ADAC-Verkehrspräsident plädiert für höheren Spritpreis, jetzt ist er seinen Job los

https://www.spiegel.de/wirtschaft/adac-verkehrspraesident-plaediert-fuer-hoeheren-spritpreis-jetzt-ist-er-seinen-job-los-a-1ddfb3fd-4f16-483c-b515-e9439b9e5790

12 Kommentare

  1. Du kannst nun mal in diesem Land dank der ganzen rechten Kulturkrieger keine vernünftigen politischen Vorschläge machen, ohne dass die Leute in Tobsucht wie ein Kleinkind verfallen.

  2. Weil 0,3% der Mitglieder einen Stunk veranstaltet haben, muss der zurücktreten?

    Dieses Land ist so im Arsch, wenn wir uns von rückwärtsgewandten, statistisch irrelevanten Gruppen alles vorschreiben lassen.

    Noch als zusätzlicher Kontext: 2024 hat der ADAC 400.000 neue Mitglieder bekommen, also fast sieben mal so viele wie wegen der Nummer hier ausgetreten sind.

  3. Geht uns doch nichts an, wie doof unsere Mitglieder sind, solange die schön brav ihre Beiträge bezahlen.

  4. In der Regel kommt es nicht gut an die Gruppe die einen finanziert moralisch zu belehren, siehe Jaguar, Bud Light, Gillette, etc.

  5. >Der ADAC hat bundesweit rund 22 Millionen Mitglieder. Schon in den ersten Tagen nach Erscheinen des Interviews hatte es 5000 Austritte gegeben. Die Sprecherin: „Die Zahl der Kündigungen zeigt, dass viele Mitglieder den Eindruck hatten, der ADAC habe seine Rolle als Anwalt der Autofahrer verlassen. Das trifft den ADAC und wird sehr ernst genommen.“

    https://www.bild.de/politik/inland/adac-verkehrspraesident-hillebrand-tritt-nach-wutwelle-zurueck-69804c41747daefa3f2c1815

    Da wüßte man gerne, wie sich das von normalen Fluktuationen unterscheidet.

  6. Tac0Guardian on

    >Beim Automobilklub ADAC ist Verkehrspräsident Gerhard Hillebrand zurückgetreten. Das berichtet die »Bild«-Zeitung unter Berufung auf interne Quellen. Hintergrund sei eine Kündigungswelle: 60.000 Mitglieder hätten in den vergangenen vier Wochen ihre Mitgliedschaft beendet

    >Ganz so verheerend wie intern empfunden, fiel das Echo auf das Interview allerdings nicht aus. Trotz der Austritte registrierte der Verkehrsklub allein im Januar 100.000 neue Mitglieder, berichtet »Bild«.

  7. Capable_Blueberry368 on

    Die Aussage muss man von einer anderen Richtung sehen.
    Höhere Spritpreise treffen ja nicht nur die Autofahrer (bin ich selbst und fahre halt wenn es sein muss) sondern auch Logistik.
    An wen werden denn die Höheren Preise umgelegt?
    Am Ende zahlt jeder von uns Doppelt. Einmal an der Zapfsäule und einmal bei jedem Einkauf.
    Die CO2 Bepreisung war nie ein adäquates Instrument um die Leute zum Umdenken zu zwingen.
    Jeder Euro kann nur 1x ausgegeben werden.
    Aber macht ja nichts. Lt. Merz arbeiten ja alle sowieso zu wenig. Da kann man ja gleich auf Arbeit einziehen. Vorteil Auto braucht man dann ja nicht mehr.

  8. Naja…. Er hätte sich einfach für günstigeren Strom und gegen Ladekartenchaos und Abos stellen können. Genau das sind doch die Probleme weshalb viele nicht wechseln wollen, weil es schlicht zu kompliziert und zu teuer ist. Als Lösung vorzuschlagen das Benzin noch teurer zu machen(was ja dann alle betrifft , Logistik) war halt einfach nicht klug. Wundert mich eh das da keiner von seine leiten im Vorfeld gesagt hat, dass das evtl nicht gut ankommt.

  9. Unique_Expression512 on

    Ich fühle mich als ADAC Mitglied schon lange nicht mehr pro Autofahrer vertreten.
    Es ist schon häufiger vorgekommen das sie wie die grünen klingen…

  10. Captain_Cosmotic on

    An seiner Stelle würde ich mich jetzt in Talkshows einladen lassen und dann darüber abledern, dass man ja heutzutage „nix mehr sagen darf“ 😉

  11. Artistic-Yoghurt8077 on

    Gut so.
    Man hätte auch fordern können, dass Benzin 1€ kostet und dass die Alternativen sich dann trotzdem lohnen müssen.
    Überlegt mal wie geil dann EV’s, ÖPNV und Radwege wären.

    Ich will keine Alternativen die nur da sind, weil Benzin 3€ kostet.
    Ich will Alternativen die da sind, obwohl Benzin nur 1€ kostet.

  12. Woran man wieder sieht: ADAC ist ne veraltete Karrenlobby und gehört aufgrund zu großer Nähe zu Fossilien Unternehmen aus allen öffentlichen Debatten entfernt.  

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