sindgut on

    ist doch immer und überall gleich.
    schlechte wirtschaft, geopolitische katastrophe, inflation, unzufriedenheit der suderer.

    das alles stärkt halt die opposition, so dumm es ist.

    edit: und natürlich ausländer, was mMn auch wirklich ein krasses problem ist ohne mit der fpö irgendwas am hut zu haben.

  2. Bin zwar kein FPÖ Wähler, aber die Antwort ist wahrscheinlich:

    Inflation + Auslända, Auslända, Auslända, Auslända, Auslända, Auslända, Auslända, Auslända,…………

  3. ramit_inmah_ashol- on

    glaubst hier findest fpö-wähler?
    frag das im Kronen-Kommentarbereich nach

  4. Ivanhegeelkadi on

    Habt ihr nicht Angst davor, dass wir einem autoritären Regime unterhalten

    Fpö Wähler denken einfach nicht so weit. 
    Oder sie wollen genau das, aber wissen nicht das es in der Tat auch sie betreffen wird. Bis sie es sehen wird es zu spät. 
    Aber ist ein Problem des Kapitalismus, er führt immer in fasizmus und imperialismus. 

  5. ObjectiveMall on

    Es geht um die Mutter aller Probleme: kukturinkompatible Massenmigration 

  6. Fittelminger on

    – Die FPÖ ist klar gegen Vermögens- und Erbschaftssteuern – große Vermögen sollen nicht stärker beitragen.
    Wir sind vermögend, also wieso sollte ich gegen meine Interessen wählen?

    – Steuersenkungen entlasten absolut gesehen höhere Einkommen stärker als niedrige.
    Perfekt. Siehe Punkt 1.

    – In der Regierung gab es den 12-Stunden-Tag – das hilft eher Unternehmen als Arbeitnehmern.
    Perfekt. Bin Unternehmer und arbeite selbst so oder so mehr als 12h/Tag

    – Generell wirkt die Partei bei Wirtschaftsfragen oft unternehmensnah.
    Perfekt. Siehe Punkt 3.

    Habe keine Angst vor einem autoritären Regime und wähle die FPÖ, weil ihr Programm am ehesten meiner politischen Einstellung entspricht. Wenn es eine Partei rechts der FPÖ gäbe, würde ich diese wählen.

  7. CopperBoy300 on

    Bin zwar kein FPÖ-Wähler (Mehr), aber, ich bin ja ehemaliger FPÖ-Wähler, der zum SPÖ-Wähler wurde, und kann ein wenig Input geben, warum ich die FPÖ als einzige Partei gesehen habe, und warum das eine Jugendsünde ist:

    Kurz gesagt: Gruppenzwang. Man will dazu gehören. Gehört die ganze Familie dazu, willst auch dazu gehören, weil du ja Angst hast, ausgestoßen zu werden (Was zum Glück beim großteil meiner Familie nicht der Fall ist, andere sind halt Enttäuscht, aber das ist deren Problem), man wollte in der Partei Karriere machen, bis es zu Intrigen kam, und man selber in den Intrigen verstrickt war.

    Ja, ich wollte meine Sozialdemokratische Ader nie unterdrücken, im Gegenteil, ich versuchte, vergebens, eine Sozialdemokratische Ader in die FPÖ einzuschlagen, vergebens wie gesagt.

    Wenn man sieht, wie das System im Hintergrund funktioniert, kann man 2 Sachen machen: man kann bleiben, sich selbst zerstören, oder man steigt aus, bleibt für ne Weile mal Parteilos, und wechselt dann, und bleibt dann dort. Es war auch der Frust ggü. der anderen Parteien, der mich dazu verleitet hat, etwas eigenes in der FPÖ zu probieren.

    Die FPÖ kann man nicht retten, aber man kann die SPÖ retten.

  8. BroccoliCareless6107 on

    Mangelndes Vertrauen in alle Politiker und das sind ihrer Meinung nach die ehrlichsten.

    Viele glauben wirklich, das Problem sind die anderen und die Ausländer halt.

  9. UniqueBaseball8524 on

    Habe einen Freund der FPÖ wählt. der findet super was der Orban macht. Thema Trump knickt er wegen Epstein endlich bisschen ein aber bis vor dem fand er das auch super. Die fühlen sich durch die jetzige Regierung und die Medien schon so wie wir Angst haben vor dem was kommen könnte/wird. Es ist wirklich paradox.

    „die machen endlich was“ „kein geld für ausländer die nix tun“ „es gibt schon genug steuern und der staat macht mit den steuern e kaum gutes“ „wir brauchen keine co2 steuern weil der klimawandel ist nicht menschengemacht“

    Es ist wirklich nicht einfach aber ich versuche manchmal so n bisschen was in die (wie ich finde) richtige Richtung zu lenken oder ihm aufzuzeigen was nicht ganz so stimmt was er sagt etc.

    Trotzdem teilen wir Hobbys und ich finde man sollte nicht Menschen wegen ihren politischen Ansichten (wenn sie nicht zu krass sind) von sich selbst isolieren. Ich wette ich habe bei dem schon 100 mal mehr erreicht in einem Gespräch als wenn Menschen dem sagen er sei ein dummer Nazi.

    Ich kann auch verstehen wenn Leute das nicht könnten oder das nicht gut finden „mit Nazis zu kuscheln“

  10. Populismus.

    36 Prozent der Österreicher wünschen sich offenbar Verhältnisse wie in Ungarn, hart, autoritär und kompromisslos. Doch oft merkt man erst, was man gewählt hat, wenn es zu spät ist.

    So viele nennen Ungarn ein Vorbild, ohne die Konsequenzen wirklich zu kennen. Der Hass über SPÖ und Grüne ist bei manchen so groß, dass alles andere, selbst offensichtliche Warnzeichen, als Fake News oder AI abgetan wird.

    Und am Ende stehen wir vielleicht nach ein oder zwei Amtszeiten da, sammeln die Scherben auf und sagen bitter Danke für ein kaputtes Österreich.

    Es ist ja nicht so, dass ich den Frust mancher nicht verstehen könnte. Auch ich würde mir von der SPÖ deutlich mehr erhoffen. Aber was es wirklich bräuchte, wären systemkritische Reformen, die die Macht der Großparteien aufbrechen und neu verteilen. Genau das aber will am Ende niemand wirklich angehen.

  11. Wir sind als deutsche nach Tirol gezogen und ich habe Menschen aus Österreich immer sehr geschätzt für ihre Nettigkeit und liebevolle Art. Leider habe ich jetzt mehrfach erfahren müssen wie sich Rassismus anfühlt und das hat mich wirklich sehr enttäuscht

  12. Ich bin kein „kleiner Mann“ sondern verdiene richtig gut und daher ist für mich die FPÖ genau das richtige

  13. Unhappy_Student_11 on

    37% wollen ein Vasallenstaat von Russland werden, na herzliche Gratulation

  14. jack_the_snek on

    >Habt ihr nicht Angst davor, dass wir einem autoritären Regime unterhalten (siehe Trump, Orban)?

    das ist halt der Punkt wo dir anscheinend ein grundlegendes Verständnis darüber fehlt, wie stark die Meinungen über ein „gutes“ politisches System auseinandergehen. Viele wählen die FPÖ nicht obwohl das in Trump- oder Orban Zuständen enden kann, sondern genau deshalb. Die finden das super und erstrebenswert und denken anscheinend von sich, dass sie von so einem System profitieren werden bzw. dass alle, die sie hassen, darunter leiden werden, das reicht oft schon. Das mit „Partei des kleinen Mannes“ oder „endlich wieder was für unser Österreich tun“ oder „Freiheit, Unabhängigkeit, Neutralität“ ist ja oft nur ein ganz dünnes Deckmäntelchen, viele glauben es sicher ernsthaft und hinterfragen es nicht, anderen ist das alles komplett powidl, die werden einfach von dem rauen Ton und der kämpferischen und hasserfüllten Rhetorik angesprochen.

  15. Un_Pollo_Hermano on

    Ich denke daran die FPÖ zu wählen. Warum? Weils eh scheiss egal is und ich sowieso nix zu verlieren hab

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