
Die meisten unserer Arbeit an Krieg und Frieden konzentriert sich auf die Menschen, die direkt bei den Kämpfen getötet wurden. Aber Krieg hat noch viele andere Kosten: Er verschlechtert die Gesundheit der Menschen, macht sie arbeitslos und vertreibt sie aus ihren Häusern.
Die Grafik zeigt dies für den Bürgerkrieg in Syrien. Seit Kriegsbeginn im Jahr 2011 wurden mehr als 400.000 Menschen bei den Kämpfen getötet. Gleichzeitig stiegen die jährlichen Todesfälle, da mehr Menschen aus anderen Gründen starben. Besonders betroffen waren kleine Kinder: Schätzungen gehen davon aus, dass sich die Zahl der jährlichen Todesfälle bei Kindern mehr als verdoppelt hat.
Der Krieg hat auch Millionen Menschen dazu gezwungen, ihre Heimat zu verlassen: Insgesamt sind mehr als sieben Millionen innerhalb Syriens vertrieben, fast ebenso viele sind Flüchtlinge anderswo.
Außerdem wurde es für die Menschen viel schwieriger, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten. Der durchschnittliche Lebensstandard, gemessen am BIP pro Kopf, hat sich seit Kriegsbeginn mehr als halbiert. Dadurch sind Armut und Hunger stark gestiegen.
Diese Zahlen sind mit Unsicherheiten behaftet, da Konflikte das Sammeln von Daten schwierig und gefährlich machen.
Dies zeigt, dass wir, um die Kosten des Krieges zu verstehen, eine umfassende Perspektive haben und seine Auswirkungen auf Gesundheit, Vertreibung und Lebensstandard erkennen müssen.
Von ourworldindata
3 Kommentare
**Data sources:** Uppsala Conflict Data Program (UCDP); United Nations; Eurostat; OECD; IMF; World Bank; FAO
**Tools used:** We started with our custom data visualization tool, the [OWID-Grapher](https://github.com/owid/owid-grapher), and finished in Figma.
I agree – war is terrible. In fact, I think we should stop it all together….
Needs some explanation of why all cause deaths are rising. Starvation, disease, crime, suicide? We aren’t shown.