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    10 Kommentare

    1. KiIlerspiel on

      Merz‘ Gespräch liefert schon Ergebnisse? Zumindest beim Thema „Industrie verkaufen“ kann er ganz gut handeln…

    2. Tl;dr
      Der Chemiekonzern BASF plant offenbar einen Stellenabbau in Berlin und eine Verlagerung von Teilbereichen nach Indien. Aktuell arbeiten 2.8k Mitarbeiter am Standort in Berlin, wie viele Stellen nach Hyderabad verlagert werden sollen, steht noch nicht fest. Ebenfalls soll es am Standort Schwarzheide in Brandenburg zu Arbeitsplatzabbau kommen.

    3. Ich meine das Thema outsourcing nach Indien ist beileibe nix neues, aber ich frage mich schon wo das alles langfristig hinführt. Die Manager und alle die hier bleiben dirgieren alles von Deutschland, aber einfache Jobs fallen nach und nach weg. Gibt eine gewisse Grenze was man personell durch weiterbildung und Co. erreichen kann. Und mieten/immobilien in den städten bleiben teuer.

      Als arbeitnehmer hat man irgendwie nur die Flucht nach oben um selber in die Führungsrolle zu kommen.

    4. Hezron_ruth on

      Und die gleichen Leute, die sowas entscheiden, jammern rum, wenn die Verbraucher über temu oder Alibaba ihre Einkäufe nach Asien outsourcen.

    5. Die Arbeitsplätze werden nie wieder zurück kommen.

      Hat Merz eigentlich gesagt in welchem Jahr der Herbst der Reformen kommen soll?

    6. Fun-Swan9486 on

      Wird das Management auch nach Indien verlegt? Ich vermute, indische Vorstandsmitglieder wären auch wesentlich preiswerter…

    7. Ambitious-Speech-322 on

      Kleine Orientierunghilfe für mich – gibt es eine Partei die dazu Lösungen wie zBsp eine Wegzugsbesteuerung o.Ä. im Programm hat ?

      Auf der Jagd nach kurzfristigen Profiten Arbeitsplätze verlagern, für die dann die Allgemeinheit sich kümmern darf…

    8. Es ist immer eine Frage, welche Jobs da verlagert werden. „Global Business Services“ klingt erstmal nach irgendwelchen standardisierten Support-Prozessen, die nicht direkt an die Wertschöpfung gekoppelt sind.

      Klar, ist es schade, dass diese Jobs wegfallen, andererseits sollte man sich hierzulande halt eher auf die wertschöpfenderen Tätigkeiten fokussieren. Sonst ist das Unternehmen international einfach nicht wettbewerbsfähig, wenn man deutsche Löhne für die Administration zahlen muss.

      Gerade in Indien werden übrigens auch gerade massiv Stellen abgebaut, weil viele der „einfachen“ Tätigkeiten von KI übernommen werden.

    9. Ich freue mich schon auf die Meldungen in fünf Jahren, wenn diese Jobs für das Doppelte an Einsparungen zurückverlegt werden, weil man merkt, dass die indische Arbeitskultur eine ganz andere als die Deutsche ist.

      Ich meine nicht dass Inder faul oder gar dumm wären. Aber die allgegenwärtige Kastenerziehung sorgt schlichtweg dafür, dass der Chef immer Recht hat. Der kann das dümmste Arschloch seines Studienjahrgangs gewesen sein, der seinen Job nur durch Vitamin B bekommen hat und weggelobt wurde, aber eher riskiert man mehrere Großbrände während der Entwicklung, als ihn zu korrigieren und die gesellschaftliche Stellung zu riskieren.

    10. Ich komme aus der Gegend um Schwarzheide und kann nur sagen, dass der BASF-Downfall unserer Region echt nicht gut tun kann. Wenn man nicht gerade nach Berlin, Cottbus oder Dresden will, dann waren Vestas und die BASF die einzigen wirklich richtig großen Arbeitgeber. Wenn jetzt nach Vestas auch noch die BASF sich zurückzieht, dann werden vermutlich nach und nach noch die letzten jungen Menschen (übertrieben gesagt) die Gegend verlassen. Ich kenne viele die dort arbeiten, demnach also viele, die es treffen könnte.

      Aber positive Note zum Schluss, die AFD hatvin unserem Landkreis die Wahl nicht gewonnen (nir 48 Prozent in der Stichwahl🥳🥳🥳)

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