Südkorea erwägt die Teilnahme an der NATO-Initiative zur Finanzierung der Waffenhilfe für die Ukraine

Foto: YONHAP News Südkorea erwägt Möglichkeiten, die Ukraine bei ihrer Verteidigung gegen Russland zu unterstützen, einschließlich der Teilnahme an militärischen Unterstützungsprogrammen, die von der Nordatlantikpakt-Organisation (NATO) koordiniert werden. Das Außenministerium teilte am Freitag mit, dass die Regierung weiterhin verschiedene Maßnahmen bezüglich der Ukraine-Hilfe prüfe und mit der NATO bespreche. Berichten zufolge erwägt die Regierung die Teilnahme an der Prioritized Ukraine Requirements List (PURL), die sich auf die Lieferung dringender, hochwertiger Ausrüstung wie Luftverteidigungssysteme zum Abfangen taktischer ballistischer Raketen und fortschrittlicher Flugzeuge konzentriert. PURL wurde im Juli letzten Jahres von der NATO ins Leben gerufen, um die internationale Hilfe zum Kauf von Waffen und zur Unterstützung der Ukraine zu koordinieren. Zu den Nicht-NATO-Mitgliedern der Initiative zählen Australien und Neuseeland, während Japan kürzlich seine Absicht bekannt gab, beizutreten. Sollte sich Südkorea für eine Teilnahme entscheiden, könnte es seine Unterstützung immer noch auf nichttödliche Ausrüstung beschränken. Südkorea unterstützt die Ukraine bereits durch seine Teilnahme am NATO-Treuhandfonds „Comprehensive Assistance Package“ (CAP), der dringende, nicht tödliche Militärhilfe, einschließlich Treibstoff, medizinische Versorgung und Schutzausrüstung, bereitstellt.

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