Mir war gar nicht bewusst, dass es darüber überhaupt eine Diskussion gibt.
syncronized_wobble on
Was für eine längere Wehr-/Zivildienstpflicht spricht?
Zwangsarbeit ist billig und das findet der Staat leiwand.
22OpDmtBRdOiM on
Eine Nebenmotivation der Wehrpflicht sind ja die Arbeitskräfte im im Zivilbereich.
Bin schon gespannt ob die Wehrpflicht-Kommision auch auf die Idee kommt die Wehrpflicht auch auf Frauen auszuweiten.
Es gab schon die Teiltauglichkeit ohne Waffe (https://ooe.orf.at/stories/3087151/). Also wenns rein um den Dienst an der Waffe geht, wär ja alles möglich.
Finds hald schad dass man in den Skandinavischen Längern die Ungleichbehandlung abbauen kann und in Österreich redet man sich erst auf die Ungleichheit in anderen Feldern hinaus.
WindpowerGuy on
Einerseits sollen Leute für das Gemeinwohl arbeiten und andererseits haben wir eine Leistungsgesellschaft in der sich jeder um sich selbst kümmern muss.
Ja klingt fair, die jungen sollen für alle was tun und die alten bekommen fette Pensionen, obwohl sie damals ein Haus für 50.000 Schilling gebaut haben.
DerBlobb on
Sollte auf alle ausgeweitet werden (also auch Frauen, prinzipiell mal) und auch weiterhin die Wahl zum Zivildienst für jeden offen gelassen werden!
Was spricht dagegen dass ein junger mensch ein halbes – ein Jahr im Dienst der Gesellschaft steht?
Wehrpflicht umfasst bei uns weit mehr als reinen „Militärdienst“, sowohl innerhalb als außerhalb des Bundesheeres…
ToxicToddler on
Imo macht die Wehrpflicht vor allem als Grundausbildung + starker Übungskomponente Sinn. 6 Monate irgendwas machen oder Teilkontingent is wertlos.
…wobei das größte Problem einer jeden Reform ist, dass unser Sozial- und Gesundheitssystem anscheinend nicht ohne Zwangsarbeit aka Zivildienst bestehen kann. Und das überlagert jede Wehrpflichtsdebatte…
Un_Pollo_Hermano on
Wir sollten mal darüber sprechen auch Frauen einzubeziehen. Wär auch eine Lösung, aber ja …
CuriousTechnology100 on
Warum für einen Staat kämpfen, der es nichtmal schafft für uns zu kämpfen?
Diejenigen, für die der Staat wirklich kämpft (die Benkos, Mateschitz und wie sie nicht alle heißen), sind ja im Ernstfall, diejenigen die zuhause bleiben.
Timrum on
Ich war selber 8 Monate und sags wieder mal gern – wir brauchen keine länger Wehrpflicht sondern effektivere. Was ich in 8 „gelernt“ hätte konntest auch locker in 4 vermitteln.
>High-Tech-Ausrüstung erfordert aber auch entsprechend ausgebildetes Personal,
Wir haben aber keine High-Tech-Ausrustung und falls wir eine hätte würd ich da auch keine 18jährigen Rekruten drann lassen dem eh ois blunzn ist weil er in 2, 3, 4 Monaten eh wieder weg ist.
AfternoonRight3733 on
Frauen einbeziehen, fertig
Angvellon on
Wieso machen die alten nicht noch ein Jahr Wehrpflicht, damit die Jungen sich auch ihre Ausbildung und Familiengründung konzentrieren können?
AustrianMichael on
Was halt richtig wild wird ist für Maturanten, die dann studieren wollen…
* Beginn im Juli ist schwierig mit Matura/Maturareise
* Beginn im Oktober geht sich knapp aus mit Beginn Studium 1 Jahr später
* Beginn im Jänner geht sich nicht aus, verliert man gesamt 3 Semester, gegenüber den gleichaltrigen Kommilitoninnen
* Beginn im April ist noch viel wild, da verliert man gesamt 4 Semester
Hier muss man dann wirklich ein System schaffen, wo Leute, die studieren wollen auch einen fixen Platz bei Beginn im Juli/Oktober bekommen, weil anders ist das so ein massiver Startnachteil in die akademische Laufbahn nur damit paar alte Leute günstig zur Dialyse gefahren werden können…
—-
Fairer wären 6 Monate und dafür für alle Geschlechter*
DocOstbahn on
Bei allen berechtigten Kritiken hier … aber dass eine Gesellschaft, auch unsere, sich mal mit Fragen militärischer Logik auseinandersetzt oder zumindest anerkennt dass es die gibt?
Es würde, leider, und auch nur in Rahmen einer echten tieferen Veränderung im Land, absolut Sinn machen die Wehrpflicht wieder zu verlängern, und vllt. Auch mal wieder das Konzept der umfassenden Landesverteidigung bisl zu verbreiten. Zu letzterer würde ja auch gehören, dass man politiker die für die Interessen anderer Mächte agieren daran hindert, aber das ist ein anderes Thema
Isegrim12 on
Wichtiger wären regelmäßige Nachübungen.
Es bringen weder 6 Monate noch 1 Jahr irgendwas wenn du in 3 Jahren alles vergessen hast.
thx997 on
Ich bin für ein professionelles Berufsheer
spicy_penguin_taccos on
Wenn Personalnot besteht sehe ich trotzdem keinen Zweck für eine Verlängerung. Bei meiner Musterung damals waren ca 50% untauglich. Diese, ich nenne sie einfach mal Drückeberger, müssten auf ihren Beitrag leisten. Mir hat mein Wehrdienst durch Verfienstentgang ca 15.000€ gekostet und 6 Monate Lebenszeit. Diese Personen sollten ihren Diagnosen entsprechende Dienste eingeteilt bekommen oder einen finanziellen Beitrag leisten.Für den Fall dass danach nochimmer Personalnot herrscht, gibt es nochimmer 50% der Bevölkerung die im Zeitalter der gleichberechtigung herangezogen werden könnte.
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16 Kommentare
Mir war gar nicht bewusst, dass es darüber überhaupt eine Diskussion gibt.
Was für eine längere Wehr-/Zivildienstpflicht spricht?
Zwangsarbeit ist billig und das findet der Staat leiwand.
Eine Nebenmotivation der Wehrpflicht sind ja die Arbeitskräfte im im Zivilbereich.
Bin schon gespannt ob die Wehrpflicht-Kommision auch auf die Idee kommt die Wehrpflicht auch auf Frauen auszuweiten.
Es gab schon die Teiltauglichkeit ohne Waffe (https://ooe.orf.at/stories/3087151/). Also wenns rein um den Dienst an der Waffe geht, wär ja alles möglich.
Finds hald schad dass man in den Skandinavischen Längern die Ungleichbehandlung abbauen kann und in Österreich redet man sich erst auf die Ungleichheit in anderen Feldern hinaus.
Einerseits sollen Leute für das Gemeinwohl arbeiten und andererseits haben wir eine Leistungsgesellschaft in der sich jeder um sich selbst kümmern muss.
Ja klingt fair, die jungen sollen für alle was tun und die alten bekommen fette Pensionen, obwohl sie damals ein Haus für 50.000 Schilling gebaut haben.
Sollte auf alle ausgeweitet werden (also auch Frauen, prinzipiell mal) und auch weiterhin die Wahl zum Zivildienst für jeden offen gelassen werden!
Was spricht dagegen dass ein junger mensch ein halbes – ein Jahr im Dienst der Gesellschaft steht?
Wehrpflicht umfasst bei uns weit mehr als reinen „Militärdienst“, sowohl innerhalb als außerhalb des Bundesheeres…
Imo macht die Wehrpflicht vor allem als Grundausbildung + starker Übungskomponente Sinn. 6 Monate irgendwas machen oder Teilkontingent is wertlos.
…wobei das größte Problem einer jeden Reform ist, dass unser Sozial- und Gesundheitssystem anscheinend nicht ohne Zwangsarbeit aka Zivildienst bestehen kann. Und das überlagert jede Wehrpflichtsdebatte…
Wir sollten mal darüber sprechen auch Frauen einzubeziehen. Wär auch eine Lösung, aber ja …
Warum für einen Staat kämpfen, der es nichtmal schafft für uns zu kämpfen?
Diejenigen, für die der Staat wirklich kämpft (die Benkos, Mateschitz und wie sie nicht alle heißen), sind ja im Ernstfall, diejenigen die zuhause bleiben.
Ich war selber 8 Monate und sags wieder mal gern – wir brauchen keine länger Wehrpflicht sondern effektivere. Was ich in 8 „gelernt“ hätte konntest auch locker in 4 vermitteln.
>High-Tech-Ausrüstung erfordert aber auch entsprechend ausgebildetes Personal,
Wir haben aber keine High-Tech-Ausrustung und falls wir eine hätte würd ich da auch keine 18jährigen Rekruten drann lassen dem eh ois blunzn ist weil er in 2, 3, 4 Monaten eh wieder weg ist.
Frauen einbeziehen, fertig
Wieso machen die alten nicht noch ein Jahr Wehrpflicht, damit die Jungen sich auch ihre Ausbildung und Familiengründung konzentrieren können?
Was halt richtig wild wird ist für Maturanten, die dann studieren wollen…
* Beginn im Juli ist schwierig mit Matura/Maturareise
* Beginn im Oktober geht sich knapp aus mit Beginn Studium 1 Jahr später
* Beginn im Jänner geht sich nicht aus, verliert man gesamt 3 Semester, gegenüber den gleichaltrigen Kommilitoninnen
* Beginn im April ist noch viel wild, da verliert man gesamt 4 Semester
Hier muss man dann wirklich ein System schaffen, wo Leute, die studieren wollen auch einen fixen Platz bei Beginn im Juli/Oktober bekommen, weil anders ist das so ein massiver Startnachteil in die akademische Laufbahn nur damit paar alte Leute günstig zur Dialyse gefahren werden können…
—-
Fairer wären 6 Monate und dafür für alle Geschlechter*
Bei allen berechtigten Kritiken hier … aber dass eine Gesellschaft, auch unsere, sich mal mit Fragen militärischer Logik auseinandersetzt oder zumindest anerkennt dass es die gibt?
Es würde, leider, und auch nur in Rahmen einer echten tieferen Veränderung im Land, absolut Sinn machen die Wehrpflicht wieder zu verlängern, und vllt. Auch mal wieder das Konzept der umfassenden Landesverteidigung bisl zu verbreiten. Zu letzterer würde ja auch gehören, dass man politiker die für die Interessen anderer Mächte agieren daran hindert, aber das ist ein anderes Thema
Wichtiger wären regelmäßige Nachübungen.
Es bringen weder 6 Monate noch 1 Jahr irgendwas wenn du in 3 Jahren alles vergessen hast.
Ich bin für ein professionelles Berufsheer
Wenn Personalnot besteht sehe ich trotzdem keinen Zweck für eine Verlängerung. Bei meiner Musterung damals waren ca 50% untauglich. Diese, ich nenne sie einfach mal Drückeberger, müssten auf ihren Beitrag leisten. Mir hat mein Wehrdienst durch Verfienstentgang ca 15.000€ gekostet und 6 Monate Lebenszeit. Diese Personen sollten ihren Diagnosen entsprechende Dienste eingeteilt bekommen oder einen finanziellen Beitrag leisten.Für den Fall dass danach nochimmer Personalnot herrscht, gibt es nochimmer 50% der Bevölkerung die im Zeitalter der gleichberechtigung herangezogen werden könnte.