Uber muss 8,5 Millionen US-Dollar wegen sexuellen ‌Übergriffs durch Fahrer zahlen

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3 Kommentare

  1. Früher hat man gesagt „Steig nicht in fremde Autos ein“ heutzutage haben wir Uber

  2. Würde mich interessieren, ob die Schadensersatzsumme so final durchgeht. Nicht selten wird die Höhe der durch die Jury zugesprochenen Summe in den USA dann durch den Richter oder in der nächsten Instanz deutlich nach unten korrigiert.

    Auch wenn das Schmerzensgeldniveau in den USA deutlich höher als in Deutschland ist (was auch keine große Kunst ist, denn in D ist es sehr niedrig), geht definitiv nicht jedes Opfer einer Vergewaltigung in den USA mit 8,5 Millionen € nach Hause. Durch solche Nachrichten entsteht aber leicht ein solcher Eindruck. Gerade bei Unternehmen mit Milliardenumsatz neigen Jurys wohl aber dazu, gerne mal etwas mehr zuzusprechen.

    In jedem Fall müssen Kläger von dem Geld in den USA noch ihre eigenen Rechts-/Anwaltskosten begleichen (sog. american rule of cost), was bei den Summen auch eingepreist wird.

    Inhaltlich gilt auch in Deutschland übrigens, dass Unternehmen jedenfalls im Grundsatz für Handlungen ihrer Angestellten haften, wenn sie sich nicht exkulpieren können.

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