Nach den bisherigen Untersuchungen des Tokyo Shimbun gibt es keine statistischen Daten, die die Annahme stützen würden, dass spekulative Käufe durch Ausländer zu Preissteigerungen führen

Nur 8,5 % der Käufer waren Spekulationskäufer

Im November 2025 veröffentlichte das Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus die Ergebnisse seiner ersten Umfrage zu Eigentumswohnungstransaktionen. Die aktuellen Informationen zur Immobilienregistrierung enthalten jedoch keine Frage zur Nationalität, und in der Umfrage wurde nur untersucht, ob der Immobilieneigentümer im Ausland lebt. Die Umfrageergebnisse zeigten, dass der Anteil der im Ausland ansässigen Personen, die im ersten Halbjahr 2025 neue Eigentumswohnungen in den 23 Bezirken Tokios kauften, 3,5 % betrug. Selbst wenn man sich auf die sechs zentralen Bezirke (Chiyoda, Chuo, Minato, Shinjuku, Bunkyo und Shibuya) beschränkte, betrug die Zahl 7,5 %.

Der Preisanstieg ist auf den schwachen Yen, geldpolitische Lockerungsmaßnahmen und ein geringeres Angebot zurückzuführen.

Der Wahlkampfbericht des Tokyo Shimbun "Tokios Transformation" untersuchte außerdem unabhängig 222 Wohnungen in 23 Mehrfamilienhäusern in Tokio auf der Grundlage von Informationen aus dem Grundbuchamt. Zwar gab es Fälle von ausländischen Käufern, doch der Großteil der Käufe wurde von japanischen Unternehmen und Führungskräften getätigt. Als Gründe für den Preisanstieg nannten Immobilienfachleute und -experten Faktoren wie den schwachen Yen, die Lockerung der Geldpolitik der Regierung und ein geringeres Angebot an neuen Immobilien und äußerten sich generell skeptisch gegenüber der Theorie, dass ausländische Käufer dafür verantwortlich seien.

https://www.tokyo-np.co.jp/article/465798

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