* Daten von: [https://www.brutto-netto-rechner.info/gehalt/gehaltsrechner-arbeitgeber.php](https://www.brutto-netto-rechner.info/gehalt/gehaltsrechner-arbeitgeber.php)
* Abrechnungsjahr: 2026
* Steuerklasse: Klasse 1
* Bundesland: BaWü
* Alter: 25 (nicht sicher inwiefern das relevant ist)
* Keine Kinder
* KV-Zusatzbeitrag: 2,69% ( [https://www.tk.de/presse/themen/gesundheitssystem/selbstverwaltung/zusatzbeitrag-2026-festgelegt-2188214](https://www.tk.de/presse/themen/gesundheitssystem/selbstverwaltung/zusatzbeitrag-2026-festgelegt-2188214) )
* Gesetzlich versichert
* Visualisierung mit matplotlib
* 2.410€ sind der Mindestlohn für 2026, daher ist das erste Datenpunkt.
* Solidaritätszuschlag hab ich mal separat ausgewiesen, weil ja grade wieder davon die Rede ist man müsse den Abschaffen um die Zitronen zu schonen.
TheJackiMonster on
Das sind doch nur die Löhne… wenn man richtig viel Vermögen hat (oder erbt), muss man doch gar nicht mehr arbeiten gehen und weniger Abgaben zahlt man dann zusätzlich als Bonus.
Bei der Einkommenssteuer will doch aktuell niemand was erhöhen. Darum geht’s doch gar nicht bei der Zitronen-Aussage.
Tough-Life2871 on
Der rechte Bereich ist abgescnitten.
ChrisStoneGermany on
Plus diverse andere Steuern (wie Mehrwertsteuer) sobald man auf die Idee kommt, vom Nettoeinkommen etwas zu kaufen
Corren_64 on
Wie sieht das beim Reichensteuersatz aus, der so ab 270k greift? Unter Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenzen für Sozialabgaben?
Tough-Life2871 on
Niemand mit 10.000 Euro zahlt wirklich so viel Steuern. Investition in Immobilien etc. drückt die Steuerlast erheblich.
kronkarp on
Grundsätzlich schon ok, wenn der rot-gelb-blaue Bereich bei den höheren Einkommen höher ist. Schon auch ok, wenn die Betroffenen das bejammern, aber trotzdem ist es ok.
Funky_Shroom2991 on
Kannst auch auf 100 % gestapelte Säulen nehmen, und dann die relativen Anteile innerhalb dieser darstellen. Dann sieht man pro Bruttoeinkommen, wie viel anteilig am Gesamteinkommen auf welchen Posten fällt. Wäre vielleicht für ne zweite Visualisierung cool.
UsernameAttemptNo341 on
Hmm, in der Darstellung gibt es aber ein Problem.
Ich ziehe gedanklich mal eine Grade durch den ersten und letzten Netto-Wert. Dann hängen alle Netto-Werte dazwischen durch. Es scheint, mit 2410 und 10000€ hat man das meiste Netto vom Brutto, und alle dazwischen haben anteilig weniger.
Das liegt aber daran, dass der horizontale Abstand gar nicht dem Brutto-Abstand entspricht, sondern ab 5000€ in 1000er- statt 500er schritten geht. Es wäre besser, die Abstände gleich zu halten.
Tatsächlich hat man ab einem gewissen Einkommen übrigens tatsächlich mehr Netto vom Brutto, weil man auf jeden weiteren Euro keine Krankenversicherung mehr zahlt. Und irgendwann keine Rente. Das geht hier allerdings auch visuell verloren.
Piefke_ on
Die Abgabenlast auf Gehalt ist generell zu hoch und die auf Leistungsloses Einkommen (vor allem Erbschaften) im Vergleich viel zu niedrig. Nur darum muss es gehen.
ppttx on
Wenn OP nicht den Unterschied versteht zwischen Einkommen und Vermögen. Es geht darum, dass die Vermögensschere immer weiter auseinander geht und das liegt nicht an den Löhnen, sondern minimalst/unversteuerte Erbschaften, Spekulationsgewinnen, Zinszuwächse auf Megavermögen. Also da wo Leute fürs Nichtstun mehr Geld bekommen als wenn jemand 40h die Woche sich den Arsch aufreißt.
cd87ffm on
r/Finanzen wartet auf das erweiterte Diagramm.
sdp0w on
Es fehlen reine Kapitalertrag Einkommen und es fehlt die Belastung wenn man alles verkonsumieren muss und daher nochmal MwSt belastet ist
Ok-Split2423 on
Irreführende Darstellung + Framing
Leuchty on
Wahrscheinlich unpopuläre Meinung hier aber ich finde das sind genug Abgaben für Leute die 10.000 oder 20.000 im Monat bekommen.
Icy-Panda-2158 on
Das Schlimmste daran ist nicht, dass die Sozialabgaben so hoch sind, sondern, dass die Systeme, die dadurch unterstützt sind, nicht fähig sein werden, ihre jetzigen Einzahler im Alter zu versorgen.
Ghost3ye on
Wer die Grafik erstellt hat, sollte man ganz dringend eine bessere erstellen. Zudem fehlen die größeren Einkommen.
Hinzu kommt, das man allgemein weiß, das Einkommen hoch besteuert werden, dagegen Vermögen oft wenig bis gar nicht.
Als grober Überblick okay, aber ich find die eher meh
Krass, dass es nur etwa 10% Steuer Unterschied sind. Aber was ist mit denen, die so richtig viel verdienen? Oder machen die ihr Geld durch andere Mechanismen und haben eigentlich auch nur so ein standard 10000€ Einkommen?
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21 Kommentare
* Daten von: [https://www.brutto-netto-rechner.info/gehalt/gehaltsrechner-arbeitgeber.php](https://www.brutto-netto-rechner.info/gehalt/gehaltsrechner-arbeitgeber.php)
* Abrechnungsjahr: 2026
* Steuerklasse: Klasse 1
* Bundesland: BaWü
* Alter: 25 (nicht sicher inwiefern das relevant ist)
* Keine Kinder
* KV-Zusatzbeitrag: 2,69% ( [https://www.tk.de/presse/themen/gesundheitssystem/selbstverwaltung/zusatzbeitrag-2026-festgelegt-2188214](https://www.tk.de/presse/themen/gesundheitssystem/selbstverwaltung/zusatzbeitrag-2026-festgelegt-2188214) )
* Gesetzlich versichert
* Visualisierung mit matplotlib
* 2.410€ sind der Mindestlohn für 2026, daher ist das erste Datenpunkt.
* Solidaritätszuschlag hab ich mal separat ausgewiesen, weil ja grade wieder davon die Rede ist man müsse den Abschaffen um die Zitronen zu schonen.
Das sind doch nur die Löhne… wenn man richtig viel Vermögen hat (oder erbt), muss man doch gar nicht mehr arbeiten gehen und weniger Abgaben zahlt man dann zusätzlich als Bonus.
Bei der Einkommenssteuer will doch aktuell niemand was erhöhen. Darum geht’s doch gar nicht bei der Zitronen-Aussage.
Der rechte Bereich ist abgescnitten.
Plus diverse andere Steuern (wie Mehrwertsteuer) sobald man auf die Idee kommt, vom Nettoeinkommen etwas zu kaufen
Wie sieht das beim Reichensteuersatz aus, der so ab 270k greift? Unter Berücksichtigung der Beitragsbemessungsgrenzen für Sozialabgaben?
Niemand mit 10.000 Euro zahlt wirklich so viel Steuern. Investition in Immobilien etc. drückt die Steuerlast erheblich.
Grundsätzlich schon ok, wenn der rot-gelb-blaue Bereich bei den höheren Einkommen höher ist. Schon auch ok, wenn die Betroffenen das bejammern, aber trotzdem ist es ok.
Kannst auch auf 100 % gestapelte Säulen nehmen, und dann die relativen Anteile innerhalb dieser darstellen. Dann sieht man pro Bruttoeinkommen, wie viel anteilig am Gesamteinkommen auf welchen Posten fällt. Wäre vielleicht für ne zweite Visualisierung cool.
Hmm, in der Darstellung gibt es aber ein Problem.
Ich ziehe gedanklich mal eine Grade durch den ersten und letzten Netto-Wert. Dann hängen alle Netto-Werte dazwischen durch. Es scheint, mit 2410 und 10000€ hat man das meiste Netto vom Brutto, und alle dazwischen haben anteilig weniger.
Das liegt aber daran, dass der horizontale Abstand gar nicht dem Brutto-Abstand entspricht, sondern ab 5000€ in 1000er- statt 500er schritten geht. Es wäre besser, die Abstände gleich zu halten.
Tatsächlich hat man ab einem gewissen Einkommen übrigens tatsächlich mehr Netto vom Brutto, weil man auf jeden weiteren Euro keine Krankenversicherung mehr zahlt. Und irgendwann keine Rente. Das geht hier allerdings auch visuell verloren.
Die Abgabenlast auf Gehalt ist generell zu hoch und die auf Leistungsloses Einkommen (vor allem Erbschaften) im Vergleich viel zu niedrig. Nur darum muss es gehen.
Wenn OP nicht den Unterschied versteht zwischen Einkommen und Vermögen. Es geht darum, dass die Vermögensschere immer weiter auseinander geht und das liegt nicht an den Löhnen, sondern minimalst/unversteuerte Erbschaften, Spekulationsgewinnen, Zinszuwächse auf Megavermögen. Also da wo Leute fürs Nichtstun mehr Geld bekommen als wenn jemand 40h die Woche sich den Arsch aufreißt.
r/Finanzen wartet auf das erweiterte Diagramm.
Es fehlen reine Kapitalertrag Einkommen und es fehlt die Belastung wenn man alles verkonsumieren muss und daher nochmal MwSt belastet ist
Irreführende Darstellung + Framing
Wahrscheinlich unpopuläre Meinung hier aber ich finde das sind genug Abgaben für Leute die 10.000 oder 20.000 im Monat bekommen.
Das Schlimmste daran ist nicht, dass die Sozialabgaben so hoch sind, sondern, dass die Systeme, die dadurch unterstützt sind, nicht fähig sein werden, ihre jetzigen Einzahler im Alter zu versorgen.
Wer die Grafik erstellt hat, sollte man ganz dringend eine bessere erstellen. Zudem fehlen die größeren Einkommen.
Hinzu kommt, das man allgemein weiß, das Einkommen hoch besteuert werden, dagegen Vermögen oft wenig bis gar nicht.
Als grober Überblick okay, aber ich find die eher meh
Ich hab hier mal analysiert warum diese Betrachtung volkswirtschaftlich eine Milchmädchenrechnung ist: https://www.reddit.com/r/DIE_LINKE/s/VH0xjLPIta
Wer Marxismus nicht mag hat hier die gleiche Aussage nochmal in AG nah
https://www.diw.de/de/diw_01.c.464967.de/publikationen/roundup/2014_0019/wer_traegt_die_oekonomische_last_von_sozialversicherungsbeitraegen.html?utm_source=perplexity
Wenn man es dann für Sozialhilfen und co bereinigt kann jemand mit 3.000 Brutto fast geanuso viel verdienen, wie jemand mit 5.000€
https://www.reddit.com/r/Finanzen/comments/1r8skwq/comment/o67cyrn/?utm_source=share&utm_medium=web3x&utm_name=web3xcss&utm_term=1&utm_content=share_button
ohne Betrachtung der indirekten Abgabenlast Schwachsinn
[https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2021/heft/4/beitrag/die-verteilung-der-steuer-und-abgabenlast.html](https://www.wirtschaftsdienst.eu/inhalt/jahr/2021/heft/4/beitrag/die-verteilung-der-steuer-und-abgabenlast.html)
Krass, dass es nur etwa 10% Steuer Unterschied sind. Aber was ist mit denen, die so richtig viel verdienen? Oder machen die ihr Geld durch andere Mechanismen und haben eigentlich auch nur so ein standard 10000€ Einkommen?