
Sogar Produkte aus Kunststoff führender Marken wie Bose, Panasonic, Samsung und Sennheiser enthalten nachweislich schädliche Chemikalien.
Aktivisten prangerten das „völlige Marktversagen“ an und forderten ein umfassendes Verbot ganzer Klassen endokrinschädigender Chemikalien in Verbraucherprodukten sowie eine größere Transparenz seitens der Hersteller darüber, was in ihren Produkten enthalten ist.
„Diese Chemikalien sind nicht nur Zusatzstoffe; sie können über Kopfhörer in unseren Körper gelangen“, sagte Karolína Brabcová, Chemieexpertin bei Arnika, die Teil des ToxFree LIFE for All-Projekts ist, einer Partnerschaft zivilgesellschaftlicher Gruppen in Mitteleuropa, die die Studie durchgeführt hat.
„Die tägliche Anwendung, insbesondere beim Training mit Hitze und Schweiß, beschleunigt diese Migration direkt in die Haut.“
„Obwohl kein unmittelbares Gesundheitsrisiko besteht, ist eine langfristige Exposition, insbesondere bei gefährdeten Gruppen wie Teenagern, ein großes Problem. Es gibt keinen „sicheren“ Wert für endokrine Disruptoren, die unsere natürlichen Hormone nachahmen.“
Weltweit wächst die Besorgnis über die möglichen Auswirkungen der Kontamination durch synthetische Chemikalien auf Ökosysteme, Tiere und Menschen und es wird befürchtet, dass sie mit einem weltweiten Anstieg von Krebs, Fettleibigkeit und Unfruchtbarkeit zusammenhängt.
In der Folge wurde festgestellt, dass viele Chemikalien, die allgegenwärtig geworden sind, wie Bisphenole, Phthalate sowie Poly- und Perfluoralkylsubstanzen (Pfas), drastische biologische Auswirkungen haben. Trotzdem werden viele von ihnen weiterhin in Konsumgütern verwendet, und die Öffentlichkeit weiß wenig darüber, was sie sind und was sie für den Menschen anrichten können.
Die Forscher sagen, dass einzelne Dosen aus bestimmten Quellen zwar gering sein mögen, der „Cocktaileffekt“ der täglichen Exposition aus mehreren Quellen jedoch potenziell erhebliche langfristige Gesundheitsrisiken birgt.
Aktivisten des ToxFree-Projekts sagten, sie hätten beschlossen, das Vorhandensein solcher Chemikalien in Kopfhörern zu untersuchen, weil sich die Geräte „vom gelegentlichen Zubehör zu unverzichtbaren Werkzeugen entwickelt haben“, die von Benutzern über lange Zeiträume getragen werden.
Die Forscher kauften 81 Paar In-Ear- und Hinter-dem-Ohr-Kopfhörer auf Märkten in der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn, Slowenien und Österreich oder auf den Online-Marktplätzen Shein und Temu und führten damit Labortests durch, um den Gehalt verschiedener schädlicher Chemikalien zu bestimmen.
„In jedem getesteten Produkt wurden gefährliche Stoffe gefunden“, hieß es.
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Von Ok_Feedback4200
2 Kommentare
Tai va dėl ko tiek debilavoto jaunimo!!! 😮
Prie Adamkaus buvo geriau!👆
Ausiniu sarasas? Adresas i tyrima? Koks tikslas blt toki posta kurt be jokios informacijos