Nach über 30 Jahren neolib Rumgepimmel vielleicht mal wieder sozialdemokratische Politik machen!
AdHot7056 on
Solange die SPD nur eine „CDU mit Bauchschmerzen“ ist kann man sich tatsächlich Fragen wozu es sie überhaupt noch braucht.
Next_Science_1242 on
Gerne so weitermachen wie bisher, dann entscheiden es die Wähler entgültig (FDP kennt sich da aus)
md_youdneverguess on
Seeheimer rausschmeißen wäre ein guter Anfang
idonteven93 on
„We tried nothing for the workers and it didn’t work.“
WoranHatEsGelegen on
Sozialflügel der Union.
Doomsday_Holiday on
>Von einer „Abrissbirne für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern“
Wer gegen die Rechten wettert und gleichzeitig mit der CDU eine asozialen Rentenreform auf Kosten der jungen Generation durchprügelt, muss sich nicht wundern, wenn diese in Vergessenheit geraten. Erinnert mich an den verpeilten Chef, der am Frühstückstisch fragt wie man den Umsatz steigert. Tschüss.
SeniorePlatypus on
In einer Zeit wo nicht alles wo Sozial oder Solidarisch drauf steht das auch ist und der Wert davon immer stärker von Überlastung der Beitragszahler und schlechten wirtschaftlichen Aussichten überschattet wird sind viele der Antworten der SPD nicht mehr ausreichend.
Ein bisschen Verwalten, ein bisschen Rentengeschenke, ein bisschen Mindestlohn. Das ist nichts was der breiten Arbeiterschaft hilft. Das ist nichts was überzeugt. Auch Preiskontrollen im Wohnungssektor erhöhen nur die Ungleichheit und die Belastung, gerade für jüngere Generationen die nicht vom Altvertrag profitieren. Aber Anstatt solche Krisen im Alltag anzugehen hofft man weiter, dass die Parolen ziehen und „mehr Sozial ist immer besser“ überzeugt. Auch wenn dieses Verständnis von Sozial eine Umverteilung nach Oben und breite Verarmung jüngerer verursacht.
Es wäre toll, wenn die das selbstkritischer aufarbeiten. Das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen. Die SPD wird weiter ihren Generationenkampf führen und sich damit absehbar irrelevant machen. Ich werde keine Träne verlieren, wenn es in der Zukunft weniger Regierungen mit der SPD geben wird.
nadennmantau on
Da hätte man ja auch vorher mal drüber nachdenken können.
So frag ich mich für eine Moment, ob es eine Postillon-Überschrift ist.
Sektenleech on
>Die Unzufriedenen, die Verängstigten, die Progressiven: So viele Menschen, für die die SPD ihrem Selbstverständnis nach Politik machen möchte, erreicht sie nicht mehr.
Verrückte Sache. Wo man sich doch seit Jahrzehnten so sehr anstrengt Politik für die gut Betuchten, die Großunternehmer und die Neoliberalen zu machen.
Bisschen PR-Geschreibsel, das einen nach der Wahl vor lauter „Verantwortungsbewusstsein“ nicht mehr interessiert, richtet halt kein fehlendes Rückgrat. Aber nicht so verdrossen, Genossen! Ihr findet schon noch eine neue Agenda 2010, mit der ihr uns alle beim Sprung ins Nichts nochmal ordentlich f&cken könnt.
M______- on
Entgegen der Clickbait Überschrift, nach der anscheinend leider viele nicht weiterlegelesen haben, ist das ganze ein guter Artikel.
Der Nachfrage folgen oder Nachfrage als Partei selbst schaffen ist die Kernfrage die gegen Ende gestellt wird und da muss man einfach sagen, der Nachfrage folgen funktioniert nicht. Wir sehen es weltweit. Parteien die versuchen dem Restruck zu folgen versinken, genauso auch jene die den kühlen Sachpolitiker aufstellen. Es braucht Geschichtenerzähler. Wir sehen es an Mamdani, Trump etc. Die durch ihre Visionen die Nachfrage selbst schaffen.
Politiker die der Nachfrage nachdenken oder einfach langweilig sind gehen unter. Sieht man sehr sehr gut an Starmer.
Bluescope99 on
„Wir müssen einfach noch härter die Interessen der Rentner vertreten!“
Easteregg42 on
Ich weiß, Häme ist hier ein beliebter Zeitvertreib, aber ich denke irgendwie immer, dass die Deutschen auch vergessen haben, wie eine Regierung ohne SPD aussehen würde.
Die Partei ist quasi ununterbrochen (4 Jahre mal nicht) seit 1998 in der Regierung. Man kann sich darüber beschweren, was sie alles nicht hinbekommen hat (was ehrlicherweise aber auch an den jeweiligen Koalitionspartnern lag), wozu sie sich alles nicht getraut hat (was an ihr selbst lag) und was sie alles mitgetragen hat (worüber man meines Erachtens streiten kann). Aber gerade die Debatte(n) der letzten Wochen vonseiten der CDU zu Teilzeit, Bürgergeld, Zahnarztbehandlungen, etc. (die Liste ließe sich beliebig erweitern) zeigen eben auch, wie Deutschland aussehen würde, wenn die SPD nicht mit in der Regierung wäre.
L00klikea on
Probiert doch mal noch kompromissloser Pro-Alt, Contra-Jung sowie Pro-Totalüberwachung, Contra-Netzfreiheit zu sein und dann wird das schon.
Doomwaffel on
Zumindest mein Eindruck in den letzten Wochen ist, dass sie endlich mal was versuchen und das auch medienwirksam machen wollen.
– Bis 1 Millionen steuerfrei erben ist eine gute Idee und auch, dass sie sich Gedanken machen, wie man die KK finanzieren könnte. Ich würde mir viel mehr in der Richtung wünschen.
Und bei jeder Gelegenheit die CDU anschmieren und die Wähler erinnern, was Merz da alles zusammenkocht.
Rubyurek on
Ich mein die SPD soll doch sozialdemokratische Politik machen, somit haben die ja ein Ziel was die verfolgen sollten und müssen. Die Frage die ich mir seit Jahren stelle ist wieso die das nie richtig tun? Die SPD fühlt sich mich wie die devote Partei an die bei der Domina Partei mitmachen möchte aber nix tun will.
covexx on
Die SPD ist wie eigentlich alle ursprünglichen Klassenparteien an der Aufgabe gescheitert, mit der Zeit zu gehen. Als die klassische Arbeiterklasse sich langsam in der Breite der Gesellschaft aufgelöst hat, haben sie halt versucht zur Volkspartei zu werden und alle abzuholen.
Das ging auch lange ganz gut aber die letzten 10 Jahre wird immer deutlicher, dass die Partei ihr Profil verloren hat, zu träge ist sich weiterzuentwickeln und vor allem das Altpersonal immer noch mit Handtüchern die besten Plätze an der Sonne blockiert, anstatt einer neuen Generation Platz zu machen.
Krawall_mit_Niveau on
Die SPD war mal eine Partei der Arbeit. Heute kümmert sie sich nur noch um Rente und Bürgergeld.
Quotemeknot on
Das Problem ist, dass wir in Deutschland keine große Partei mehr haben, die für wirklichen Fortschritt steht – womit ich nicht nur den sozialen Fortschritt -Vorwärts- sondern insbesondere auch den technisch-wissenschaftlichen Fortschritt meine. Das war in der SPD mal mehr zuhause. Aber wahrscheinlich hat da der Schmidt-Spruch mit den Visionen zu sehr gewirkt.
Soronity on
Ich würd behaupten, dass die SPD neben internen und hausgemachten Problemen (Personal und zum Teil einfach schlechte Politik im Bund) auch ein strategisches und ein gesamtgesellschaftliches Problem hat.
Das strategische Problem ist, dass sie eben ewige Regierungspartei ist: Für viele irgendwie anschlussfähig und damit auch wahnsinnig beliebig. Es gab mal vor einiger Zeit eine Umfrage, wen Anhänger einer Partei wählen würden, wenn es ihre Wunschpartei nicht gebe. Ca. die Hälfte sagte: „Naja, dann halt die SPD.“ Die SPD als ewiger Kompromiss. So wieder Profil zu gewinnen, ist sehr schwer.
Das gesamtgesellschaftliche Problem ist aber noch härter: Ich glaube die Zeit der Volksparteien ist am Ende. Die Gesellschaft ist individualistischer geworden. Jérôme Fourquet hat vor dem Hintergrund dieser Entwicklung in Frankreich von Archipelisierung gesprochen. Und das ist Gift für das Konzept der Volksparteien und Dünger für Klientelparteien. Die CDU wird dieses Problem auch noch hart merken.
Was macht man da? Das Godesberger Programm rückabwickeln und wieder harte Arbeiterpartei werden (wo sich die Frage stellt, ob es eine so homogene Arbeiterschaft überhaupt noch gibt)? Partei der Armen und Schwachen werden (die vielfach gar nicht wählen gehen)? Partei der Mittelschicht (auch eine eher diffuse und diverse Gruppe) werden?
Vor diesem Hintergrund muss sich die SPD tatsächlich grundsätzlich fragen, wie sie sich positionieren will.
foamysm_ on
Seit Scholz „hab ich vergessen“ auch nur ein gutes Wort über die SPD zu verlieren.
Sie ist niemand. Charackterlos. Zahnlos. Von außen wirkt sie wie das fünfte Rad am Wagen.
Wenn es sie, so wie sie Heute sind, morgen nichtmehr gäbe würde es mir kaum auffallen.
Selbst die Grünen haben mehr Profil. Sie sind ja am Ende immer irgendwie „schuld“.
Vorstadtjesus on
Naja, das tun wir uns ja auch alle fragen. Insofern ist die SPD damit vermutlich näher an ihrer eigentlichen Wahlgruppe als in den letzten 20 Jahren.
GrandRub on
Die SPD braucht es definitiv… Die Frage ist halt nur will die aktuelle SPD sich wieder zu einer „richtigen“ SPD entwickeln?
FauleBanane on
Vielleicht könnte die SPD es mal mit weniger Umverteilung von unten nach oben oder weniger Massenüberwachung versuchen
absolutely_not_spock on
Am Ende????
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25 Kommentare
Sind schon vorher die Idioten gewesen.
Ich hätte da einen echten Geheimtipp:
Nach über 30 Jahren neolib Rumgepimmel vielleicht mal wieder sozialdemokratische Politik machen!
Solange die SPD nur eine „CDU mit Bauchschmerzen“ ist kann man sich tatsächlich Fragen wozu es sie überhaupt noch braucht.
Gerne so weitermachen wie bisher, dann entscheiden es die Wähler entgültig (FDP kennt sich da aus)
Seeheimer rausschmeißen wäre ein guter Anfang
„We tried nothing for the workers and it didn’t work.“
Sozialflügel der Union.
>Von einer „Abrissbirne für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern“
Wer gegen die Rechten wettert und gleichzeitig mit der CDU eine asozialen Rentenreform auf Kosten der jungen Generation durchprügelt, muss sich nicht wundern, wenn diese in Vergessenheit geraten. Erinnert mich an den verpeilten Chef, der am Frühstückstisch fragt wie man den Umsatz steigert. Tschüss.
In einer Zeit wo nicht alles wo Sozial oder Solidarisch drauf steht das auch ist und der Wert davon immer stärker von Überlastung der Beitragszahler und schlechten wirtschaftlichen Aussichten überschattet wird sind viele der Antworten der SPD nicht mehr ausreichend.
Ein bisschen Verwalten, ein bisschen Rentengeschenke, ein bisschen Mindestlohn. Das ist nichts was der breiten Arbeiterschaft hilft. Das ist nichts was überzeugt. Auch Preiskontrollen im Wohnungssektor erhöhen nur die Ungleichheit und die Belastung, gerade für jüngere Generationen die nicht vom Altvertrag profitieren. Aber Anstatt solche Krisen im Alltag anzugehen hofft man weiter, dass die Parolen ziehen und „mehr Sozial ist immer besser“ überzeugt. Auch wenn dieses Verständnis von Sozial eine Umverteilung nach Oben und breite Verarmung jüngerer verursacht.
Es wäre toll, wenn die das selbstkritischer aufarbeiten. Das kann ich mir aber beim besten Willen nicht vorstellen. Die SPD wird weiter ihren Generationenkampf führen und sich damit absehbar irrelevant machen. Ich werde keine Träne verlieren, wenn es in der Zukunft weniger Regierungen mit der SPD geben wird.
Da hätte man ja auch vorher mal drüber nachdenken können.
So frag ich mich für eine Moment, ob es eine Postillon-Überschrift ist.
>Die Unzufriedenen, die Verängstigten, die Progressiven: So viele Menschen, für die die SPD ihrem Selbstverständnis nach Politik machen möchte, erreicht sie nicht mehr.
Verrückte Sache. Wo man sich doch seit Jahrzehnten so sehr anstrengt Politik für die gut Betuchten, die Großunternehmer und die Neoliberalen zu machen.
Bisschen PR-Geschreibsel, das einen nach der Wahl vor lauter „Verantwortungsbewusstsein“ nicht mehr interessiert, richtet halt kein fehlendes Rückgrat. Aber nicht so verdrossen, Genossen! Ihr findet schon noch eine neue Agenda 2010, mit der ihr uns alle beim Sprung ins Nichts nochmal ordentlich f&cken könnt.
Entgegen der Clickbait Überschrift, nach der anscheinend leider viele nicht weiterlegelesen haben, ist das ganze ein guter Artikel.
Der Nachfrage folgen oder Nachfrage als Partei selbst schaffen ist die Kernfrage die gegen Ende gestellt wird und da muss man einfach sagen, der Nachfrage folgen funktioniert nicht. Wir sehen es weltweit. Parteien die versuchen dem Restruck zu folgen versinken, genauso auch jene die den kühlen Sachpolitiker aufstellen. Es braucht Geschichtenerzähler. Wir sehen es an Mamdani, Trump etc. Die durch ihre Visionen die Nachfrage selbst schaffen.
Politiker die der Nachfrage nachdenken oder einfach langweilig sind gehen unter. Sieht man sehr sehr gut an Starmer.
„Wir müssen einfach noch härter die Interessen der Rentner vertreten!“
Ich weiß, Häme ist hier ein beliebter Zeitvertreib, aber ich denke irgendwie immer, dass die Deutschen auch vergessen haben, wie eine Regierung ohne SPD aussehen würde.
Die Partei ist quasi ununterbrochen (4 Jahre mal nicht) seit 1998 in der Regierung. Man kann sich darüber beschweren, was sie alles nicht hinbekommen hat (was ehrlicherweise aber auch an den jeweiligen Koalitionspartnern lag), wozu sie sich alles nicht getraut hat (was an ihr selbst lag) und was sie alles mitgetragen hat (worüber man meines Erachtens streiten kann). Aber gerade die Debatte(n) der letzten Wochen vonseiten der CDU zu Teilzeit, Bürgergeld, Zahnarztbehandlungen, etc. (die Liste ließe sich beliebig erweitern) zeigen eben auch, wie Deutschland aussehen würde, wenn die SPD nicht mit in der Regierung wäre.
Probiert doch mal noch kompromissloser Pro-Alt, Contra-Jung sowie Pro-Totalüberwachung, Contra-Netzfreiheit zu sein und dann wird das schon.
Zumindest mein Eindruck in den letzten Wochen ist, dass sie endlich mal was versuchen und das auch medienwirksam machen wollen.
– Bis 1 Millionen steuerfrei erben ist eine gute Idee und auch, dass sie sich Gedanken machen, wie man die KK finanzieren könnte. Ich würde mir viel mehr in der Richtung wünschen.
Und bei jeder Gelegenheit die CDU anschmieren und die Wähler erinnern, was Merz da alles zusammenkocht.
Ich mein die SPD soll doch sozialdemokratische Politik machen, somit haben die ja ein Ziel was die verfolgen sollten und müssen. Die Frage die ich mir seit Jahren stelle ist wieso die das nie richtig tun? Die SPD fühlt sich mich wie die devote Partei an die bei der Domina Partei mitmachen möchte aber nix tun will.
Die SPD ist wie eigentlich alle ursprünglichen Klassenparteien an der Aufgabe gescheitert, mit der Zeit zu gehen. Als die klassische Arbeiterklasse sich langsam in der Breite der Gesellschaft aufgelöst hat, haben sie halt versucht zur Volkspartei zu werden und alle abzuholen.
Das ging auch lange ganz gut aber die letzten 10 Jahre wird immer deutlicher, dass die Partei ihr Profil verloren hat, zu träge ist sich weiterzuentwickeln und vor allem das Altpersonal immer noch mit Handtüchern die besten Plätze an der Sonne blockiert, anstatt einer neuen Generation Platz zu machen.
Die SPD war mal eine Partei der Arbeit. Heute kümmert sie sich nur noch um Rente und Bürgergeld.
Das Problem ist, dass wir in Deutschland keine große Partei mehr haben, die für wirklichen Fortschritt steht – womit ich nicht nur den sozialen Fortschritt -Vorwärts- sondern insbesondere auch den technisch-wissenschaftlichen Fortschritt meine. Das war in der SPD mal mehr zuhause. Aber wahrscheinlich hat da der Schmidt-Spruch mit den Visionen zu sehr gewirkt.
Ich würd behaupten, dass die SPD neben internen und hausgemachten Problemen (Personal und zum Teil einfach schlechte Politik im Bund) auch ein strategisches und ein gesamtgesellschaftliches Problem hat.
Das strategische Problem ist, dass sie eben ewige Regierungspartei ist: Für viele irgendwie anschlussfähig und damit auch wahnsinnig beliebig. Es gab mal vor einiger Zeit eine Umfrage, wen Anhänger einer Partei wählen würden, wenn es ihre Wunschpartei nicht gebe. Ca. die Hälfte sagte: „Naja, dann halt die SPD.“ Die SPD als ewiger Kompromiss. So wieder Profil zu gewinnen, ist sehr schwer.
Das gesamtgesellschaftliche Problem ist aber noch härter: Ich glaube die Zeit der Volksparteien ist am Ende. Die Gesellschaft ist individualistischer geworden. Jérôme Fourquet hat vor dem Hintergrund dieser Entwicklung in Frankreich von Archipelisierung gesprochen. Und das ist Gift für das Konzept der Volksparteien und Dünger für Klientelparteien. Die CDU wird dieses Problem auch noch hart merken.
Was macht man da? Das Godesberger Programm rückabwickeln und wieder harte Arbeiterpartei werden (wo sich die Frage stellt, ob es eine so homogene Arbeiterschaft überhaupt noch gibt)? Partei der Armen und Schwachen werden (die vielfach gar nicht wählen gehen)? Partei der Mittelschicht (auch eine eher diffuse und diverse Gruppe) werden?
Vor diesem Hintergrund muss sich die SPD tatsächlich grundsätzlich fragen, wie sie sich positionieren will.
Seit Scholz „hab ich vergessen“ auch nur ein gutes Wort über die SPD zu verlieren.
Sie ist niemand. Charackterlos. Zahnlos. Von außen wirkt sie wie das fünfte Rad am Wagen.
Wenn es sie, so wie sie Heute sind, morgen nichtmehr gäbe würde es mir kaum auffallen.
Selbst die Grünen haben mehr Profil. Sie sind ja am Ende immer irgendwie „schuld“.
Naja, das tun wir uns ja auch alle fragen. Insofern ist die SPD damit vermutlich näher an ihrer eigentlichen Wahlgruppe als in den letzten 20 Jahren.
Die SPD braucht es definitiv… Die Frage ist halt nur will die aktuelle SPD sich wieder zu einer „richtigen“ SPD entwickeln?
Vielleicht könnte die SPD es mal mit weniger Umverteilung von unten nach oben oder weniger Massenüberwachung versuchen
Am Ende????