
https://www.meinbezirk.at/c-politik/massnahmen-gegen-arbeitskraeftemangel-ab-maerz-geplant_a8116049
Erstmals seit 1950 schrumpft die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter, und Österreich fehlen aktuell rund 200.000 qualifizierte Arbeitskräfte
Nutzung des Potenzials internationaler Fachkräfte als ergänzende Maßnahme.
Gleichzeitig:
Die aktuellen AMS Daten zeigen eine besorgniserregende Entwicklung am Arbeitsmarkt Österreich. Im Jänner 2026 waren 456.192 Personen ohne Beschäftigung oder befanden sich in Schulungsmaßnahmen. Das entspricht einem Zuwachs von 10.670 Personen gegenüber dem Vorjahresmonat, was einer Steigerung von 2,4 Prozent gleichkommt. Die Arbeitslosenquote Österreich erreichte damit 8,8 Prozent.
Der 34. Monat in Folge mit steigender Erwerbslosigkeit
Arbeitskräftemangel bei Rekordarbeitslosigkeit, willkommen in Österreich!
byu/Weird_Ninja8149 inAustria
Von Weird_Ninja8149
17 Kommentare
Naja, überspitzt gesagt kann beides wahr sein, weil du halt einen Elektriker nicht einfach Klos reparieren schicken kannst.
Der Mangel ist in manchen Branchen, andere sind übersättigt.
„Uns fehlen Fachkräfte*“
*die gerne für das Gehalt einer ungelernten Hilfskraft arbeiten
Schrödingers Arbeitsmarkt.
Einerseits Rekordarbeitslosigkeit und immer weniger offene Stellen. Und andererseits trotzdem zu wenige arbeitslose Arbeitnehmer.
Da glaubt man ja fast dass dein post politisch motiviert ist. Die zahlen sind nicht schrecklich. Die zahlen sind auf einem relativ normalen niveau seit den letzten 30 jahren. Klar ists net perfekt und könnt besser sein aber ich kann diese hetze gegen arbeitslose net ausstehen, vor allem nicht in einer Zeit in der Automatisierung immer mehr platz einnimmt. Anstatt auf die Arbeitslosen zu scheißen sollte man mal die reichen besteuern!
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Das Thema ist:
Die (vor allem klein- und mittelständischen Unternehmen) brauchen Fachkräfte und wollen diese aber nicht selbst ausbilden und schon gar nicht ordentlich bezahlen.
Einen Ungelernten kannst jetzt schlecht die Hausinstallation machen oder die PV aufs Dach klatschen lassen.
Einen Lehrling ausbilden heißt aber auch Zeit und Geld in die Hand zu nehmen und auch noch ein halbwegs angenehmes Umfeld anzubieten, so das sich der Mensch im Unternehmen auch wohl fühlt und bleibt.
Das wollen viele nicht.
Kein Arbeitgeber hat Bock auf Lohnnebenkosten.
Ein Arbeitnehmer der monatlich mit 2700€ netto heim geht kostet den Arbeitgeber knapp 72.000€ im Jahr.
Das Geld muss man auch mal erwirtschaften.
Und womit? Scheißen die Kunden alle Geld?
Hast du so eine abartige kranke Gewinnmarge auf den Produkt?
Es fehlen Handwerker und Pflegekräfte, es steigt die Akademikerinnen-Arbeitslosigkeit, weil die Industrie strauchelt (und SAP, alle lieben SAP Leute). Gleichzeitig gibt’s weniger Lehrabschlüsse und mehr Leut mit Studium.
Vereinfacht aber basically ne Basiserklärung.
Es gibt keinen Arbeitskräftemangel, nur arbeitet halt keiner gern für den absoluten mindestlohn, wie sich das manche firmen wünschen.
Die geschichte is so alt wie die övp
merk ich aktuell, ich suche was für vormittag weil abendschule, entweder geringfügig irgendeinen scheiß putzen oder hilfskraft für gefühlt 2€/std
ich glaube selbst wenn man seinen job hasst, aktuell zu kündigen wär ziemlich beschissen.
Bitte lassma die Kirche im Dorf. Wir haben keine Rekordarbeitslosigkeit und sind weiterhin unter der Arbeitslosenquote der Jahre 2014-2020. Dazu kommt die Struktur der Arbeitslosen – mehr als die Hälfte der Betroffenen hat keine (!) Berufsausbildung. Das bedeutet die höchste Ausbildung ist der Hauptschul(Mittelschul)-Abschluss. Die andere Hälfte ist in der natürlichen Schwankung.
Wir haben also kein „Arbeitslosigkeits“-Problem, wir haben ein Ausbildungsproblem. Das könnte man zb. lösen, indem man die Ausbildungspflicht nicht einfach mit 18 auslaufen lässt.
Im Winter stempeln auch viele „Saison“-Arbeitskräfte wie Straßenarbeiter, etc.
Naja, wenn ich mir anschaue wer arbeitslos ist, bzw welche Quereinsteiger wir gerade in der Firma haben wundert es mich nicht. Und das gerade die Gastronomie suchen muss wundert mich als ehemaligen Serviceleiter noch weniger. Da gehts gar nicht mehr um mehr zahlen, weniger ausnehmen der Arbeiter dort würde schon reichen.
Wenn dann Leute meinen sie können am Arbeitsmarkt mit einer Matura in Excel noch 4k netto erwarten dann schaut’s halt schlecht aus.
Das andere Extrem ist der ungelernte Fließband Arbeiter in der Industrie der sein Leben lang über eine leihfirma gelebt hat und gerade jetzt absolut überflüssig ist. Seh ich in meiner Gegend (mur Mürztal ) genug.
Genau die die mich ausgelacht haben das ich mit 30 mir noch eine Lehre und Abendschule in der IT angetan haben sudern mich jetzt an das ich so ein Glück gehabt habe
Es gibt an Mangel and wahnsinnig guten Fachkräften die sich mit so wenig Geld wie irgendwie möglich abspeisen lassen. Ist richtig ja.
Wenn wirklich 200.000 Fachkräfte fehlen, warum sind dann nur ca. 68.000 offene Stellen ausgeschrieben? Und von den 68.000 gibt es einige die ausgeschrieben sind obwohl die Firma niemanden einstellen möchten.
Und wo sind die passenden Schulungsprogramme? Bei 400.000 Arbeitslosen werden sich doch einige finden lassen, die daran interessiert wären.
Es gibt halt nurnoch Scheißjobs. Die guten sind seit 2023 rar geworden.
Österreich ist nicht in der Lage die Fachkräfte im Land zu behalten
Fachkräftmangel = Mangel an Personen die für Mindestlohn buckeln wollen, damit Chefe sich Porsche Nr. 3 leisten kann