Lee sagt, zivile Drohneninfiltration sei „inakzeptabel“

Foto: YONHAP News Präsident Lee Jae Myung sagte, dass die Drohneninfiltration Nordkoreas durch Zivilisten inakzeptabel sei, da die Polizei weiterhin die Behauptungen Pjöngjangs untersucht. Während einer Kabinettssitzung im Präsidialamt am Dienstag sagte Lee, dass zwar Geheimdienstaktivitäten aus Gründen der nationalen Sicherheit stattfinden könnten, es aber inakzeptabel sei, Drohnen zu illegalen Zwecken über die Grenze zu schicken oder Zivilisten mit Drohnen in den Norden einzudringen. Lee wies darauf hin, dass diejenigen, die mit der Drohneninfiltration einen Krieg provozieren wollten, bereits wegen Beihilfe zum Feind strafrechtlich verfolgt wurden, und sagte, es sei schwer zu verstehen, wie sich Zivilisten solche Aktionen überhaupt vorstellen könnten. Lee sagte, die Ermittlungen zum mutmaßlichen Drohnenangriff seien noch im Gange und es gebe Vorwürfe einer möglichen Beteiligung staatlicher Institutionen, die bisherigen Erkenntnisse deuten jedoch darauf hin, dass Zivilisten auf eigene Faust handelten. Der Präsident forderte eine gründliche Untersuchung und strenge gesetzliche Bestrafung und warnte davor, dass sich eine unnötige Eskalation der innerkoreanischen Spannungen negativ auf die Wirtschaft auswirken würde. Lee befragte auch die Verteidigungsbehörden zu deren Versäumnis, zivile Drohnen im Voraus zu erkennen, und forderte Verbesserungen an Einrichtungen und Ausrüstung, um ein erneutes Auftreten zu verhindern.

Share.
Leave A Reply